Sollte man nach einem Einspruch gegen den Steuerbescheid einen Steuerberater einschalten?

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2 Antworten

Das ist doch eine Einzelfallentscheidung.

Wenn das FA sich vertan hat, geht es sicherlich auch ohne Steuerberater.

Wenn es eine schwierige Argumentation erfordert, ist der Steuerberater sicherlich eine wirksamere Waffe als wenn man ohne loszieht. Wobei auch da nicht immer eine Garantie gegeben werden kann.

Und in aussichtslosen Fällen hilft am Ende auch der Berater nichts.

Aber von einem Gedanken solltest du dich trennen: Nämlich dass allein auf Grund der Tatsache, dass da jetzt ein Steuerberater seinen Wilhelm aufs Papier kritzelt, das Finanzamt irgendwie eingeschüchtert wäre oder so.

Ein Gutes hat es aber, den Fall einem Steuerberater vorzulegen: Die Erfolgschance kann ziemlich sicher benannt werden.

Also dann leg mal vor. Hier schreiben mindestens zwei Steuerberater regelmäßig aktiv mit.

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Den Steuerberater hättest Du besser mal vorher eingeschaltet damit die Steuererklärung gleich so abgefaßt wird, dass alles anerkannt wird. Das was Du vorhast ist natürlich ohne Zweifel möglich, erinnert mich aber an den Karren, den man in den Dreck gefahren hat und den jetzt ein anderer rausholen soll. Ob das Erfolg haben kann, wird Dir mangels Kenntnis Deines Steuerfalls hier keiner sagen können. Wenn Du beispielsweise die Kosten des Lebensunterhalts der Freundin unter der Rubrik "Schreibbüro" verbucht hast, würde ich lieber nach einem Strafverteidiger Ausschau halten!

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