"Spekulationssteuer" komplizierter Fall

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Der Fall erfordert mit Sicherheit komplizierte Berechnungen.

Ausgangspunkt der Betrachtung ist § 23 EStG:

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__23.html

Im Prinzip muß man trennen zwischen dem fremdgentzten Teil -für den steuerbarer Veräußerungsgewinn anfallen kann- und dem selbstgenutzten Teil. So ist es auch bei den Renovierungsaufwndungen. Die können bei Fremdvermietung ja wohl als Werbungskosten laufend abgesetzt werden und doppelt gemoppelt geht eben nicht. Für den eigengenutzten Teil fällt keine Steuer auf Veräußerungsgewinn an, da stellt sich die Frage nicht.

Äußerst kompliziert wird die Sache hier dadurch, dass der eigengenutzte Teil ja nicht ausschließlich eigengenutzt wurde sondern zusätzlich von Kindern und Enkeln. Da müßte man zunächst die rechtliche Grundlage der Nutzung prüfen. Mit Sicherheit wird Dir hier auch irgendwer sagen können, ob das ohne Mietvertrag als Eigennutzung durchgeht.

Offengestanden erscheint mir der Fall weniger was für eine do-it-yourself Aktion, wozu auch eine solche Anfrage gehört, sondern in die Hände eines Steuerberaters gelegt. Das müßte bei dem Kaufpreis doch drin sein.

Ganz so schwer ist es doch nicht.

Komplizierter wäre es, wenn ein Teil des Gebäudes zu einem Betriebsvermögen gehören würde. Hier ist das Haus aber vollständig Privatvermögen.

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