Sparbrief als Inhaberschuldverschreibung?

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Sparbriefe sind Einlagen, die der Einlagensicherung unterliegen. Das muß klar aus der Bezeichnung hervorgehen. Im Zweifelsfall fragst Du die Bank.

Inhaberschuldverschreibungen, Zertifikate, Bankobligationen sind alles Emittentenprodukte, die normalerweise nicht der Einlagensicherung unterliegen. "Normalerweise" deshalb, da nämlich bei Sparkassen auch die eigenen Sparkassenobligationen der eigenen Einlagensicherung unterliegen. Es gibt auch einige andere Zertifikate aus dem Sparkassenbereich, die durch die Sparkasseneinlagensicherung abgedeckt werden. Bei VR-Banken sind die Inhaberschuldverschreibungen typischerweise auch durch die Einlagensicherung der VR-Banken abgedeckt.

Das alles sollte jedoch der nette Berater oder die nette Beraterin erklären können, die Dir gerade einen Sparbrief verkauft haben.

Die Sicherheit ist bis zu 50.000,- bei jeder inländischen Bank durch die gesetzliche Sicherung gegeben.

Egal, ob die im Einlagensicherungsfonds sind, oder wie z. B. die Umweltbank nicht.

Alles in Ordnung für Normalsparer (wer über 50.000,- hat ist für mich nicht mehr ein "Normalsparer" und sollte sich ohnehin genau ansehen, was er macht).

Wie stelle ich fest, ob ich einen "echten" Sparbrief gekauft habe oder es sich um eine Inhaberschuldverschreibunghandelt

Das ist ja wohl eindeutig anhand der vorliegenden Kaufbelege festzustellen. Inhaberschuldverschreibungen sind durch den Sicherungsfonds der Banken nicht abgesichert und insofern in der Tat unsicherer:

http://bankenverband.de/service/einlagensicherung

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