Sonderausgabenabzug bei Vorauszahlung

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3 Antworten

Bei Sonderausgabe gilt § 11 Abs. 2 S. 1 EStG. Aber das ist ja klar.

Solange das Geld noch nicht einer konkreten "Sollstellung" zugeordnet ist, ist es meines Erachtens noch keine Kirchensteuer.

Erst wenn die Kirchensteuerfestsetzung bekannt gegeben wurde, ist ein erfüllbarer Steueranspruch vorhanden und meines Erachtens haben wir die Zahlung an dem Tag, an dem die Aufrechnung auf die Kirchensteuer dann erfolgt.

Also, wenn er in 2013 gwsagt hätte:

112,- Euro Kirchensteuer 2007, 93,- Euro Kirchensteuer 2008 ..... usw.

dann kann man das in diesem Jahr in die Steuererklärung ansetzen.

wenn es einfach pauschal, ohne zuordnung an das Finanzamt nciht.

Es gilt das zufluss-/Abflussprinzip.

Würdest Du bereits bei der Überweisung eine bestimmte Zuordnung treffen? Bei der Kirchensteuer gibt es keinen Zinslauf. Dann ist es besser, wenn es im Zweifel ESt oder zumindest SolZ war.

Zudem gibt es bei der Kirchensteuer (meistens) keine Hinterziehung, bzw. sie wird nicht verfolgt.

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@Meandor

stimmt, war ja auch nur wegen der Frage nach der Abzugsfähigkeit.

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Er hat in 2013 keine Kirchensteuer gezahlt, sondern nur Geld mit unbestimmter Zuordnung.

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