Sozialabgaben, Versicherung, Steuern bei Studenten mit Honorartätigkeit

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2 Antworten

Honorartätigkeit, also Rechnungen schreiben?

Also:

Krankenversicherung: ist durch die KV-der Studenten geregelt

Rentenversicherung: weil selbstständig nein. freiwillig möglich

Arbeitslosenversicherung: nein.

Steuer: Entschuldigung, absolut quatsch. der Höchststeuersatz in Deutschland ist 45 % (zur zeit). mein Traum 500.000,- Euro Einkommensteuer zahlen zu müssen. ich hätte über eine Mio verdient.

Was frei ist, mit Grundfreibetrag udn weiteren Freibeträgen ca. 9.000,- euro. das wäre der Gewinn. Aber Du kannst ja kosten (Fahrten zu den Beschäftigungsorten, Arbeitsmittel wie Computer usw., Arbeitsmaterial wie Schreipapier usw.) abziehen. Also Einnahmen locker bis zu 10.000,- im Jahr ohne Steuer. udn wenn es 1.000,- mehr werden, kostet es evtl 100,- Euro Steuer.

Was ist schlimmer, 900 Euro weniger auf dem Konto, oder 100,- Euro beim Finanzamt?

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ich vermute, du schreibst Rechnungen. Dann gilt:

  • KV: wenn GKV, dann ist die Grenze bei 450 Euro pro Monat. Wenn du mehr hast, dann zahlst du einen Zusatztarif (geringfügig mehr als bei der Familienversicherung). Das würde ich mit der GKV besprechen, um sicher zu sein
  • wenn PKV, dann nur in wenigen Fällen ein Zusatzbeitrag. Das würde ich klären
  • Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung: nein
  • Besteuerung ab 8130 Euro zu versteuerndem Einkommen - sprich Gewinn
  • Übungsleiterpauschale: die sehe ich nicht
  • Steuererklärung: ja!

Generell: den Studentenstatus verlierst du, wenn du mehr als 20h/ Woche arbeitest.

Was ist nicht weiss, ob deine Tätigkeiten der USt unterliegen und ob diese Tätigkeit freiberuflich oder gewerblich ist. Entsprechend benötigst du eine Steuernummer und ggf. ein Gewerbe. Wenn Umsatzsteuer, dann kannst du den Kleinunternehmerstatus annehmen.

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Kommentar von kekspudding
11.11.2013, 22:21

Ja genau, ich schreibe Rechnungen. Das mit den wöchentlichen/monatlichen Berechnungen ist allerdings problematisch, da die Seminare nicht jeden Monat stattfinden. So kann es also sein, dass ich einen Monat über die 450 € Grenze komme und den nächsten weit drunter bin... ebenso bei den wöchentlichen Arbeitszeiten. Gibt's da keine Begrenzungen auf's Jahr hoch gerechnet??? Und ich bin bei der gesetzlichen KV (über meinen Vater familienversichert).

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