Sollte man bei Stromanbietern eine längere Kündigungsfrist als zwei Monate akzeptieren?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ich hatte bisher Tarife mit ganz unterschiedlichen Laufzeiten von 1-12 Monaten und keine Probleme mit der Kündigungsfrist. Letztendlich kommt es auf den Preis unter dem Strich an.

Zu beachten: wenn die Preisbindung bei einem Vertrag mit z.B. 24 Monaten nur 12 Monate läuft, dann hat man im Falle einer unvorhergesehenen Preisänderung nach 12 Monaten dennoch ein Sonderkündigungsrecht, da diese Preisänderung in ihrem Umfang nicht bereits zu Vertragsbeginn bekannt war. Auch der 24-Monate-Vertrag stellt damit kein erhöhtes Risiko dar.

Was man im Falle einer solchen Sonderkündigung allerdings verwirkt, wäre ein Bonus, der z.B. nur bei 24 Monaten Laufzeit ausgezahlt wird.

Wenn der Tarif wirklich exorbitant gut ist könnte man darüber hinweg sehen aber auch das schützt dich nicht davor, dass du zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht doch noch einen besseren Tarif findest und wechseln möchtest. Dabei solltest du möglichst flexibel bleiben. Eine Kündigungsfrist über 2 Monate ist in diesem Sinne eigentlich wirklich nicht akzeptabel.

naja, das ist ermessenssachen...also wenn du dadurch viel geld sparst eventuell schon...was wäre denn das nächst teurere mit kürzerer kündigungsfrist? aber auf 12 bzw. 24 Monatsverträge solltest du ganz verzichten. Wenns nen halbes Jahr ist...okay...

Also wenn dich ein Tarif mit kürzerer Laufzeit nur unwesentlich mehr kostet, dann würde ich den Tarif mit kürzerer Laufzeit nehmen. In diesem Zusammenhang spielt die Preisgarantie ein wichtige rolle.

Es stellt sich immer die Frage, wann der Vertrag kündbar ist und welche Zahlungen fällig sind - Ein Vertrag , der über 6 Monate eine Preisgarantie gibt, ist m.E. völlig in Ordnung.

Dein Freund ist etwas zu kritisch.

Was möchtest Du wissen?