Sparerpauschbetrag trotz Verlusttopf ausnutzen legal?

2 Antworten

Nein, das gilt für die Einkunftsart.

Beide Banken melden ja durch die Steuer-ID die Einkünfte an das Bundeszentralamt für Steuern.

Das Eure Methode nicht greift, werdet ihr merken, wenn der Verlusttopf mal leer ist.

Diese Dinge werden abgeglichen. Es gibt/gab ja auch ganz Schlaue mit 5 Depots udn haben allen Banken jeweils die 801,- Euro Freistellungserklärung geschickt udn bekamen dann irgendwann Post vom Finanzamt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Es geht ausdrücklich nicht darum, den Pauschbetrag mehrfach zu nutzen. Und es geht auch nur um Erträge aus "Nicht-Aktien".

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@Mario1234

Ich habe das nur als Erläuterung geschrieben, dass alle Vorgänge abgeglichen werden.

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Du irrst Dich, die Banken melden keine Einkünfte an das Bundeszentralamt für Steuern.

Dieses ist lediglich u.a. für die Vergabe der Steuer-ID, die zentrale Erfassung und Überwachung der Freistellungsaufträge sowie einen möglichen Kontoabruf, der aber lediglich die Kontostammdaten und keine Kontoumsätze beinhaltet, verantwortlich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontenabruf

Angaben über die Kontobewegungen fordert das Finanzamt bei Zweifeln an den Angaben des Steuerzahlers direkt bei den entsprechenden Banken an.

Können oder wollen Sie diese Auskünfte nicht in dem gewünschten Umfang geben, hat das Finanzamt die Möglichkeit, an das entsprechende Kreditinstitut ein Einzelauskunftsersuchen nach § 93 Abs. 1 AO zu richten. Damit können dann auch Kontostände und Kontenbewegungen abgefragt werden.

Bei welchen Banken dieser Konten unterhält, also die Stammdaten, nicht die Umsätze, kann das FA beim BZSt abfragen.

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Natürlich ist das legal.

Die Kapitalerträge haben ja der Abgeltungssteuer unterlegen und sind damit versteuert. Auch wenn sie unterhalb der Sparer-PB liegen und damit keine Steuer anfällt..

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