Sinnvolles Investment in verschiedene Fonds über die kommenden 5 Jahre?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist sicher eine gute Idee! Der Zeithorizont von 15 Jahren spricht auf jeden Fall für Aktienfonds.

Zu Deiner Fondsauswahl:

Du solltest bei Deiner Depotbank prüfen, ob die Fonds auch Sparplanfähig sind. Bei den iShares könnte das nicht der Fall sein.

Der DEKA Fonds ist relativ klein (362Mio), da würde sich ein größerer vielleicht besser eignen (zB. iShares MSCI Europe ex-UK UCITS ETF
mit  1,6 Mrd. Fondsvolumen). Oder den DEKA gegen einen US Fonds austauschen, damit auch der US Markt abgedeckt ist (NASDAQ, S&P 500).

Bezüglich ETF und Kosten:

Nicht alles was wenig kostet, ist schlecht und nicht alles, was teuer ist, ist automatisch gut.

Die gemanagten Fonds haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie die Kosten nicht wert sind. Nur ganz wenige sind besser als der Vergleichsindex. Daher empfehle ich ausschließlich ETF. Denn je niedriger die jährlichen Kosten sind, umso besser ist die Rendite und umso niedriger kann ich das Risiko halten.

Als Honorarberater kann ich mir das leisten, denn mich zahlt der Kunde direkt und nicht versteckt über das Produkt :)

Ein Fonds, der pro Jahr 4% Kosten kassiert, muss zumindest 4% erwirtschaften, damit dem Kunden 0% bleiben. Wenn der Fonds nur 0,2% Kosten hat, ist man schneller in der Gewinnzone.

Außerdem sparst Du bei den ETF das Agio, weil diese Fonds direkt über die Börse gehandelt werden können (kostet nur ein paar € Handelsgebühren). Bei den gemanagten Aktienfonds kostet das bis zu 5,5%!

Depotkosten:

Achte bei der Wahl der Depotbank darauf, dass diese keine jährliche Depotgebühr einhebt und einen Sparplan gratis ausführt (zB. flatex).

Auschüttungen:

Statt die Ausschüttungen immer zu entnehmen, könntest Du auch erst einige Jahre ansparen, die Gewinne thesaurieren (wiederveranlagen) und nur dann Geld entnehmen, wenn Du es tatsächlich brauchst. Erhöht den Gewinn im Depot.

Danke für deine Meinung und die Erklärungen. Ich werde mir die Fonds mal in Ruhe anschauen. Zunächst auf thesaurierende Fonds zu setzen, ist in der Tat eine gute Option. Auch das werde ich nochmal durchrechnen.

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Hallo,

grundsätzlich eine gute Idee, dass Geld nicht auf einmal anzulegen, sondern die Anlage zeitlich zu strecken. So vermeidet man zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen. 

Aber wieso ausschließlich ausschüttende Fonds? Alles, was über den Sparerfreibetrag hinaus geht, muss dann sofort versteuert werden.

Du hast jetzt nur Aktienfonds ausgewählt. An den Börsen gab es seit Anfang 2009 einen Aufschwung. Aktien können sich aber auch mehr als halbieren. Das machen Aktien-ETFs 1:1 mit. Auch wenn die Ausrichtung für eine Aktienanlage ausreichend langfristig ist, musst Du ich fragen, ob Du es aushältst, wenn es wieder zu starken Kursrückgängen kommt. Einmal angenommen, nach 5 Jahren sind aus Deinen 180 Tsd. Euro 200 Tsd. geworden und die Einzahlung ist abgeschlossen. An den Aktienmärkten kommt es zum starken Kursrutsch, was durchaus zumindest alle 10 Jahre üblich ist. Dann stehst Du zu Beginn des Ruhestandes mit 100 Tsd. Euro da und musst wahrscheinlich auch noch regelmäßig auf das Geld zugreifen und somit die Verluste realisieren. Du solltest Dir die Frage stellen, wie stark Dich das dann nervlich und finanziell belastet.

Wieso nicht eine stärkere Mischung und nicht alles auf Aktien setzen?  Vermögensverwaltende/Mischfonds haben nicht so starke Schwankungen, wie Aktien, z.B.

DE0007012700 PIONEER INVESTMENTS DISCOUNT BALANCED

oder Hochzinsanleihen

LU0085136942 ROBECO HIGH YIELD BONDS D EUR

oder Immobilienfonds

DE0009807016 Hausinvest.

Nur zum nachdenken. Vielleicht könntest Du dann ruhiger schlafen.

Und wenn Du nicht viel Provision an Deinen Bankberater zahlen willst, gibst es Möglichkeiten, die Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen: https://www.fonds-transparent.de/

Viel Erfolg bei Deinen Entscheidungen und Planungen.

