Sind Verträge über eine Laufzeit von 10 Jahren rechtens?

2 Antworten

Grundsätzlich sind erst einmal beliebig lange Vertragslaufzeiten möglich. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Vertragspartner voll geschäftsfähig sind, wovon ja mal im allgemeinen ausgegangen werden kann. Interessant wird §307 BGB. Hierbei geht es vor allem um "unangemessene Benachteiligung". Zu den Heizkosten gibt es z.B. ein Urteil vom BGH Az. XII ZR 61/05. Hierbei ging es jedoch anscheinend auch darum, dass der Anbieter sich selbst mehr Möglichkeiten zum Vertragsausstieg vorsah, als dem Kunden. Ob sich in dem angesprochenen Fall das so direkt anwenden lässt, da bin ich mir noch nicht sicher. Lohnt sich aber bestimmt mal, eine Verbraucherschutz-Organisation dazu zu befragen.

Das ist sicher nicht verboten. Es kann sogar sein, das dieser Zeit erforderlich ist wegen des Preises, der vielleicht nur so günstig sein kann, weil eine 10-jährige Laufzeit besteht.

AT Vertrag mit weniger Verdienst als Tarifgruppe?

Ein vor 14 Jahren unterzeichneter AT Vertrag, der seinerzeit mehrere Hundert € über der letzten Tarifgruppe lag, liegt heute 100 € unter der Tarifgruppe, da innerhalb der 14 zurückliegenden Jahre die Tarifgruppe mehrere vertragliche Erhöhungen aufgrund der Betriebsjahre erfahren hat. Nach 3, 7, 10 und 13 Jahren erhält man gem. Tarifvertrag je etwa 180 € Entgelterhöhung. Diese Stufen wurden beim AT-Vertrag nie berücksichtigt. Ist das rechtens bzw. hat man Anspruch auf Erhöhung ?

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Finanzierung wurde nicht vertragsgemäß getilgt.?

Hallo,

ich hatte vor 25 Jahren eine Finanzierung über 40000 DM, bei der Deutschen Bank, aufgenommen. Im Vertrag wurde folgendes festgelegt: 8% Zinsen auf 5Jahre Fest, 1% Tilgung, Laufzeit 331 Raten. Ich hatte die Zinsbindung immer um 5 Jahre verlängert. Jetzt ist aufgefallen, dass der Kredit viel zu niedrig getilgt wurde. Es sind noch über 8000 € offen. Nachdem ich bei der Bank nachgefragt hatte, soll ich gleich noch einen Anschlusskredit aufnehmen. Wie verhalte ich mich nun richtig?


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Lohnt sich mein Entgeltumwandlungsvertrag noch?

Ich hatte vor 5 Jahren einen Entgeltumwandlungsvertrag über meinen Arbeitgeber abgeschlossen. ICh zahle dort 150 Euro ein die direkt vom Brutto abgezogen werden. Netto macht das wohl 83 Euro aus. Mein Arbeitgeber zahlt nichts dazu. Ich wusste dass ich Steuern nachbelagert bezahlen muss. Aber dass ich dann bei Auszahlung noch Sozialabgaben nachzählen muss davon war nie die Rede. Auch nicht dass sich meine gesetzliche Rente verringert. Bei 100 Euro Sparbetrag pro Jahr geht sie wohl um ca. einen Euro runter. Das wären bei mir dann über die ganze Laufzeit mit 150 Euro Sparbetrag ca. 67 Euro weniger gesetzliche REnte.
Ich bin nun sehr verärgert und stark am zweifeln ob ich den Vertrag nicht ganz kündige oder zumindest still lege und anders vorsorge. In diesem Vertrag habe ich wohl 2.25 Garantiezins. Nach 40 Jahren Laufzeit bekomme ich garantiert 99921 Euro einmalbetrag oder 356 Rente. Wenn ich davon aber die Steuern und Sozialabgaben und den Verlust der gesetzlichen REnte ( bei z.b. Lebenserwartung von noch 15 Jahren) abrechnen, bleibt vielleicht ein kleiner Gewinn von 7000 Euro übrig. Allerdings habe ich mit den nedrigsten Steuer und Sozialabgabensätzen gerechnet. Wer weiß ob sich das nicht alles erhöht in 35 Jahren. Allerdings fehlen mir die Alternativen. Private Riester kosten zuviel. Nun bin ich auch schon über 32. Ich habe noch eine kleine Lebensversicherung mit 50 Euro die auf jeden Fall bleibt. Jetzt überlege ich eben diese Entgeltumwandlungsvertrag still zu legen (oder zu kündogen) und einfach so Geld fürs Alter weg zu legen Ohne jahrzehntelang gebundenen Vertrag. Habe gelesen dass es auch Gebühren Kosten kann wenn man den Vertrag still legt . Meine Versicherung könnte mir keine klare Antwort geben. Bei bis jetzt eingezahlten 9000 Euro würde ich bei still Legung bis Ende dann 15600 raus bekommen

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll...Es ärgert mich total dass man bei solchen Verträgen immer abgezockt wird. Da mit aber die Alternativen Anlegemöglichkeit fehlt habe ich aber auch evtl. ein schlechtes Gewissen wenn ich kündige/still lege und nur die andere geringe Lebensversicherung fürs Alter habe. Was würdet ihr mir empfehlen?

Da ich vom öffentlichen Dienst noch eine Zusatrete bekomme bin ich mit meinen Beträgen über der Beitragsbemessungsgrenze. Das heißt ich zahle Ende des Jahres einen teil Sozialversicherungsbeiträge. Zahle ich diese dann bei Auszahlung trotzdem nochmal? Oder wird das dann im Alter nicht nochmal berechnet ? Lohnt sich dann so etwas? Wenn man über diese Grenze kommt?

Vielen Dank an alle.

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