Spekulationssteuer Immobilie?

2 Antworten

Die selbst bewohnte Hälfte ist "steuerfrei", die vermietete nicht.

Keine Wortklauberei, sondern verzweifelter Versuch, die Fachbegriffe zu retten und die "Spekulationsteuer" auszurotten:

Auch die vermietete ist "steuerfrei".

Aber der Veräußerungsgewinn/verlust muss festgestellt werden.

Und der hat dann Auswirkung auf die Festsetzung der Einkommensteuer.

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@correct

Wer Steuern sparen möchte, kann sich an folgende Leitlinien halten:

  • Spekulationsfrist einhalten
  • Diese Frist wird auch als Zehn-Jahres-Frist bezeichnet. Wenn das Grundstück zehn Jahre nach dem Kauf veräußert wird, entfällt die Besteuerung der Einnahmen. Sie sollten also zehn Jahre mit dem Verkauf einer Immobilie oder eines Grundstücks warten.
  • Selbst bewohnen
  • Wenn Sie mindestens drei Jahre selbst in der gekauften Immobilie gewohnt haben, können Sie diese danach steuerfrei verkaufen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie im Jahr des Verkaufs und den beiden Jahren davor in diesem Haus gewohnt haben.
  • Maximal drei Objekte veräußern
  • Sie sollten die Zahl von drei verkauften Immobilien unterschreiten. Denn sonst gelten Sie als gewerblicher Immobilienhändler und müssen Ihre Einnahmen dementsprechend versteuern.
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@topbaugutachter

Und wer sich nicht an die Spekulationsfrist hält, muss lt. topbaugutachter eine Steuer zahlen, die es nicht gibt.

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Ok danke für Ihre Hilfe, es geht nur um die Hälfte die wir seit 4 Wochen bewohnen

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vor 4 Wichen selber eingezogen

Wir dich nicht von der Spekulationssteuer befreien

Das glaubt dir keiner :-)))

Spekulationssteuer bei Mietkauf und Vermietung?

Mietkauf und Vermietung

Wir haben im Oktober 2010 ein Grundstück gekauft, 2011 gebaut und im Oktober 2011 sind wir in das neue Haus eingezogen. Im Juli 2015 ziehen wir in ein größeres Haus und möchten am Liebsten unser kleineres Haus verkaufen. Steuerrechtlich kein Problem, da wir ja über 3 Jahre schon im Haus gewohnt haben. Leider verlangt unsere alte Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung von über 50.000 Euro

Um diese zu entgehen, gibt es die Möglichkeit, dass Haus zu vermieten und nach Ablauf der Zinsbindung der Bank, das Haus zu verkaufen.

1) Frage hierzu: Wann endet die Spekulationsfrist bei Vermietung? Im Januar 2020, weil ich das Grundstück 2010 gekauft hatte? Oder im Januar 2021 wegen der Fertigstellung des Hauses? Oder noch später?

2) Frage: Wie hoch darf eine Mietsicherheit für ein Haus sein? Ist es auch möglich eine sehr hohe Mietsicherheit zu vereinbaren (z.B. 60.000 Euro)? Ich habe einen Interessenten, der unser Haus gerne kaufen möchte. Aufgrund der Vorfälligkeitsentschädigung kann er sich auch vorstellen, das Haus vorab zu mieten und später (mit Vorkaufsrecht) zu kaufen.

3) Weitere Frage zur Vermietung: Mein zukünftiger Käufer zahlt vorab eine Anzahlung (z.B. 50.000 Euro), mietet das Haus und kauft es Jahre später. Wie wird steuerrechtlich über die Anzahlung entschieden, wenn das Haus vor der 10 Jahresfrist und nach der 10 Jahresfrist verkauft wird?

4) Eine andere Möglichkeit wäre der Mietkauf. Beispiel: Im Juli 2015 wird bei einem Notar ein Mietkauf unterschieben. Es folgt eine Anzahlung von z.B. 150.000 Euro im Juli 2015, dann 5 Jahre lang entsprechende Raten und am Ende der restliche Kaufpreis. Frage hierzu: Da wir bis heute das Haus steuerfrei verkaufen könnten, ist die Anzahlung dann auch steuerfrei?

5) Weitere Frage zum Mietkauf: Wie wird insgesamt der Mietkauf steuerlich betrachtet? Muss hier, wie bei Vermietung, auch die 10 Jahresfrist eingehalten werden? Oder werden unsere eigen genutzten 3 Jahre für eine Steuerbefreiung anerkannt und der Mietkauf wird wie ein Verkauf betrachtet?

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