Sind Probleme nach einer Hormonbehandlung eine selbstverschuldete Krankheit?

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Wer sich einer anerkannten medizinischen Behandlung unterzieht, trägt kein Selbstverschulden an einer Krankheit. Dass diese Behandlung unerwünschte Folgen hatte, konnte sie vorher nicht ahnen. Grundsätzlich braucht ein Arbeitgeber bei selbstverschuldeten Krankheiten nicht zu zahlen, hierzu zählt aber eine Hormonbehandlung nicht.

Hallo. Was passiert nach einem Jahr Arbeitslosigkeit und Aussteuerung nach 78 Wochen Krankheit?

Hallo. Ich bin 58 Jahre alt und seit Dez 2013 unverschuldet arbeitslos. Nach ca. einem Jahr Arbeitslosigkeit und nach vielen Absagen auf meine mehr als 80 Bewerbungen wurde ich durch diese Situation im Nov.2014 psychisch krank und war seit dem auch durchgehend krank gemeldet und bekam Krankengeld von der Krankenkasse . Im Sommer letzten Jahres war ich 5 Wochen in einer Reha der RV und wurde dort als arbeitsfähig ( drei Schichten und mehr als 6 Stunden am Tag) entlassen. Dagegen hat mein Arzt sofort Einspruch eingelegt und der Medizinische Dienst der Krankenkasse hat das auch bestätigt dass ich noch ....Auf Sicht.... arbeitsunfähig bin und die Krankenkasse musste somit auch weiter Krankengeld bezahlen. Jetzt läuft nach 78 Wochen mein Krankengeld aus und ich muss mich wieder bei der AfA melden. Was muss ich jetzt beachten und was ist wenn ich jetzt dazu aufgefordert werde einen Rentenantrag zu stellen. Die Rv wird diese sicher nach deren Befund nach meiner Reha ablehnen und was mache ich dann. Kann mir vielleicht jemand sagen was ich genau beachten muss und welche Möglichkeiten mir bleiben.Ich bin sehr verzweifelt und verunsichert. Danke

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Student Probleme mit dem Finanzamt und Finanzgericht

Hallo allerseits, vielleicht kann mir hier jemand helfen, denn ich bin wirklich am Verzweifeln.

Ich studiere jetzt im 6. Semester. Am Anfang des Stuidums habe ich mal für drei Monate gearbeitet und insgesamt nicht mal 300 Euro verdient. Aus Zeitmangel habe ich auch aufgehört zu arbeiten. Da kam plötzlich letztes Jahr ein Schreiben vom Finanzamt, dass ich eine Einkommenssteuererklärung machen soll. Ich hatte das total ausgeblendet, wegen des Stresses in der Uni und weil ich mir nicht erklären konnte, warum doe plötzlich sowas von mir haben wollen und warum die mich als Steuerpflichtigen bezeichnen. Ich schrieb die an, dass ich kein Steuerpflichtiger bin, studiere und längst nicht mehr arbeite. Keine Antwort.

Das Jahr darauf bekam ich eine Rechnung, die Schätzung, ich sollte denen 66 Euro für was weiß ich bezahlen. Ich schrieb die an und legte ihnen alles vor, wie viel Geld ich habe, woher ich es bekomme (etwas Bafög, ich lebe bei meinen Eltern), und Kopien all meiner Studienausweise, um nachzuweisen, dass ich nichts weiteres tuhe als nur zu studieren. Bevor ich eine Antwort bekam, bekam ich die erste Mahnung. Dann bekam ich eine Antwort, in der stand, dass ich einen Einspruch legen soll, den ich auch gemacht habe. Paar Tage später kam noch eine Mahnung und eine Ansage zur sofortigen VOLLSTRECKUNG! Ich war gezwungen ihnen das Geld zu überweisen (von meinem bisschen Geld!, das gerade mal so ausreicht... .) Ich seh das nicht ein, aber ich überwies es, um erstmal Ruhe zu haben und mich auf meine Klausuren konzentrieren zu können und würde mich später darum kümmern :( Dann dachte ich, die Sache wäre aus der Welt, bis ich wieder einen Brief bekam...mein Einspruch wurde dem FINANZGERICHT als KLAGE vorgelegt!!! In meinem Brief stand nichts von einer Klage! Jetzt verlangen die von mir 284 Euro Gerichtsverfahrenskosten! Woher zum Teufel sollte ich denn wissen dass das ein Gerichtsverfahren wird?!

