Sonderkündigung Rechtschutz

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Wenn der Versicherer das auf dem Versicherungsschein, sauber abgebildet hat: Nein!

Es handelt sich um einen sogenannten "Bündelbonus, bzw. -rabatt", den der Versicherer häufig dann einräumt, wenn mehrere Verträge bei ihm vorhanden sind.

Ein Kündigungsrecht aufgrund einer Beitragserhöhung ergibt sich ja nur bei einer Beitragsanpassung (§ 40 VVG). Das hier ist aber keine Beitragsanpassung, sondern ein von Dir verursachter Wegfall eines Nachlasses.

Vergleichbar wäre z. B., wenn Du bei einem Bäcker bei einem Angebot "5 Brötchen zum Preis von 4 Brötchen (0,25 Euro pro Stück)" zugreifst, bezahlst, es Dir sofort anders überlegst, sie zurück gibst und dann erwartest, dass das Rückgeld 1,25 Euro beträgt.

Nein, denn der Betrag für die Rechtsschutzversicherung hat sich ja nicht geändert. Es hat sich nur die Bonifikation aufgrund zusätzlicher Verträge beim gleichen Versicherer geändert.

Der Versicherer hat den Restwert meines Pkw erhöht, zu meinem Nachteit. Darf er das?

Nach einem Unfall wurde meinem Pkw, von einem Gutachter, Totalschaden bescheinigt mit 6150 Euro Wiederbeschaffungswert und einem Restwert von 1650 Euro. Der Versicherer hat diesen Restwert "nicht akzeptiert" weil ihm ein Restwertgebot von 2211 Euro vorliegt und bot mir eine Firma die das Fahrzeug für diese Summe kaufen möchte. Der Versicherer hat auch den Wiederbeschafungswert eigenwillig auf 6002,4 Euro herabgeschtuft. Dem Gutachter nach mußte ich eine Entschädigung von 4500 Euro bekommen, 6150 - 1650. Tatsächlich habe ich nur 3816,4 Euro erhalten: 6002,4 - 2211 - 25 Kostenpauschale, also 683,6 Euro weniger. Meine Frage: Darf der Versicherer des Unfallverursacher die werte des Gutachters so, zum Nachteil des Beschädigtes, manipulieren? Ein Widerspruch hat nichts gebracht. Kennt jemand eine Schlichtungsstelle?

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Wechsel der PKV ab 2013, Behandlung in 2012, Rechnung in 2013, erstattet die alte PKV?

Hallo,

ich habe 2010 von der GKV zur PKV gewechselt. Nun habe ich jedoch zum 01.01.2013 den PKV Anbieter aufgrund einer Empfehlung meines Vermittlers gewechselt. Der neue Anbieter bietet mir bessere Leistungen bei günstigerem Beitrag, das Angebot war zu verlockend. Auch war ich noch nicht lange beim alten Versicherer, so dass der Verlust verschmerzbar ist.

Ein Problem jedoch ergibt sich, denn 2012 war ich in Behandlung für meine Zähne. Meine Zähne bereiten mir schon mein ganzes Leben ein Problem und 2012 sollte 2x Zahnersatz erfolgen. Den Kostenvoranschlag habe ich dem alten Versicherer Mitte 2012 zugeschickt und eine positive Rückmeldung erhalten. Geplant war es auch laut ZA die Behandlung 2012 abzuschließen. Laut meinem Vermittler daher auch kein Problem und damit ein Fall für die alte PKV.

Nun kam es wie es kommen musste. Ich bin beruflich viel unterwegs, habe also Terminschwierigkeit und leider war die Behandlung nicht ganz reibungslos, so dass sie sich verzögerte. Mein abschließender Behandlungstermin war am 20.12.2012. Mein ZA konnte daher die Rechnung im alten Jahr nicht mehr ausstellen. Hinzu kommt, dass ich da auch bereits meine neue Kasse gemeldet hatte. Im Januar 2013 kam dann die Rechnung vom ZA (Datum 2013), mit Vermerk auf Behandlungsdatum 2012. Leider aber auch ist bereits die neue Kasse auf der Rechnung vermerkt :(.

Ich habe Mitte Januar dann meine Rechnung an meine alte PKV geschickt. Um keinen Stress mit dem ZA zu bekommen, habe ich die Rechnung bereits privat beglichen und die alte PKV darauf hingewiesen den Erstattungsbetrag an mich zu überweisen. Der Rechnungsbetrag ist 3000€, meine alte Kasse erstattet für Zahnersatz 80%, d.h. es geht um 2400€ Erstattung.

