Soll ich meine " Soll" Stunden bekommen, oder darf mich mein AG mit weniger Stunden anteilen???

4 Antworten

Mit diesem Problem stehst Du nicht allein, denn gerade 450 € Kräfte werden meist flexibel eingesetzt.

Hast Du allerdings einen Vertrag unterschrieben, der einen festgelegten Stundenplan enthält. Auf diesen dürftest Du dann bestehen.

Das hängt davon ab wie es im Arbeitsvertrag steht und wie es in der Vergangenheit war. Wenn im Arbeitsvertrag genau von 45 Stunden die Rede ist, hast du auch Anspruch darauf, genau 45 Stunden zu arbeiten, bzw. wenn nicht, das Geld für 45 Stunden zu bekommen.

Steht da aber "bis zu 45 Stunden", dann kannst du auch für weniger eingeteilt werden und entsprechend weniger Geld bekommen. Allerdings ist dann auch entscheidend, wie es in der Vergangenheit war. Wenn du sonst trotzdem immer genau 45 Stunden gearbeitet hast, dann kannst du dich auch künftig darauf berufen. Wenn es aber, wie du schreibst, schon immer mal 28 oder 38 Stunden waren und im Arbeitsvertrag nicht verbindlich von genau 45 Stunden die Rede ist, wirst du nichts machen können.

Hallo,

schau in deinen Arbeitsvertrag und vergleiche mit dem folgenden Muster:

http://www.ihk-lueneburg.de/recht_und_fair_play/mustervertraege/320540/Mustervertraege28410.html

steht auch in deinem AV der Passus :

" Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Vergütung in Höhe von xxxx EUR. Die Vergütung wird jeweils ......... "

dann stehen dir meiner Meinung nach diese 450,- Euro monatlich rechtlich zu. Es ist Sache des AG dich vertragsgemäß zu beschäftigen wobei die Stundenanzahl der Chef vorgibt. Tut er das nicht, geht es zu Lasten des AG.

Als Arbeitnehmer möchte man schon monatlich mit einem festen Lohn rechnen dürfen. Wozu gibt es sonst Verträge, wenn sie später willkürlich ausgelegt werden ?

Ansonsten einen anderen Minijob suchen ! K.

Du magst zwar Recht haben, aber es gibt ja Verträge, wo nach Stunden/Einsatzzeit verhütet wird. Das hat der Fragesteller nicht mitgeteilt, somit mag auch rechtens sein, wenn er weniger arbeiten muss und dafür auch entsprechend weniger Geld in der Summe erhält.

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@TOPWISSENinfo

wo nach Stunden/Einsatzzeit verhütet wird

....;-) Ja, ja ... z.B. hier in FFM im Bahnhofsviertel, ist das weit verbreitet ....;-)

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@TOPWISSENinfo

TOPWISSENinfo, wenn Swetland schreibt....

mit 45 Stunden monatlich eingestellt.

geh ich mal davon aus, dass es auch so im AV festgehalten wurde.

Ich hoffe mal, diese Aussage beruht nicht auf eine Annahme, die sie im guten glauben so unterschrieben hat und die Realität ist so wie hier beschrieben.

Ein AN der monatlich mit einer festen Summe rechnen muss, kann solch einen Vertrag gar nicht erst unterzeichnen.

K.

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@Juergen010

Auch der beste Texter kann mal ein Tippfehler haben ;) H ist ja nicht weit von G, ich denke das kann man um die Uhrzeit (23:59) auch mal verzeihen ;)

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Mein Arbeitgeber beutet mich aus. Muss 300 -350 Stunden monatlich arbeiten. Was soll ich tun?

Ich arbeite über 300 Stunden im Monat und habe einen Stundenlohn von 7,50 Euro brutto. Bin im Objektschutz tätig und muss Baustellen bewachen. Heute habe ich die 19. Nachtschicht am Stück. Mal einen Tag frei? Dann ruft die Firma sofort an, dass ich doch arbeiten muss.

Einfach kündigen geht auch nicht, dann gibt es 3 Monate kein Geld vom Arbeitsamt und ich muss dem Amt 1000 Euro zurückzahlen, die sie mir für das Auto gegeben haben, den ich für diesen Job brauche.

Das Geld für den Monat August war erst am 27. September auf dem Konto, obwohl im Vertrag steht, dass das Geld bis spätestens am 25. auf dem Konto sein muss.

Sonntags- Nacht- oder Feiertagszuschläge zahlt die Firma auch nicht, obwohl sie einem doch gesetzlich zustehen. Es kommt auch häufiger vor, dass man nachts ohne Strom und daher auch ohne Heizung auf der Baustelle sitzt, jetzt, wo es langsam kälter wird, wird es nachts dann richtig unangenehm.

Circa 3000 Kilometer fahre ich mit dem Auto monatlich. Fahrtkosten zahlt mein Arbeitgeber übrigens auch nicht

In diesem Job hat mich übrigens auch das Arbeitsamt reingedrängt. Im Augenblick muss ich übrigens von 17 Uhr bis 7 Uhr morgens ran. Dazu kommen insgesamt noch 2,5 Stunden Fahrzeit. So läuft das hier regelmäßig ab.

Muss ich das wirklich alles hinnehmen, kann das Arbeitsamt mir wirklich 3 Monate mein Arbeitslosengeld streichen, wenn ich diesen Job kündige?

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