Spekulationsfrist (10 Jahre) auch bei Schenkung einer Immobilie?

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Es kommt auf den Erwerb der Immobilie durch den Schenker an. Die 10-Jahresfrist beginnt also nicht etwa neu.

Wie wird erbschaftsteuerlich die Erbauseinandersetzung behandelt?

Letzter Elternteil verstorben. Kein Testament, 4 Kinder.

Vererbtes Vermögen 1 Million €. Ergibt für jedes Kind rechnerisch einen Erbanspruch von 250.000 €.

Die Erbauseinandersetzung führt zu folgendem Vertrag, einvernehmlich:

1 Kind erhält 400.000 €, weil nicht in der Lage seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Die anderen 3 teilen sich den Rest also jeweils 200.000 €.

Akzeptiert das FA diese Aufteilung so bezüglich Erbsschaftsteuer, d. h. keine Erbsschaftsteuer fällig.

Oder rechnet das FA 2 Vorgänge:

  1. Erbanspruch von 250.000
  2. Schenkung von 50.000 3 mal, schenkungssteuerpflichtig. Ist dies der Fall, kann auch der o. g. Grund für diese Aufteilung eine Rolle spielen ?

Leider gibt es da verschiedene Auskünfte.

Ich hoffe die Frage ist verständlich formuliert.

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Freigrenzen bei Schenkung von Tochter an Mutter

Hallo zusammen,

2012 ist der Vater meiner Frau verstorben. Erben waren meine Frau und ihre Mutter zu gleichen Teilen (es lag kein Berliner Testament vor). Da meine Frau (vorerst) nichts von dem Geld und sonstigem Erbgut (Wohnungsanteil, Geschäftsanteil) haben wollte (da es gefühlt ihrer Mutter "zusteht"), wurde im Nachgang der Erbauseinandersetzung auf Anraten eines Notars eine Schenkung meiner Frau an ihre Mutter in Höhe des Erbteils per Schenkungsvertrag vereinbart. In der trügerischen Annahme hoher Freibeträge (€ 400T) waren der Meinung, eine gute Lösung gefunden zu haben. Nun fordert das Finanzamt eine Schenkungssteuererklärung und es stellt sich raus, dass der Freibetrag bei einer Schenkung von Tochter an Mutter lediglich bei € 20.000 liegen soll. Alles darüber soll in unserem Fall mit 20% Schenkungssteuer belegt werden.

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