Anfang der Woche erhielt ich dann auch ein Schreiben der alten PKV. Allerdings hat das nichts mit der Erstattung zu tun, sondern es geht dabei um einen Übertragungswert zur neuen PKV. Mir fiel jedoch auf, dass der angegebene Wert mit ca. 3000€ doch recht nah ein meine Rechnung kam. Hat der Übertragungswert also doch etwas mit der Erstattung zu tun? Versucht die alte PKV nun die neue PKV in die Pflicht zu nehmen? Oder ist es nur Zufall, dass das Schreiben jetzt kam und ich sollte mich noch gedulden?

Leider ist es auch so, dass ich erst Ende Februar und auch nur für 1 Woche zu Hause sein werde. D.h. in dieser Woche möchte ich das Thema unbedingt klären und bereite mich daher bereits jetzt vor.

Wie sehen also meine Chancen aus, dass die alte PKV den Erstattungsbetrag auszahlt? Habe ich da rechtliche Möglichkeiten eine Erstattung durchzusetzen? Begeistert wäre ich davon nicht, aber ich bin rechtsschutz versichert.

Ich danke allen, die sich durch meinen langen Text plagen und dann noch gewillt sind zu antworten :)

Gruß Jlagreen

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Dauermietwagen, Geldwerter Vorteil & Wechsel zum Firmenwagen

Hallo,

ich hatte im Juni einen Job inkl.Firmenwagen begonnen wo ich die ersten Monate einen Mietwagen hatte der zu seinem Bruttolistenpreis auch mir direkt als geldwerter Vorteil so versteuert wurde, dass ich das geringere Gehalt auf dem Konto hatte.

Außerdem musste, nachdem mein neues Fahrzeug kam der Wechsel zwingend zum 1. eines Monats stattfinden da ich sonst Mietwagen für den gesamten Monat UND den neuen eigenen Wagen hätte versteuern müsse, also diesen Monat doppelt.

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  1. Habe ich da nur Glück? Muss ich der Firma das sagen oder müsste ich das selber bei der Steuererklärung angeben? Was passiert wenn ich nichts tue? Hätte ich den anderen Job mit gleicher Situation nicht schon vorher gehabt hätte ich sogar gedacht das ein gestellter Mietwagen nicht versteuert werden muss (Was natürlich quatsch wäre)....

  2. ist es richtig das ein Wechsel nur zum neuen Monat geht und nicht Mitte des Monats? Kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen...

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Steuerklassenwechsel - Hohe Nachzahlung zu erwarten ?

Wir haben Mitte 2016 die Steuerklassen von 3/5 auf 4/4 gewechselt, da mein Mann inhaftiert war und ab Mitte 2016 einen Job begonnen hat, der aber, anders als erwartet, nicht Vollzeit bezahlt wurde sondern als 800€ Stelle vertraglich festgehalten wurde. Ich weiß gerade nicht ob da überhaupt großartig Steuern vom Arbeitgeber gezahlt wurden. Dummerweise haben wir aber die Steuerklassen auf 4/4 gewechselt.

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Ich weiß leider nicht wie ich da vernünftig googlen soll.

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Wird eine "Sondereinstufung" bei KFZ-Versicherung von einem anderen KFZ-Versicherer übernommen, wenn man nach einem Jahr WIEDER den KFZ-Versicherer wechselt?

Ich habe ein - auf den ersten Blick - günstiges Angebot für eine KFZ-Versicherung für nächstes Jahr erhalten. Dieses beinhaltet allerdings eine äußerst kuriose Rückstufung meiner momentanen Schadensfreiheitsklasse 8 in die Schadensfreiheitsklasse 1 - mit dem Vermerk "Sondereinstufung". Da ich in diesem Jahr einen Unfall hatte, der durch meine Noch-Versicherung bezahlt wurde, wäre eine Rückstufung in die Schadensfreiheitsklasse 4 zu erwarten.

Vgl. http://www.versicherung-check.net/schadenfreiheitsklasse.html

Meine Befürchtung ist nun, dass genau in dieser Sondereinstufung "der Haken" des scheinbar so günstigen Angebots liegt, dass ich nämlich diese ungünstige Sondereinstufung mitnehmen müsste (also eine ganz erhebliche Rückstufung), wenn ich nach einem Jahr erneut den Versicherungsanbieter wechseln wollte, was ein entsprechendes Begehren ganz erheblich verteuern würde - bzw. ich somit gezwungen wäre, bei meinem neuen Versicherer zu bleiben, eben weil dessen Einstufung bzw. Sondereinstufung (SF 1) so schlecht war.

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Kunde A schliesst eine Unfallversicherung in 2009 mit einer Todesfallsumme von 10.000,- € ab.

Diese wird vom Versicherer aber nicht policiert, auf de Abweichung wird ebenfalls im Antrag nicht aufmerksam gemacht. Dafür aber werden auch die 8,- € Jahresbeitrag nicht erhoben.

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Meine Meinung: der Versicherer. Da auf die Abweichung nicht aufmerksam gemacht wurde, ist der Inhalt des Antrags rechtsverbindlich ("Billigungsklausel").

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