Sparen für den Enkel?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Alles, nur keine ausbildungsversicherung.

Das ist nichts als eine Kapitallebensversicherung unter anderem Namen.

Nimm die 50,- oder wieviel Euro Du dafür anlegen willst und zahlen sie laufend in einen Rentenfonds, für Bundeswertpapiere, Aktienfonds, oder Immobilienfonds ein.

Ganz nach Deinem persönlichen Risikoprofil.

Für den Fall, das den Eltern was passiert, können die mit einer billigen Risiko-Lebensversicherung vorsorgen.

Eine Lebensversicherung - nichts anderes ist eien ausbildungsversicherung - ist zum Sparen eigentlich ungeeignet. Es kommt ja wegen der Kosten kaum etwas dabei heraus und die Risikoabsicherung reicht im Ernstfall nicht.

Dazu sollte man sich fragen lassen, wo man im letzten Jahr war, wenn man heute für viele Jahre in (inflationsabhängigen) Geldanlagen investieren will.

Was die beste Wahl ist, hängt vom Alter des Kindes, also von der Laufzeit des Vertrages ab.

Bei längeren Laufzeiten (ab 10 Jahren) kommst du an einem Aktienfonds nicht vorbei. Bei all der Laienmeinung um Aktien unterschätzt man, dass auch in diesen letzten 10 Jahren - mit rekordverdächtigem Rückgang an den Märkten um 25 bis über 40 % in dem Zeitraum - Fondssparpläne eine gute Rendite gebracht haben. Also selbst wenn man wie man heute weiss zum Allzeithoch angefangen hat, was derzeit schon mal nicht der Fall ist.

Welchen Fonds man nimmt ist eine Frage des Alters (des Kindes) und der Beratung. Sicher ist es auch da interessant, wenn man nur den halben Ausgabeaufschlag zahlt.

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