Soll ich meine " Soll" Stunden bekommen, oder darf mich mein AG mit weniger Stunden anteilen???

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6 Antworten

Das hängt davon ab wie es im Arbeitsvertrag steht und wie es in der Vergangenheit war. Wenn im Arbeitsvertrag genau von 45 Stunden die Rede ist, hast du auch Anspruch darauf, genau 45 Stunden zu arbeiten, bzw. wenn nicht, das Geld für 45 Stunden zu bekommen.

Steht da aber "bis zu 45 Stunden", dann kannst du auch für weniger eingeteilt werden und entsprechend weniger Geld bekommen. Allerdings ist dann auch entscheidend, wie es in der Vergangenheit war. Wenn du sonst trotzdem immer genau 45 Stunden gearbeitet hast, dann kannst du dich auch künftig darauf berufen. Wenn es aber, wie du schreibst, schon immer mal 28 oder 38 Stunden waren und im Arbeitsvertrag nicht verbindlich von genau 45 Stunden die Rede ist, wirst du nichts machen können.

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Mit diesem Problem stehst Du nicht allein, denn gerade 450 € Kräfte werden meist flexibel eingesetzt.

Hast Du allerdings einen Vertrag unterschrieben, der einen festgelegten Stundenplan enthält. Auf diesen dürftest Du dann bestehen.

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Ich bin auf 450 Euro Basis mit 45 Stunden monatlich eingestellt.

Tatsächlich? Nicht eher mit bis zu 45 Stunden?

Meine Vorgesetzte teilt mich monatlich mit 38, mal aich mit 28 Stunden ein, dadurch ist mein Lohn auch weniger, hat sie Recht???

Ja, nein, vielleicht: AV lesen hilft und die weitaus meisten gerinfügigen Beschäftigungsverhälntnisse sind derart flexibel bestimmt und sehen Vergütung der Einsatzzeiten vor :-O

G imager761

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Hallo,

schau in deinen Arbeitsvertrag und vergleiche mit dem folgenden Muster:

http://www.ihk-lueneburg.de/recht_und_fair_play/mustervertraege/320540/Mustervertraege28410.html

steht auch in deinem AV der Passus :

" Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Vergütung in Höhe von xxxx EUR. Die Vergütung wird jeweils ......... "

dann stehen dir meiner Meinung nach diese 450,- Euro monatlich rechtlich zu. Es ist Sache des AG dich vertragsgemäß zu beschäftigen wobei die Stundenanzahl der Chef vorgibt. Tut er das nicht, geht es zu Lasten des AG.

Als Arbeitnehmer möchte man schon monatlich mit einem festen Lohn rechnen dürfen. Wozu gibt es sonst Verträge, wenn sie später willkürlich ausgelegt werden ?

Ansonsten einen anderen Minijob suchen ! K.

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TOPWISSENinfo 24.10.2014, 23:59

Du magst zwar Recht haben, aber es gibt ja Verträge, wo nach Stunden/Einsatzzeit verhütet wird. Das hat der Fragesteller nicht mitgeteilt, somit mag auch rechtens sein, wenn er weniger arbeiten muss und dafür auch entsprechend weniger Geld in der Summe erhält.

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Juergen010 25.10.2014, 00:36
@TOPWISSENinfo

wo nach Stunden/Einsatzzeit verhütet wird

....;-) Ja, ja ... z.B. hier in FFM im Bahnhofsviertel, ist das weit verbreitet ....;-)

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Gaenseliesel 25.10.2014, 20:40
@TOPWISSENinfo

TOPWISSENinfo, wenn Swetland schreibt....

mit 45 Stunden monatlich eingestellt.

geh ich mal davon aus, dass es auch so im AV festgehalten wurde.

Ich hoffe mal, diese Aussage beruht nicht auf eine Annahme, die sie im guten glauben so unterschrieben hat und die Realität ist so wie hier beschrieben.

Ein AN der monatlich mit einer festen Summe rechnen muss, kann solch einen Vertrag gar nicht erst unterzeichnen.

K.

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TOPWISSENinfo 26.10.2014, 18:33
@Juergen010

Auch der beste Texter kann mal ein Tippfehler haben ;) H ist ja nicht weit von G, ich denke das kann man um die Uhrzeit (23:59) auch mal verzeihen ;)

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das steht im Vertrag. Mag ja sein, dass dort steht, du bekommst generell 450 Euro, auch bei weniger Stunden. Oder eben auch nicht.

Sie hat das Recht, das zu tun, was im Vertrag vereinbart ist.

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Im Arbeitsvertrag müsste alles erfasst sein. Vergütung und Arbeitszeit.

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