Sparkassenbriefe seien vom Gesetzgeber als "mündelsicher" eingestuft, was bedeutet das denn?

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2 Antworten

Kleine Ergänzung, als mündelsicher gelten alle Staatspapiere, öffentliche Pfnadbriefe und Hypothekenpfandbriefe, sowie eben, wie schon beschrieben, die Papiere von öffentlich rechtlichen Kreditinstituten.

Das sagt, wie man an der Bayern LB, und an der Sachsen LB sehen kann, ncihts über die Qualität der Geschäfte solcher Unternehmen aus.

Zitat aus wikipedia.de (de.wikipedia.org/wiki/Mündel):

"Ein Mündel ist eine unter Vormundschaft stehende Person. Der Begriff ist im deutschen Recht nur noch für Minderjährige gebräuchlich, für Volljährige wurde der Begriff seit 1. Januar 1992 durch den des Betreuten ersetzt. Auch im österreichischen Recht gibt es seit 1984 Vormundschaften nur noch für Minderjährige, für Volljährige die Sachwalterschaft. Im Schweizer Recht existiert einstweilen (bis zum Abschluss einer eingeleiteten Gesetzesreform) der Begriff noch sowohl für Minderjährige als auch für Volljährige.

Das Geldvermögen eines Mündels heißt Mündelgeld und muss vom Vormund verzinslich, aber mündelsicher angelegt werden, das heißt in Anlagen, die besonders sicher sind (§§ 1806 ff. BGB)."

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