Sonderkündigungsrecht bei Handyanbieter nach unrechtmäßigen Abbuchungen über 6 Monate?

1 Antwort

Das ist doch ganz klar. Manchmal verstehe ich nicht, warum die Leute immer wieder den selben Fehler machen und versuchen via Hotline, Call-Center oder Forum etwas verbindlich rechtlich zu erledigen.

Also nicht telefonieren oder chatten - sondern schreiben!!!!!

Per Einschreiben/Rückschein an die Geschäftsleitung den Vorgang schildern und um umgehende Abhilfe mit Fristsetzung (14 Tage) bitten. Gleichzeitig mitteilen, dass man ansonsten, wegen böswilligem, vertragswidrigem Verhalten den geschlossenen Vertrag fristlos kündigt.

Offenbar willst Du dich ja eh von O2 trennen. Um den gleichen Ärger künftig zu vermeiden, sollte man über Prepaid operieren. Zwar bekommt man da kein Handy "obendrauf" (was man mit deinen monatlichen Gebühren eh mindestens zwei Mal bezahlt) - ist aber voll Herr des Geschehens.

Nachdem Du gekündigt hast, solltest Du deiner Bank natürlich mitteilen, dass jeglicher Einzugsversuch seitens O2 zu verhindern ist. Unrechtmäßige Abbuchungen kannst Du doch eh ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen.

O2 wird dann ggf.via Gericht eine Schadensersatzklage anstrengen. Im schlimmsten Fall schließt sich der Richter der Meinung von O2 an und du musst zahlen.

Von daher ist auf jeden Fall ein Schreiben an die GF von O2 zu empfehlen. Wie gesagt: SCHREIBEN nicht TELEFONIEREN. ..;-)

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Folgende Darstellung: Die Kabel BW hatte mir bisher die Rechnung per Postweg zugesandt, die wiederum pünktlich überwiesen wurde. Nun stelle ich fest, dass die Kabel BW für die Nichteilnahme am Lastschriftverfahren monatlich zusätzlich 1,60 € in Rechnung stellt. Ich habe mir daraufhin die Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kabel BW, Geltungsbereich 5. Entgelte,Rechnung,Änderungen der Entgelte und Zahlungsbedingungen durchgelesen. Unter Position 5.4(1) steht dazu Folgendes: .....Die Rechnungsbeträge werden grundsätzlich, soweit nichts anderes vereinbart ist, nicht vor dem fünften Werktag nach Zugang der Mitteilung im Lastschriftverfahren vom Konto des Kunden eingezogen. Der Kunde wird dem Kabelnetzbetreiber hierzu ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen und..... Bei Nichterteilung oder Widerruf des SEPA-Lastschriftmandats kann der Kabelnetzbetreiber bis zur Erteilung eines ordnungsgemäßen SEPA-Lastschriftmandats ein Bearbeitungsentgelt für die erhöhte administrative Abwicklung pro Rechnung gemäß Preisliste erheben.

Nun steht jedoch unter 5.4(3) auch das Folgende: Liegt kein SEPA-Lastschriftmandat vor, muss der Rechnungsbetrag innerhalb von zehn Tagen nach Zugang der Rechnung dem Kabelnetzbetreiber dem Konto gutgeschrieben sein.

DIES IST IMMER DER FALL GEWESEN !

Nun habe ich die Kabel BW diesbezüglich angeschrieben. Die Antwort ist, dass er mich auf die Allgemeine Geschäftsbedingungen aufmerksam macht, indem pro Rechnung eine Selbstzahlergebühr gemäß der aktuellen Preisliste erhoben wird....

Also, nach der Rechtssprechung kann man einen Kunden nicht benachteiligen, wenn das SEPA Lastschriftverfahren nicht erteilt ist. Entweder das eine oder das andere....aber hier hat doch der Verbraucher das Recht auf Rechnungsstellung mit Überweisung innerhalb der genannten Frist lt. AGB.

Wie sehen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ?

Vielen Dank für die Informationen !

MfG Forum Mitglied "Unbekannter"

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