Spenden veruntreut von privater Person

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Wenn sie einfach Hundekekse gebacken udn verkauft hat, dann kannst Du nichts machen.

Wenn sie beim Verkauf ein Bild von Deinem Hund am Stand hatte udn ein Schild, dass der  Kaufpreis für die Operation ist, dann war es Betrug, (§ 263 StGB), denn sie hat einen Irrtum erregt und damit Menschen dazu veranlasst eine Verfügung über ihr Vermögen vorzunehmen.

Auch wenn es nur ein im Einzelfall geringer Betrag ist, ich schätze mal 50 Ct. bis 10,- Euro im Einzelfall, dann wäre es doch ein gewerblicher Betrug, weil sie es fortgesetzt gemacht hat.

Trotzdem würde das Verfahren vermutlich eingestellt. Aber einen Anhörungsbogen der Polizei würde sie bekommen. Also sozusagen ein Schuss vor den Bug.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gegen ein nicht eingehaltenes Versprechen kann man nicht rechtlich vorgehen. Leg die Erfahrung in den Ordner der erledigten Sachen und suche Dir eine neue Freundin.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sie hat die Kekse mit mir und einer von mir sehr guten Freundin gebacken. Die Unkosten beliefen sich auch ca. 200 Euro. Verkauft haben wir die Kekse auf 2 Weihnachtsmärkten MIT dem Hinweis und einem Foto von meinem Hund! Habe meine Süße mittlerweile behandeln lassen. Es geht ihr gut!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
  • Wenn sie Hundekekse bäckt und verkauft, muß Sie dafür eine Erlaubnis haben. Einfach auf die Straße gehen, einen Stand aufmachen und etwas verkaufen - das geht nicht.
  • Wenn sie Hundekekse verkauft, dann sammelt sie keine Spenden, sondern verkauft etwas. Sie kann keine Spende = "freiwillige Zuwendung für einen religiösen, wissenschaftlichen, gemeinnützigen, kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Zweck" erhalten, da sie nicht einen entsprechenden Status hat. Sie kann nur etwas verkaufen.
  • Wenn sie etwas verkauft hat und dabei einen falschen Sachverhalt (für den Hund, in Wirklichkeit behält sie den Erlös jedoch für sich oder verwendet das anderweitig) dargestellt hat, ist das Betrug.
  • Wenn sie Dir verspricht, den Erlös des Hundekeksverkaufs Dir für die Operation des Hundes zukommen zu lassen, dann ist das ein Schenkungsversprechen, durch das Du nicht belastet bist, d.h. Du kannst die Erfüllung dieses Versprechens auch nicht einklagen, wenn dieses Versprechen nicht notariell beurkundet wurde.
  • Wenn Sie Dir das Geld geben würde, wäre es keine Spende, sondern eine Schenkung. Ab 20.000 EUR wäre dies schenkungssteuerpflichtig.

Also folgt daraus klar, daß Du keine Ansprüche hast. Es wäre einzig ein "wilder" Verkauf von Hundekeksen in der Fußgängerzone (oder wo auch immer) als Ordnungswidrigkeit zu sehen. Wahrscheinlich wird dies jedoch unter Bagatellgrenzen fallen, so daß dafür auch keine Handhabe besteht.

Nicht verstehen kann ich Dein Anspruchsdenken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Snooopy155
04.04.2015, 13:07

Möglichrweise waren die Ausgaben für die Herstellung des Hundefutters teurer als die Einnahmen - dann von "Veruntreuen" zu sprechen ist sachlich schon nicht gerechtfertigt. Das sollte dem Fragesteller ebenfalls bewußt sein, wenn er schon Anspruch auf die Einnahmen erhebt.

0

"eine e h e m a l s gute Freundin " 

Belaß es dabei ! 

Wirklich  g u t e F r e u n d e  sind leider rar ! Es gibt sie aber ! 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sie hat ein Schild am Stand gehabt und es geht um ca. 1200 Euro.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ashanti66
04.04.2015, 18:25

Wir haben mit 3 Frauen die Kekse gebacken, kosten ca. 200 Euro. Verkauft haben wir sie auf 2 Weihnachtsmärkten mit Erlaubniss der Betreiben. Am Stand waren mehrere Plakate auf denen stand, dass wir Spenden sammeln für meinen Hund der eine OP braucht. Da die tolle Dame alle Spenden öffentlich überreichen wllten, habe ich diese nicht gleich bekommen :-( Also doch ALLES Legal oder?

0

Was möchtest Du wissen?