Auf Festgelder gibt es keine realen Zinserträge. Warum also willst Du Dir mit der Umschichtung deines Geldvermögens 5 Jahre Zeit lassen? Der künftige Werthaltigkeit des Euros ist durchaus fragwürdig. Wer dem zustimmt, sollte mit der Anlage seines Geldvermögens nicht lange warten.

Eine Anlage in ETFs ist auch fragwürdig. Die niedrige TER ist ihr einziger Vorteil, dem aber viele andere Nachteile und Probleme gegenüberstehen. Die eigene Lebenserfahrung sollte jedem bisher gezeigt haben, dass die billigsten Produkte selten die besten sind. Hierzu habe ich hier bereits mehrmals geantwortet. Z.B. am 27.5 16.https://www.finanzfrage.net/frage/neben-etf-sparplan-noch-in-einzelaktien-investieren?foundIn=list-answers-by-user#answer-1021524

 

 

Danke für dein Feedback. Der Zeitraum ist so lang, da es sich um verschiedene Festgelder handelt, die in den kommenden 5 Jahren enden.

Bei der Werthaltigkeit des Euros stimme ich dir zu, allerdings sehe ich die Gefahr auch bei weiteren Währungen. Wer weiss, was der große Blonde in Amiland so in den nächsten Jahren veranstaltet und was mit deren Verschuldung passiert?

Den verlinkten Thread muss ich mal in Ruhe lesen.

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Versicherung oder ETF / Fonds wie ist das mit der Steuer?

Schönen guten Tag liebe Community,

ich bin gerade am überlegen meine Wunschpolice Strategie No. 1 der Aachen Münchener zu kündigen. Zum Vertrag: Montalicher Beitrag: 26,50 EUR, freiwillige Dynamik: 6 % (schon einmal in Anspruch genommen sonst mtl. 25,- EUR). Beginn: 01.10.2010 Ablauf: 30.09.2058. Garantierte Abfindung: 14.400,- EUR Fonds: DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Ich zahle also 47 Jahre lang ca 26,50 EUR = 14.646,- EUR und bekomme garantiert 14.400,- EUR wieder und zahle dann noch Steuern, super.

Meine Gedanken: Ich kündige den Vertrag, nehme ein 50 %iges Verlustgeschäft frühzeitig in Kauf (Rückkaufwert) und Kaufe mir dann sparplanmäßig einen DAX ETF oder Fonds an der Börse (Cortal Consors) und bin dann nicht an Richtlinien und Vorgaben einer Versicherung gebunden und habe wahrscheinlich sogar noch geringere Gebühren.

Meine Sorgen: Mein DVAG Mann hat mir beteuert, ich würde langfristig bei der Wunschpolice sparen, weil ich nur am Auszahlungstag Abgeltungssteuer auf 50% der Rendite zahlen müsse und beim Kauf an der Börse müsse ich jedes Jahr 50 % der Rendite versteuern. Somit würde der Zinseszins Effekt verstärkt (langfristig).

Meine Lösung: Ich nehme meinen Freibetrag in Anspruch über z.B. 100,- investiere in meinen ETF bis ich 100,- Zins habe und streiche es steuerfrei ein. Dann wiederhole ich den Prozess... Klingt aber zu einfach, um möglich zu sein.

Meine Fragen: Ist die Steuerersparnis bei der Wunschpolice so ausschlaggebend? Ist es mit einem Freibetrag möglich die Steuern dauerhaft zu umgehen? Ich finde es unangenehm von einer Versicherung an die Leine genommen zu werden und würde lieber selbst investieren, aber ist das eine gute Idee? Ich bin kein Investmentprofi... aber ich denk ich würd mir den iShares DAX WKN 593393 als Sparplan zulegen, was kommen da an Kosten (vorallem Steuern) auf mich zu? Habe ein Depot bei Cortal Consors.

Liebe Grüße

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Eigene Immobilie in jungen Alter

iebe Immobilieneigentümer, ich bin neu im Forum allso HALLO an alle.

vorab, ich möchte nicht bauen, sondern mir einen Rat von euch holen zum Thema Immobilie allgemein. ich befinde mich in einer komplizierten Lage und habe im engen Familienkreis niemanden, mit den ich das Thema ansprechen könnte. Mit diesem Beitrag hoffe ich auf wertvolle Erfahrungsberichte und vor allem Ratschläge und Tipps.

Meine Situation: Ich (26) lebe mit meiner Freundin(29) in einer !kleinen! Studentenbude wo wir sehr günstig Miete zahlen. Seit Jan.2014 arbeite ich (Berufseinsteiger). Meine Freundin hat ihr Studium vor 3 Jahren abgeschlossen. Wir beide (keine Kinder aktuell) haben ein Nettoeinkommen von monatl. 4400 EUR. Aktuell sind wir in der Lage monatl. 2000 EUR zu sparen. Allerdings haben wir schon die Schnauze voll von der kleinne Mietwohnung (ca.45qm).

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