Sonderkündigungsrecht Mietwohnung durch viel zu hohe Heizkosten?

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4 Antworten

Kein Sonderkündigungsrecht.

Was du schreibst wirkt allerdings so heizkostenmaximierend, dass ich überlege, ob ihr nicht nur bei der Einstellung der Heizung

http://www.energieheld.de/heizung/elektroheizung/nachtspeicherheizung/bedienung

... sondern auch bei der Auswahl des Tarifs einen groben Fehler gemacht habt. Ihr baucht einen mit Tag- und Nachttarif. Habt ihr das eventuell beim online Preise vergleichen übersehen? Merklich günstigerer Nachtstrom wird oft nur vom lokalen Anbieter angeboten!

Die Heizlüfter könnt ihr in der Heizperiode jedenfalls vergessen (viel zu teuer) und auch sonst wirkt einiges von eurem Verhalten "schräg".

Das was Euch zum Verhängnis wird sind nicht falsche angaben von den Vormietern oder vom Makler, sondern die hohen Stromkosten , verursacht durch die diversen gesetzlichen Umlagen. Mit eurem Verhalten, die Wohnung in kalte und warme Bereiche aufzuteilen habt Ihr zusätzlich Eure Energiekosten erhöht, denn es war ja unvermeidbar, dass Euer Kind immer wieder in die kalten Bereiche wechselt. Mit sog. Heizlüftern oder ölgefüllten Radiatoren nun Zusatzwärme zu schaffen ist ebenfalls eine Schnapsidee, bei der man nur draufzahlt.

Laßt Euch einmal Beraten, wie man eine Elektrospeicherheizung optimal betreibt - das wäre das Effektivste.

Sonderkündigungsrecht gibt es hier jedenfalls nicht.

Das tut mir leid, aber du hast kein Sonderkündigungsrecht. Ich würde mich von Wohnungen mit Nachtspeicheröfen fern halten - egal, was wer erzählt! Mit diesen veralteten, zum Teil sogar giftigen, Öfen muss man sich auf einen kräftigen Preis einstellen, unabhängig davon, ob man viel oder gar nicht heizt. Ich kenne NIEMANDEN, der damit zufrieden war. 

Kündigt am besten zum nächst möglichen Termin, eine bessere Lösung gibt es nicht. 

LG 

Sicherlich kein Sonderkündigungsrecht. Aber jedem muss doch klar sein, das Heizen mit Strom die absolut teuerste Variante ist. Zusagen von Maklern sind doch unverbindlich und eigentlich nur Geschwätz. Das läuft auf geschätzte 4-5fache Kosten hinaus. Mit 10.000 Gas kw/h pro Jahr kann ich ein Haus mit 100Qm heizen, Preis für jede Gas kw/h liegen derzeit bei ca. 5 Cent. Strom kw/h liegt bei ca. 25 Cent. Auch wenn die Stromanbieter Heizen mit Strom subventionieren. Von den 25Cent je kw/h sind ja mehr als die Hälfte Durchleitungsgebühren und Steuern und Abgaben und die steigen jedes Jahr, also auch ab 01.01.2017.

Schnellstens neue Wohnung suchen und kündigen.


So generell würde ich Nachtspeicherheizungen nicht verteufeln, denn im Vergleich zu allen anderen Heizungsvarianten hat man hier die niedrigsten Installations- und Wartungskosten. Wenn man aber halt nur Mieter ist, merkt man davon nichts.

Ich kenne durchaus Gegenden und Wohnlagen in Deutschland wo man auch mit einer Nachtspeicherheizung kostengünstig heizen kann ohne zu frieren. Alleine die Kaminkehrergebühren sind bei Gas- oder Ölheizungen ja jährlich etwa 150 €. Dann fallen noch Wartungskosten in vergleichbarer Höhe an.

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@Snooopy155

Komisch, ich bekomme alle 2 Jahre von Schornsteinfeger eine Rechnung unter 50€ für die Überprüfung der Gastherme. Dazu kommt alle 3,5 Jahre die Große Brandschau für 120€. Das ist Kleingeld, gegenüber einer Stromrechnung für 10.000kw/h/Jahr. Zudem sind Nachtspeicherheizungen Dreckschleudern, wenn man die nicht reinigt. Alte Nachtspeicherheizungen enthalten Aspest und müssen als Sondermüll entsorgt werden.

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