Sollte man als Ehepaar die eigenen Konten noch behalten oder ein gemeinsames machen?

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5 Antworten

Wenn beide Ehepartner berufstätig sind, finde ich es optimal wenn jeder sein eigenes Gehaltskonto hat, auf dem das Gehalt eingeht, plus einem Gemeinschaftskonto, mit dem alle Fixkosten sowie Lebensmittel etc. bezahlt werden. So kann jeder über das restliche, selbstverdiente Geld verfügen und muss sich vor dem anderen nicht rechtfertigen.

Wieso soll das eine Alternative sein?

Wenn du schon so fragst, hättest du doch vor in einer Zugewinngemeinschaft (also einer Form der Gütertrennung) zu leben.

Die laufenden Einkünfte gehören also unbedingt auf ein gemeinsames Konto. Davon könnt ihr euch ein zu vereinbarendes Taschengeld für ganz persönliche Zwecke (z. B. Geschenke für nur dem einen vertraute Personen) genehmigen. (Der Aufwand im Fall der Scheidung wäre - was diesen Punkt anbelangt - sogar geringer als bei ausschließlich getrennten Konten, denn vom gemeinsamen Konto gehört jedem offensichtlich die Hälfte.)

Nur falls es zu Unregelmäßigkeiten (und Konflikten) bei Abhebungen/ Überweisungen vom gemeinsamen Konto kommen sollte, wäre es angebracht und legitim, die eigenen Einnahmen auf das persönliche Konto umzuleiten. Dann wäre die Scheidung nämlich auch so und so nicht mehr weit.

Hierfür gibt es keine normierte Antwort. Das hängt völlig von euren Bedürfnissen ab. Beide Modelle haben Vor - und Nachteile. Wenn ihr den Weg mit zwei Konten wählt, müsst ihr vielleicht eine gemeinsame Haushaltskasse für den täglichen Lebensunterhalt einrichten. In diese muss jeder Partner am Monatsanfang einen bestimmten Betrag einzahlen.

Die Kosten sind da nicht das durchschlagende Argument, denn Privatgirokonten mit kostenloser Kontoführung werden allerorten angeboten. Getrennte Konten schaffen aber doch mehr Ordnung als ein Gemeinschaftskonto und können bei den "Extremen" der Gesellschaft durchaus handfeste Vorteile haben. In Einzelkonten kann nur der Gläubiger des jeweiligen vollstrecken, das zum unteren Ende. Und auf der anderen Seite der Gesellschaft stellt sich ja die Frage, ob die Einzahlung großer Beträge auf ein Gemeinschaftskonto eine Schenkung an den Ehepartner ist. Auch diese Probleme treten bei klarer Zuordnung nicht auf.

Und die Frage nach der Norm war zu Großvaters Zeiten ganz einfach zu beantworten: Opa war der Kontoinhaber und Oma zahlte ihm Taschengeld von seinem eigen Konto. Die modernen Zeiten haben da alles mordsmäßig verkompliziert.

mach es wie du es für sinnvoll hältst. Wenn du keinen Streit planst, immer in Harmonie mit deinem Partner leben wirst, dann ist ein gemeinsames Konto doch sehr romantisch.

Ich persönlich halte davon wenig. Die Gebühren, die hier gespart werden, sind bei vielen ein Bruchteil von dem, was an Folgekosten aufkommen kann.

Norm? Gott sei Dank gibt es hier noch keine Norm!

Ich halte getrennte Konten für sinnvoll. Bei manchen Paaren kenne ich ein weiteres Konto, um gemeinsame Ausgaben abzudecken. Beide zahlen dort ein. Oder wenn es nur einen Verdiener gibt, dann hat der das Hauptkonto und der Partner bekommt regelm. Zahlungen.

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