Ich weiß echt nicht mehr weiter :( (ich werde dort persönlich hingehen , aber wage es zu bezweifeln, dass ich daraus schlauer werde :( )

Bitte um Hilfe :(

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Wer ist rechtmäßiger Erbe?

Februar 2016 ist mein Dad an Krebs gestorben. Er hatte ein Jahr lang eine schwere medikamentöse Behandlung, bekam sogar Morphium.

Er hatte ca. 5 oder 6 Jahre vor seinem Tod eine Lebensgefährtin, die etwa 3 Jahre vor seinem Tod in das Haus meines Dads einzog (Anmerkung: meine Eltern sind seit ca 20 Jahren geschieden, meine Mutter und mein Vater standen zusammen im Grundbuch). Sie kümmerte sich hauptsächlich um ihn während der schweren Phase der Krankheit, hatte teilweise Bevollmächtigungen.

Ich hab mich in Absprache mit ihr ins Grundbuch eintragen lassen und habe einen Erbschein (nach offiziellem Stand würde das Haus demnach zu 50% mir und zu 50% meiner Mutter gehören). Ein paar Tage nach diesem Vorgang erzählte mir die Freundin von einem Testament, welches mein Vater angefertigt hätte. Ich habe es gesehen, es besagt wortwörtlich und handschriftlich, dass er sie zur Erbin erklärt. Das Testament zeigt aber, wie schlecht es meinem Vater gegangen sein muss. Es wurde 3 Wochen vor seinem Ableben verfasst und auf ihren Wunsch hin (hat sie mir eiskalt so gesagt). Es hat diverse Rechtschreibfehler und ist krumm und schief, sollte formell aber alle Elemente haben. Es wurde noch nirgendwo öffentlich amtlich gemacht, sonst hätte ich ja sicher schon eine Information darüber erhalten.

Sie erpresst mich mit diesem Testament. Sie will bis zu ihrem Lebensende in dem Haus wohnen bleiben (zahlt aber keine Miete oder Grundsteuern) und ich habe das ein Jahr und 8 Monate geduldet und seit der Erkenntnis über das Testament kein Wort mehr mit ihr gewechselt.

Jetzt soll ich aber auch für die Schulden meines Vaters (vom Jobcenter ca. 4000 Euro) aufkommen, die sie von sich gewiesen hat. Demzufolge müsste nun endlich geklärt werden, wer rechtmäßig Anspruch auf das Haus hat.

Wer hat Anrecht auf das Haus?

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Ist die Kürzung eines vereinbarten Fahrtkostenersatzes wegen Urlaub/Krankheit zulässig, wenn dieser anteilig als Gehalt vereinbart wurde?

Sachverhalt: Ich habe einen Arbeitsvertrag geschlossen, in dem ein Bruttogehalt von 2.900 € vereinbart wurde. Bei Arbeitsantritt wurde ich gefragt, ob ich nicht bis auf Weiteres einen Teil meines Gehaltes in bar als Fahrtkostenersatz erhalten möchte, damit ich gerade für die Anfangszeit mehr Geld in der Tasche hätte. Der Fahrtkostenersatz wurde für einen Arbeitsmonat (20 Tage) mit 0,30€/Entfernungs-km bemessen und beträgt damit 200 €/Monat. Ich bekam also bisher statt der im Vertrag vereinbarten 2.900€ (brutto) nur das Nettogehalt aus 2.700€, sowie 200€ bar (wird vom Arbeitgeber pauschal versteuert). Für einen Monat, in dem ich einen zweiwöchigen Urlaub genommen habe, wurde mir der Fahrtkostenersatz nur i.H.v. 100 € gezahlt, das Restgehalt blieb unverändert (also 2.700€ brutto).

Ich halte das für eine unzulässige Gehaltskürzung und habe darum gebeten, ab dem nächsten Abrechnungszeitraum von dem Fahrtkostenersatz abzusehen und nur noch den vereinbarten Bruttolohn von 2.900 € zu zahlen. Ich traue mich nämlich seitdem nicht mehr, länger als 2-3 Tage am Stück in einem Monat Urlaub zu machen, da der Chef bei so wenigen Tagen keine Kürzung vornimmt.

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