Sind Zinsen aus gegebenen Darlehen zu versteuern?

2 Antworten

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Die korrekte Antwort kann nur lauten: Du mußt den Zinsertrag angeben.

Allerdings ist für die korrekte Beantwortung der Frage noch zu klären, ob es ein Darlehn an eine nahestehende Person war oder nicht. Je nachdem wird der Zinsertrag mit Deinem persönlichen Grenzsteuersatz (bei nahestehender Person) oder mit dem Abgeltungssteuersatz, jeweils zuzüglich Soli u. KiSt. besteuert. Entsprechend mußt Du in Anlage KAP eintragen.

Wenn Du absolut "steuerehrlich" bist, dann musst Du die Zinsen bei der Steuer angeben. Ich gehe aber davon aus, dass die 3500,-€ mehr sind als die aufgelaufenen vereinbarten Zinsen, also betrachte den Rest als Schenkung (steuerfrei).

Wenn Dein Darlehensnehmer diesen Kredit jedoch nicht steuerlich geltend gemacht hat, hat das Finanzamt auch keine Kenntnis davon und hat auch Keine Grundlage etwas zu überprüfen.

Wir haben mtl. Geld übrig, sollen wir damit Sondertilgung auf großes Darlehen machen oder das Geld zum Ablösen des kleinen Kredites nehmen?

Ich stehe vor folgendem Problem/Entscheidung:

Unsere Hausfinanzierung basiert auf zwei Krediten 1) L-Bank Darlehen (1,6 % Zinsen - kein Sonderkündigungsrecht - Laufzeit 10 Jahre- Restschuld ca. 40000 Euro)

2) Anuitätendarlehen (2,3% Zinsen - 2% Tilgung - festgeschrieben für 15 Jahre)

Wir haben monatlich noch ca. 400 Euro übrig. Nun haben wir zwei Möglichkeiten:

I) Wir sparen die 400 Euro im Monat an und lösen nach 10 Jahren den L-Bank komplett ab (danach könnte man die 400 Euro plus die L.Bank Rate in die große Finanzierung stecken) oder II) wir stecken jährlich ca. 5000 Euro als Sondertilgung gleich in den großen Vertrag (und müssten dann den L-Bank Kredit nachfinanzieren)

Was wäre denn die bessere Alternative?!

Vielen Dank schonmal für Eure kompetenten Antworten...

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