Sondertilgungsoption - in welcher Höhe bei Baudarlehen üblich?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In erster Linie Verhandlungssache, 5% der Kreditsumme pro Kalenderjahr kenne ich "als üblich". Da ich nur einige Male auf Kreditnehmerseite verhandelt habe, liegt mir natürlich kein totaler Überblick vor.

Es gibt unterschiedliche Fälle.

Einmal die 5 % als Beispiel, die Mikkey schon nannte.

Dann z. b. auch einmalig mal eine größere Summe, weil abzusehen ist, dass in absehbarer Zeit Spar- und/oder LV-Verträge fällig werden.

Einfach überlegen, was man für möglich hält und in den Vertrag aufnehmen lassen.

Ich darf noch einen Grund nachschieben...

Die Bank bietet nur Kredite mit maximal 3 % Tilgung an - mit der Sondertilgung lässt sich dies halt auf die passenderen 8% erhöhen.

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Toll, wenn man jetzt schon an Sondertilgungen denken darf;-) Sondertilgungen werden von Banken in der Höhe von drei, fünf oder 10 % pro Jahr eingeräumt. Es gibt zig Banken dafür. Da nach 10 Jahren ohnehin mit 6-monatigem Kündigungsrecht gekündigt, umgeschuldet oder teilrückgezahlt werden kann, halte ich diese Optionen für schön, aber nicht unbedingt notwendig. Wer partout eine Erbschaft, eine riesige Jahressonderzahlung, eine Trennung oder einen Ortswechsel mit Hausverkauf erwartet, wird natürlich über diese Sondertilgungsmöglichkeiten froh sein.

Wichtiger wäre mir, eine Zinsfestschreibung bis zur letzten Rate hinzubekommen (sog. "Volltilger"), damit man nicht wegen des Zinsänderungsrisikos bei einer Anschlussfinanzierung nach 10 Jahren zittern muss.

Hier findest Du eine Bankenliste aus Januar 2012 mit diversen Kreditvariablen, z. B. max. Zinsbindung, Sondertilgungen, Ratenwechsel, Forward etc. Die Liste ist zwar hinsichtlich des Zinsniveaus überholt, läßt aber die (damals) flexiblen Baufinanzierer erkennen:

http://www.test.de/Baufinanzierung-3-Prozent-Zins-auf-Dauer-4343004-0/

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