Sollte man bei Mieterhöhung nachverhandeln-rechnen Vermieter Luft nach unten ein w. sie erhöhen ?

3 Antworten

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Die Höhe und der Zeitpunkt von Mieterhöhungen sind engen gesetzlichen Regelungen unterworfen. Wenn du einer gerechtfertigten und gesetzteskonformen Mieterhöhung nicht zustimmen möchtest, bitte sehr...

Dein vermeiter allerdings wird sich mit ziemlicher Sicherheit nicht auf Verhandlungen einlassen, schon gar nicht in Städten oder Ballungsräumen, wo es 500 m Schlange von Interessenten für eine freie Wohnung gibt.

Dein Vermieter wird dir fristgemäß kündigen !!!

Aus welchem Grund sollte er kündigen?

Der Mieter zahlt doch brav seine Miete. Und wenn der Mieter der Mieterhöhung nicht zustimmt, muss der Vermieter den Mieter auf Zustimmung zur Mieterhöhung klagen. Stimmt das Gericht der Forderung zu, dann wird der Mieter zahlen oder nicht. Nur wenn er nicht zahlt, kann er durch die fehlende Mieterhöhungszahlungen der Folgemonate in den Bereich der Kündbarkeit wegen ausstehender Kaltmieten kommen.

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Wenn ein Vermieter die Mieterhöhung nach den gesetzlichen Vorschriften berechnet hat, gibt es keinen Spielraum für Nachverhandlungen. Wenn ein Mieter mit einem derartigen Ansinnen kommt, riskiert er, mit einer Klage auf Zustimmung überzogen zu werden. Verliert der Mieter den Prozeß, kostet ihn das -je nachdem, wie hoch die Mieterhöhung war und abhängig davon, ob Beweis erhoben werden muß und natürlich abhängig von der Zahl der Instanzen- mehrere hundert bis mehrere tausend Euro. Das ist doch wohl Grund genug für den Mieter, sorgfältig nachzudenken.

Im übrigen gibt es generalpräventive Gründe für den Vermieter, solche Sachen auch durchzuziehen. Wie heißt es doch: "Ein Jeck macht viele Jecke": Wenn ein Mieter damit Erfolg hat, spricht sich das im Haus herum. Ich bin selber Vermieter und lasse deshalb niemals bei Mieterhöhungen mit mir verhandeln.

Ganz nebenbei: Manche Mieter mißverstehen die Anpassung der Vorauszahlungen als Mieterhöhung. Da gibt es ohnehin nichts zu verhandeln.

Nachverhandeln bei einer Mieterhöhung?? Wo ist die Wohnung? Welche Lage? Welche Ausstattung? Usw., usw.. Ein Vermieter hat es nicht nötig über eine Mietpreiserhöhung (soweit sie im Rahmen und des Gesetzes erhoben wird) mit sich verhandeln zu lassen. Es warten genügendn andere Mieter auf eine Wohnung. Jeder Mieter lebt doch auch in diesem Land und bekommt alle Preissteigerungen mit.

Stromklau durch Vermieter

Wir haben Ende Mai die Jahresendabrechnung von der RWE bekommen. Wir zahlen seit September 2011 Vorauszahlungen, endgültiger Einzug war Ende November. Nun sollen wir 6.700 kwh in 7 Monaten verbraucht haben, laut RWE ein Unding, aber wir sind Beweispflichtig, und haften. Nach einigen Telefonaten mit der RWE und der Vermutung es müsste ein größerer Stromklau sein haben wir recherchiert. Da die Zähler aber in der Wohnung eines anderen Mieters hängen, nicht einfach. Die Heizungsanlage (Öl) für insgesamt 5 Parteien, läuft über unseren Zähler. Da es auch keinen Zähler für Allgemeinstrom gibt, und der verstorbene Eigentümer unser Haus bewohnt hat, gehen wir auch noch von dem Allgemeinstrom aus. Laut RWE hat dieses nicht bewohnte Haus im letzten Abrechnungszeitraum bis Sept. 2011 über 4000 kwh. verbraucht. Der Mieter des anderen Hauses ( größer als unseres) hat im letzten Jahr 3.600 kwh verbraucht, auch 2 Pers. Laur Mieterschutzanfrage müssen wir aber den Verbrauch der Heizung darstellen und können uns nicht auf die Richtlinien eines 2 Pers. Haushaltes oder der Rechnung unserer Nachbarn berufen. Bin Schwerstbehindert und Frührentner, und weiß nicht wie ich 1800 Euro nachrzahlen soll. 2. Muss ich einen einfachen Zwischenzähler akzeptieren? Klappt bei anderen Mietern auch nicht, gehen auch schon gegen die Hausverwaltung vor. 3. Da der Hausverwaltung bewusst ist, das der Strom über uns läuft, kann ich die Verwaltung anzeigen? Wie kann ich vorgehen?

Danke schon im voraus für Eure Antwort.

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Mieterhöhung: Vermieter hält Frist nicht ein

Hallo,

ich habe eine Frage zu einer Mieterhöhung durch meinen Vermieter:

Dieser hat nun am 03.05.12 meine Zustimmung zu einer Mieterhöhung zum 01.07.12 gefordert und freundlicherweise gleich mit Klage bei Nichtzustimmung gedroht.

Die Mieterhöhung ist berechtigt und in Höhe und Berücksichtigung des Mietspiegels (die Mieten in Potsdam sind unglaublich gestiegen) leider gerechtfertigt.

Aber:

Die o.g. Frist ist nicht korrekt. Die Überlegensfrist müsste bis zum 31.07.12 dauern und die Mieterhöhung dürfte erst zum 01.08.12 gefordert werden. Daher ist das Mieterhöhungsverlangen aus meiner Sicht nicht zulässig und unrechtmäßig.

Daher mein Gedanke: Soll der Vermieter ruhig klagen - er wird einen Prozess verlieren.

Was sollte ich nun tun?!

Ich tendiere dazu gar nichts zu tun und die Frist schlichtweg verstreichen zu lassen. Ich würde ihn also nicht auf seinen Fehler hinweisen, was ich ja auch nicht muss.

Wie sehen Sie das bzw. wie sollte ich mich verhalten?

Besten Dank und Gruß aus Potsdam

Hans

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