Sollte das Kartellamt die Strafen für Preisabsprachen deutlich erhöhen?

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4 Antworten

Das ist ein wenig eine Gradwanderung. Tlw. gehen ja die Strafen in die hohen Millionenbeträge.

Nur es hilft niemandem wenn ein Unternehmen aufgrund der Strafe in Konkurs geht. Dann gibt es viele Arbeitslose und man muss sich fragen was nun der Angestellte und seine Familie dafür können das einige den Mist verzapft haben.

Vielmehr sollte man daher die Strafen auf die Verursacher konzentrieren.

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Es gibt auch andere Wege Kartelle zu destabilisieren: zum Beispiel gibt es sogenannte Leniency Programme, wo der Beteiligte, der das Kartell meldet, straffrei bleibt. Abgesehen davon, spielt auch die Wahrscheinlichkeit überführt zu werden eine Rolle. Was ich persönlich interessanter finde ist die Frage nach Schadensersatz, insbesondere wenn ein Herstellerkartell Firmen geschädigt hat, an die sie ihre Güter als Inputs verkaufen. Ich denke eine Schadensersatzklage in solchen Fällen sollte einfacher sein.

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Die flächendeckende Überwachung, unregelmäßige Kontrollen und genügend Personal sind meiner Meinung nach wichtiger als die Höhe von Kartellstrafen.

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Für mein Dafürhalten, gibt es dazu keinen Grund. Die bestehenden Gesetze reichen völlig aus.

Eine andere Frage ist die Überwachung und die Aufklärung - zu wenig Personal, zu wenig Geld, und zu viele Zuständigkeiten.

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