Sollte man bei Stromanbietern eine längere Kündigungsfrist als zwei Monate akzeptieren?

2 Antworten

Ich hatte bisher Tarife mit ganz unterschiedlichen Laufzeiten von 1-12 Monaten und keine Probleme mit der Kündigungsfrist. Letztendlich kommt es auf den Preis unter dem Strich an.

Zu beachten: wenn die Preisbindung bei einem Vertrag mit z.B. 24 Monaten nur 12 Monate läuft, dann hat man im Falle einer unvorhergesehenen Preisänderung nach 12 Monaten dennoch ein Sonderkündigungsrecht, da diese Preisänderung in ihrem Umfang nicht bereits zu Vertragsbeginn bekannt war. Auch der 24-Monate-Vertrag stellt damit kein erhöhtes Risiko dar.

Was man im Falle einer solchen Sonderkündigung allerdings verwirkt, wäre ein Bonus, der z.B. nur bei 24 Monaten Laufzeit ausgezahlt wird.

naja, das ist ermessenssachen...also wenn du dadurch viel geld sparst eventuell schon...was wäre denn das nächst teurere mit kürzerer kündigungsfrist? aber auf 12 bzw. 24 Monatsverträge solltest du ganz verzichten. Wenns nen halbes Jahr ist...okay...

Also wenn dich ein Tarif mit kürzerer Laufzeit nur unwesentlich mehr kostet, dann würde ich den Tarif mit kürzerer Laufzeit nehmen. In diesem Zusammenhang spielt die Preisgarantie ein wichtige rolle.

Arbeitsrecht_möchte nach 30J im Betrieb selbst kündigen_AG drückt mir jed. 7 Mo Kündigungsfrist auf?

Liebe Profis des Arbeitsrechts, ich würde gern, so schnell wie möglich, mein 30 Jahre bestehendes Arbeitsverhältnis bei einem Sanitätshaus auflösen. Jedoch einem Aufhebungsvertrag stimmt mein Arbeitgeber nicht zu und pocht auf die Einhaltung unseres Arbeitsvertrages. Und darin wird es nach meiner Meinung sittenwidrig, denn im Vertrag steht:

„Für eine ordentliche Kündigung gelten beiderseits die gesetzlichen Kündigungsfristen. Verlängern sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber, GILT DIES AUCH FÜR DEN ARBEITNEHMER.

(§622, Absatz 2 ??? – Anmerkung/Frage des Fragestellers)

DIE gesetzliche Bestimmung überhaupt sehe ich im BGB, §622 „Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen“:

(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen

  1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,

  2. fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,

:

..7. zwanzig Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Dies würde bedeuten, dass ich nicht 4Wochen Kündigungsfrist habe, sondern 7 Monate?! Denn die 30Jahre habe ich knapp jenseits meines 25.Lebensjahres in diesem Unternehmen verbracht.

Mein Problem: Mein neuer Arbeitgeber wird nicht 7 Monate auf mich warten…

Wie kann ich meinen derzeitigen Arbeitgeber von der gesetzlichen Kündigungsfrist (Absatz (1) des §622) bzw. einem Aufhebungsvertrag überzeugen?

Ist der Passus meines Arbeitsvertrages, nachdem ich mich der gesetzlichen Verlängerung für den Arbeitgeber ebenfalls unterwerfen muss, nicht sittenwidrig?

Wenn ja, wo steht das? Ich müsste dies meinem Arbeitgeber zeigen.

Kann ich zu Regressansprüchen verurteilt werden, wenn ich einfach nicht mehr zur Arbeit gehe und bereits am 02.01.2014 beim neuen Arbeitgeber/Mitbewerber) anfange? Oder eben erst ab 01.02.2014, nach 4 Wochen?

Vielen Dank schon jetzt für Eure Hilfe.

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