Sozialabgaben auf Gewinn von Mitarbeiteraktien?

2 Antworten

Irgentwie konnte ich keinen Beschreibungstext zu meiner Frage eingeben, daher schreibe ich es hier es hier etwas ausführlicher.

Es
geht um ein Aktienbeteilungsprogramm wo man zu einem vergünstigten
Preis die Aktien erwerben konnte. Der Kaufpreis wurde vom Nettogehalt
abgezogen und die Vergünstigung wurde als Geldwerter Vorteil
abgerechnet. Die Aktien liegen auf einem französischen Depot. Im
Kleingedruckten steht

"Ein etwaiger über Ihren persönlichen Investitionsbetrag bei

Rückgabe der Anteile hinaus realisierter Erlös unterliegt

grundsätzlich, unabhängig davon, ob Sie eine Rückgabe

gegen Barzahlung oder gegen Übertragung von Aktien wählen,

als Einnahme aus nichtselbständiger Tätigkeit der deutschen

Einkommensteuer. Diese Einnahme wird grundsätzlich nach

Maßgabe der allgemeinen progressiven Einkommensteuersätze

von derzeit bis zu 45 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 %

der Einkommensteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer von 8 %

oder 9 % der Einkommensteuer"

"Ihre steuerpflichtige Einnahme bei Rückgabe unterliegt

zudem dem Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen"

Das

kommt mir alles etwas komisch vor, denn bei der nächsten Aktion von

Mitarbeiteraktien steht, das nur die Abgeltungssteuer fällig wird.

Das irritiert mich.

Bei "unseren" Mitarbeiteraktien fällt beim Verkauf zwar Abgeltungssteuer an (also nicht persönlicher Steuersatz sondern Abgeltungssteuer) aber das Ganze spielt sich (online) zwischen Depotstelle und Mitarbeiter ab und das Unternehmen kriegt das gar nicht mit.

Bin also gespannt, ob ich da etwas übersehen habe.

Angeblicher Verlust der Anschaffungsdaten von Wertpapieren - deshalb Pauschalbesteuerung

Bis 2008 hatte ich bei zwei Banken Wertpapiere hinterlegt. Im Zuge der Werbekampagne vor Beginn der Abgeltungssteuer überredete mich ein Bankberater, die Depots zusammenzulegen, Gewinne könnten dann leichter mit Verlusten verrechnet werden. Kein Hinweis über eventuelle steuerliche Risiken! 2009 hatte ich im Verrechnungstopf einen Verlust in Höhe von 1400 EUR, den ich durch einen Gewinn demnächst auszugleichen hoffte. Jetzt der Schock: Eine Anleihe, die ich 2004 zum Nennbetrag von 3000 EUR bei der anderen Bank erworben hatte, wurde fällig und zu 100% zurückgezahlt (ich bekam also meine 3000 EUR wieder); Zinsen waren jährlich berechnet worden. Diese 3000 EUR wurden aber als Veräußerungserlös deklariert (weil der neuen Bank keine Anschaffungsdaten vorlagen) und mit 30% Pauschalbesteuerung belegt. Dadurch wurden im Verlusttopf fiktiv 900 EUR Gewinn verbucht, so dass ich meinen Fond nicht abstoßen kann, ohne Abgeltungssteuer zu zahlen. Recherchen ergaben, dass erst ab 01.01.2009 die Banken gesetzlich verpflichtet waren, bei Depotüberträgen die Anschaffungsdaten der Wertpapiere zu übermitteln - die Daten gelten also als faktisch verlorengegangen, obwohl ich die originalen Kaufbelege besitze! Nachträglicher Eintrag wäre nicht möglich. Was kann ich tun? Fond einlösen, Abgeltungssteuer zahlen und dann 2012 vom Finanzamt zurückholen? Mit Kaufbelegen beweisen, dass gar kein Gewinn da?

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Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

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Künstlersozialkasse und Lohnsteuerkarte hauptberuflich?

Hi,

habe bis dato als selbstständiger Künstler nur Rechnungen geschrieben und war bei der Künstlersozialkasse versichert, habe auch immer brav alle Einkünfte angegeben, ganz wie es sich gehört.

Jetzt will mich eine Firma auf Lohnsteuerkarte einstellen, aber ohne definierte Arbeitszeit (mal ein Tag die Woche, mal vier Tage, im Monatsmittel denke ich so 10 Tage). Da will ich parallel natürlich noch andere Sachen nebenbei machen und auch Rechnungen schreiben als Künstler.

Frage: wie harmoniert das mit der KSK? Gebe ich denen dann einfach mein Jahreseinkommen als "Gewinne aus Job auf Rechnung ohne die Lohnsteuertätigkeit" an?

Will ja nicht doppelt Sozialabgaben bezahlen. Dass ich eine aktuelle Lohnsteuerkarte für den Arbeitgeber brauche, um nicht von Steuerklasse I auf VI zu rutschen, weiss ich.

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