Spekulationssteuer und Umsatzsteuer sowie Abschrebung durch Haustausch gleichen Wertes

1 Antwort

Es sind keine Werte enthalten, es sind keine Fristen enthalten.

Ich gehe mal vom schlechtesten aus was passieren kann.

Es kann sein, dass Du nach Deinem Tausch pleite bist.

Der Tausch wird bewertet nach dem Wert der Haäuser.. Also nach Marktwert, nicht nach Deinem, oder seinem Buchwert.

Für die Differenz müßt ihr jeweils Spekulationssteuer zahlen (er ggf. nicht, falls er selbst drin gewohnt hat).

Auf den Verkaufswert mußt Du vermutlich Umsatzsteuer zahlen.

Neue Abschreibung für ihn ist der Kaufpreis/Verrechnungswert.

Wohlbemerkt, es fehlen im Sachverhalt jede Art von Frist udn Wert. Es kann geringfügig, oder um einiges günstiger sein, aber es kann gut sein, dass Du an den Steuerforderungen Pleite gehst, wenn das Gebäude das einzige Vermögen ist.

Gestaltungsfrage zur Frist bei privaten Veräußerungsgeschäften

Ein Freund möchte seine mit Kaufvertrag vom 4. April 2004 gekaufte und seither vermietete Wohnung nach Ablauf der Frist in § 23 EStG (Zinsbindung endet passenderweise zum 31. Mai 2014) verkaufen. Es würde ein Gewinn aus der Veräußerung nach § 23 EStG entstehen.

Nun gibt es eine Interessentin, die sich in die Wohnung verliebt hat und mit der er "an sich" handelseinig geworden ist. Die hat aber Bammel, dass er die Wohnung später anderweitig oder teurer verkauft und weil ich den Freund kenne, halte ich das auch nicht für unmöglich.

Gibt es für die Interessentin eine Lösung, die ihr für die neun Monate Sicherheit gibt ohne den Verkäufer steuerlich zu benachteiligen?

Zur Wahl stehen meines Erachtens Reservierungsvertrag (steuerliche Auswirkung beim Käufer?) und ein der Käuferin eingeräumtes Vorkaufsrecht (das vermutlich die Käuferin nicht bindet, aber man könnte ja beides entgeltlich gestalten). Beides notariell.

Wer weiss, ob einer dieser oder ein dritter Weg zum Ziel führt?

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