Wie ist es mit der Spekulationssteuer beim Verkauf einer geerbten Immobilie?

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3 Antworten

Da es keine Spekulationssteuer gibt, kann auch keine anfallen.

Da ausserdem die 10 Jahresfrist überschritten wurde (§ 23 EStG), denn die wird bei geschenkten und ererbten Immobilien ab dem Kaufzeitpunkt des Schenkers/Erblassers gerechnet, fällt auch keine Einkommensteuer auf dieses private Veräußerungsgeschäft (§ 23 EStG) an.

Für die Berechnung der Spekulationsfrist zählt ein Eigentumsübergang durch die Erbschaft nicht. Es zählt der letzte Eigentumsübergang durch Erwerb. Liegt dies länger als 10 Jahre ab heute zurück, so fällt keine Spekulationssteuer an.

Eine Steuerfreiheit aufgrund Eigennutzung fällt hier ja wohl weg.

LittleArrow 24.05.2012, 18:56

Dies sehe ich auch so.

Ich frage mich aber gerade, ob bei der Erbschaft das Verwandtschaftsverhältnis einen Unterschied macht (also z. B. Sohn, Enkel, Nichte gegenüber Nichtverwandtem). Aber dieses Thema ist vermutlich durch die Erbschaftsteuerklassifizierung erledigt.

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Es kommt darauf an, wann der Verstorbene die Wohnungen gekauft hat (oder selbst geerbt). Wenn hier eine Frist von mehr als 10 Jahren vergangen ist, dann gibt es keine Spekulationssteuer.

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