Sonderkündigungsrecht bei Mobilfunkanbietern bei Umzug ins Ausland?

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5 Antworten

In dieser Situation kann die Sonderkündigung des Handyvertrags möglich sein, ist aber mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Nämlich wenn ein Umzug ins Ausland bevorsteht und die Dienste des Mobilfunk Providers nicht mehr in Anspruch genommen werden können .

Hier muss dem Anbieter eine amtliche Meldebescheinigung vorgelegt werden, um das Recht auf Sonderkündigung geltend machen zu können.

http://www.handyvertrag-kündigung.com/handyvertrag-sonderkuendigung.html

Woher stammt Deine Aussage, Du könntest den Vertrag nicht mehr nutzen? Richtig ist wohl, dass bestimmte Vertragsbestandteile für Dich nur Kosten verursachen - Flatrate im Inland. Aber gerade das Mobiltelefon kannst Du ja in fast allen Ländern nutzen.

Versuche in Diesem Fall mit Deinem Provider den Vertrag abzuändern, so dass Dir ein Minimum an Kosten entstehen. Denn Du wirst Dich immer wieder in Deutschland aufhalten.

Ich hatte während meines mehrjährigen Auslandsaufenthaltes auch immer meinen deutschen Mobilfunkvertrag weiterlaufen lassen - schon wegen der Erreichbarkeit und weil ich nicht überall die hinterlegte Telefonnummer ändern wollte.

binWeg 21.04.2014, 17:08

wenn das die Argumentation ist, dass ich ja den Vertrag im Ausland verwenden kann bzw. dass ich regelmässig in D sein werde, dann sehe ich da kein Land.

Es wird Australien sein. Und wie oft fliegt man von Australien nach D? Jede Woche? Jeden Monat?

Ich denke, das wird nicht oft der Fall sein. Aber wir werden sehen, ob da was geht.

Ich hatte während meines mehrjährigen Auslandsaufenthaltes auch immer meinen deutschen Mobilfunkvertrag weiterlaufen lassen

das würde ich auch, wenn es ein Prepaid-Vertrag wäre. Ich habe jedoch einen Postpaid mit fixen monatlichen Kosten.

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Der Wegzug aus dem Vertragsgebiet eines Mobilfunk-, Internet- oder Festnetztelefonanbieters ist normalerweise kein "wichtiger Grund", aus dem eine Sonderkündigung ausgesprochen werden kann - es sei denn, der Vertrag mit dem Anbieter vereinbart dies ausdrücklich so.

Dein Problem ist sogar sehr manifest, wenn Du bereits zu Vertragsabschluß über die Möglichkeit eines Wegzugs ins Ausland Bescheid wußtest.

Wenn Du einen Vertrag über 24 Monate abschließt, dann bekommst Du beispielsweise vergünstigt Geräte oder besondere Konditionen. Könnte man diese einfach nach sechs Monaten wieder kündigen, würde das die Rechnung der Provider natürlich konterkarieren. Daher wäre die Rückgabe bzw. Auslösung subventionierter Geräte in Verbindung mit einer Kündigungsakzeptanz aus Kulanz der einzige Weg, vorzeitig den Vertrag zu beenden.

Andere Alternative: Du findest eine andere Person, die den Vertrag weiterführen möchte. Dann kannst Du diesen Vertrag übertragen und selbst dem Vertrag entwischen.

Ansonsten sind die Grundkosten des Vertrags bis zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit zu entrichten. Die Grundkosten eines Vertrags über die Restlaufzeit könnten von Dir auch einmalig entrichtet werden, womit effektiv eine vorzeitige Entlassung möglich ist. Dabei wären aufgrund der Tatsache, daß Du natürlich auch auf die Nutzung der Telefonie und ggf. des Internetzugangs verzichtest, allerdings nicht die vollen Grundgebühren zu zahlen, sondern ein reduzierter Betrag, der die Einsparung des Anbieters durch Nichtnutzung von Gesprächsminuten und Datenverkehr einbezieht. Damit lassen sich 25-50% der Grundgebühr ggf. wegdiskutieren.

das könnte schwierig werden, denn hier wird der Anbieter sagen, du kannst ja auch im Ausland damit telefonieren - was zwar ein grenzwertiges Argument ist, aber das greift.

Ich denke, du wirst nur mit Kulanz rauskommen aus dem Vertrag.

Wegen der Kündigung würde ich an Deiner Stelle ganz offen mit dem Provider verhandeln, vielleicht gibt es ja noch eine andere Möglichkeit den Vertrag zu beenden, zu übertragen oder abzulösen woran Du bis jetzt noch nicht dachtest. Hab auch schon von Fällen gehört wo der Vertrag samt Handy von einer anderen Person (Familie, Freunde, Kollegen) übernommen wurde.

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