Spekulationssteuer für eine Immobilie im Falle von Erbschaft/Schenkung?

3 Antworten

Hallo, wenn die Immobilie entweder 10 Jahre im Familienbesitz war oder immer von einem von Euch bewohnt war, fällt die von Dir so genannte Steuer nicht an.

Viel Glück

Barmer

Barmer,

Vielen Dank für deine Schnelle Antwort. Ja, ich habe von Anfang an in der Immobilie gewohnt.

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In welchem Jahr wurde die Immobilie von den Eltern gekauft bzw. angeschafft?

Vor ca. 5 Jahren also 2011. Seit dem wohne ich auch dort. Die Immobilie war nie in Vermietung.

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Ich sehe die Sache etwas differenzierter.

Wann haben die Eltern die Wohnung gekauft? Erst vor fünf Jahren oder früher?

Hast du deinen Eltern für die Nutzung irgendwas gezahlt? Wie lief deine Nutzung in deren Steuer?

Danke für deine Antwort.

Ich bin nach dem Kauf direkt eingezogen. Nein, ich habe meine Eltern dafür nichts gezahlt. Da meine Eltern keine Einnahmen diesbezüglich hatten, haben sie auch Steuerlich nichts geltend gemacht.

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@RezaG

Leider ist hier scheinbar kein Steuerberater, der damit öfter zu tun hat.

Tut mir leid, dass ich ich dich verunsichern muss aber ich finde es vollkommen offen, ob deine Zeit in der Wohnung als sie noch dienen Eltern gehörte nicht, nur dann wenn du Kind nach § 32 EStG bis (sie also einen Kinderfreibetrag für dich hatten) oder ob sie berücksichtigt werden kann. 

Da sie dir geschenkt wurde, ist nur das von Bedeutung.

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@Rat2010

Ich verstehe deine Einlassung, aber die ist hier sicherlich nicht nötig.

Wir haben doch auf jeden Fall das Merkmal "im Jahr der Veräußerung und in den beiden Jahren davor zu eigenen Wohnzwecken genutzt".

Die schenkweise Übernahme durch den Fragesteller von den Eltern ist keine Anschaffung, vgl. EStG zu § 23 oder gern auch richterlich bestätigt:

BFH vom 4. Juli 1950

BFH vom 22. September 1987

BFH vom  12.Juli 1988

Also, alles gut.

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@EnnoWarMal

Wir haben doch auf jeden Fall das Merkmal "im Jahr der Veräußerung und in den beiden Jahren davor zu eigenen Wohnzwecken genutzt".

Ist ohne weiteres sichergestellt, dass eine unentgeltliche Überlassung an ein (erwachsenes?) Kind einer Eigennutzung gleichgestellt ist? Oder könnte man sich auch auf den Standpunkt stellen, dass in dem Fall weder in den letzten Jahren (weil sie dann den Eltern gehört hat) noch ausschließlich (weil kein Erwerb vorliegt) zutrifft?

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