Smartphone als Privatanbieter/Einzelanbieter über Amazon verkauft - Käufer möchte zurückschicken

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4 Antworten

Was Du noch freiwillig hinzugefügt hast, zählt in dem Fall nicht. 

Um Dir einen guten Rat geben zu konnen, wäre es wichtig zu wissen, ob Du explizit auf die Stelle der Kratzer hingewiesen hast.

Wenn Du in der Anzeige genau wie hier in der Frage nur von recht großen Kratzern geschrieben hast, ohne zu erwähnen, dass sich diese wohl auf dem Display befinden, dann kann ich Dir nur raten, den Kauf rückgängig zu machen. 

Somit wird Dir vorprogrammierter  Ärger erspart bleiben. 

Schon Deine Frage ist ungenau. Als Dein Kunde würde ich mich fragen ob der große Kratzer auf dem Display ist oder auf dem Gehäuse. Da liegt wahrscheinlich die crux. Der Kunde glaubte an einen Gehäusekratzer, vermutlich ist es aber ein Display-Kratzer. Dadurch wird das Smartphone nahezu unbrauchbar und müsste als Defekt verkaufen werden. Viel Spass mit solchen Geschäften wird man nicht haben, da der Käufer hier immer im Nachteil ist. Hätte er dies gewusst, dann hätte er das Smartphone sicherlich nicht gekauft, da ein Display-Defekt ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Hat der Kunde denn ein Foto vom Kratzer sehen können? Dann bist Du fein raus!

Nun ja, Amazon und rechtliches sind zwei paar Schuhe.. :) Natürlich bist du nicht verpflichtet zuzustimmen, daher wirst du ja auch gefragt. Letztlich wird Amazon Kundenservice über den Fall entscheiden, wenn du dem nicht zustimmst. Du kannst es dem Kundenservice alles genau schildern.

Aus rechtlicher Sicht sind auch Privatverkäufer zur Gewährleistung verpflichtet, wenn sie diese im Verkaufsangebot nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben.

Amazon jedoch entscheidet nach eigenen Richtlinien bzw. AGBs..

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