Spekulationssteuer bei Kauf Haus und Verkauf Haus mit nur einem Teil des Grundstückes?

2 Antworten

250000 / 2000 = 125 €

250000/ 700 = 357€ Gewinn pro mq = 232 €

verkauft hast du 700 * 232 € = 162400 zu versteuern (abzg. Kosten)

ganz einfach.

ja, muss man.

§ 23 EStG Private Veräußerungsgeschäfte, Nutzung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken, Kind erwerbstätig?

Angenommen Herr Steuerzahler und Vater 'V.' hat 2016 ein Haus gekauft.

Das Haus wurde renoviert und vermietet. Vermietung endet Ende 2018.

Anschliessend stellt V. das Haus seiner Tochter 'T.' zu "ausschliesslich privaten Wohnzwecken zur Verfügung". T. meldet sich ordnungsgemäß mit der dortigen Anschrift bei der Meldebehörde.

T. ist seit 2017 in Ausbildung. Ausbildung endet voraussichtlich 08/2019 - sie wird vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden.

Haus soll 2021 verkauft werden.

Gem. § 23 EStG würde für den Verkaufserlös ESt anfallen, aber, da die Tochter dort wohnt, würde der Verkauf steuerfrei passieren, denn von der sog. "Spekulationssteuer" ausgenommen sind: "Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden"

Dies gilt auch für die Überlassung der Wohnung an ein im Sinne des § 32 EStG zu berücksichtigendes Kind T. zur alleinigen Nutzung. Dies beruht auf der Obliegenheit, für die Unterbringung des Kindes zu sorgen, sofern dies aufgrund einer unterhaltsrechtlichen Verpflichtung geschieht (Unterhaltspflicht des V. ggü. T.).

Ist V. ggü. T. auch dann unterhaltspflichtig, wenn T. Lohn/Gehalt bezieht (derzeit ca. €600,- als Azubi und ab 08/2019 mehr, wenn sie übernommen wird). Ich nehme an, die Unterhaltspflicht des V. endet, sobald T. ihr eigenes Geld verdient? Oder gilt V. weiter formell (und i.S. EKStG) als unterhaltspflichtig, muss aber faktisch nicht mehr für ihren Unterhalt aufkommen, weil sie selbst Einnahmen in enstsp. Höhe hat? Gilt T. auch nach Beendigung der Lehre als unterhaltsberechtigtes "Kind" i.S. EStG?

Andersrum gefragt:

Kann V. das Haus 2021 steuerfrei verkaufen, da die Tochter T. unentgeltlich dort wohnt und das Haus 2,5 Jahre ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde ODER fällt ESt. in Höhe des Steuersatzes des V. an, weil die Tochter seit 2019 erwerbstätig ist und seit Beginn der eigenen Erwerbstätigkeit steuerlich nicht mehr als 'Kind' berücksichtigt werden kann?

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Finanzierung Vergleich

Hallo Zusammen, erstmal sorry für meine Grammatik, ich bin nicht Deutsch, lebe aber inzwischen seit 8 Jahren hier. Zu meiner Frage: Meine Frau (angestellte, Netto: 1800), und ich (chemiker, netto 3100), haben bereit einen Haus gefunden (Kaufpreis + NebenKosten + renovierung = 352000) und versuchen eine gute Finanzierung gefunden. Wir haben bereits Interhyp gefragt und unsere 2 Hausbänke, Interhyp war dann schon raus. Bei mir läuft bereit einen Wohnrister die direkt in den Kredit angebunden ist. von unsere Hausbänke haben wir folgende Angebot:

1) 352000 - 42 000 Eigenkapital = 310000 zu Finanzierung davon 53000 Wohnriester, für den Rest sieht es so aus: 257000 mit einen Effektivzinssatz von 2,02% über 10 Jahren und einen Monatlichebelstung von 1212€. Also Restschuld nach 10 Jahren (ohne Sondertilgung) ca 152000€. Wir hätten auch die Möglichkeit bis zum 13000€ pro Jahr Tilgen zu können.

2) - wohnriester 53000 (2,12% Eff Jahreszins über 10 Jahren danach 2,65%) - kfw 50000 (2,38% Eff Jahreszins für 10 jahren, danach muss den Vertrag auf die restlichen 38000€ neu gemacht werden) - LBS-Classic A5 - 210000€ (also einen Bausparkonto mit 2,5% zinsen bezogen auf die 210000€, also da habe ich gerechnet einen Eff zins von ca 3%, für 12 Jahren (Ansparphase bis zum 84000€), danach sollen wir das Darlehensbetrag von 124000€ zurück zahlen, und da sind die Kondition auch schon fest bis zum Volltilgung, nämlich ca 3,45% eff Jahreszins für 12 Jahren.

Der Größte Vorteil von die erste Variante ist die Sicherheit, dass wir in 24 Jahren fertig sind, angenommen wir tilgen irgendwie den kfw.

Die Variante 1 ist natürlich sehr Attraktiv, 2% ist schon ein Wort, aber nur 10 Jahre halt.

Ich tendiere eher zu die 2te Variante, da ich eher ein Vorsichtiger Mensch bin, wollte aber mal nachfragen, ob das Angebot nicht die Komplette Verarschung ist.

die Monatsrate sind in beide Fälle ca 1300€ bei der Variante 2 hat uns der Berater gesichert, dass wir nach 24 Jahren fertig sind (kfw extra).

was meint ihr? ich hoffe, dass ich einigermassen klar bin, die Nacht war eben sehr Konfuse bei mir :) vielen Dank im Vorab und viele Grüße, Mathieu

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