Sind Patenschaften nach Afrika steuerlich abzugsfähig?

3 Antworten

WEnn das über eine solche Organisation läuft udn die Belege dafür die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, ja.

Wenn es eine eingetragene, gemeinnützige Organisation ist, ja. Die schicken Dir dann auch unaufgefordert eine Spendenquittung für das FA zu.

Ich muss meinen Vorrednern recht geben. Meine Frau hatte auch schon eine Patenschaft in Afrika. Nach etwa 10 Jahren die sie regelmäßig bezahlt hatte kam ein Fragebogen der Staatsanwaltschaft Kassel und Sie musste Fragen zur Patenschaft beantworten. Es stellte sich raus, das die Gesellschaft nur Geld von den Leuten abgezockt hat. Seither genen wir nur noch Geld an Menschen wo wir wissen das das Geld ankommt. Z.B. an Obdachlose in Form von Essen oder auch mal wenn ers braucht einen Schlafsack oder ähnlichem. Wir trauen KEINER Organisation in dieser Richtung mehr

Kann ich die Unterstützung, die ich meiner Oma gewähre, steuerlich absetzen?

Zum Hintergrund: wir kommen aus einer asiatischen Flüchtlingsfamilie, die aber vor 40 Jahren schon in Deutschland aufgenommen wurde. Und wir haben auch schon längst die dt. Staatsbürgerschaft, und alle Pflichten und Rechte , die für dt. Staatsbürger gelten, gelten selbstverständlich auch für uns. Meine Opa ist bereits ein paar Jahre nach unserer Aufnahme hier verstorben. meine Oma ist also Witwe seitdem. mein Vater ist auf der Flucht gestorben, und meine Mutter hat nie wieder geheiratet, also ich bin Halbwaise, und hab keine Geschwister. ich bin nicht gesetzlich verpflichtet, meine Oma zu unterstützen, noch meine Mutter. (das wurde bereits bei meiner Mutter geprüft, also sie letztes Jahr 65 wurde, und aufgrund ihrer Putzfrauen und sonstigen geringfügig beschäftigten Tätigkeiten seit wir hier sind, ca 250 EUR Rente erhält, und dadurch auch Anspruch auf zusätzliche Hilfe per Sozialhilfe bzw Grundsicherung hat. als einziges Kind wurden auch meine gesamten Vermögensverhältniss, Einkünfte, und Einkommen geprüft. Die Prüfung ergab, ich mit meinen Gehalt, und meine Ausgabe, etc, liegen unter dem, was mich unterhaltspflichtig machen würde. bei beiden Frauen gibt es null vermögen, Oma kriegt Grundsicherungs, und ist auch Pflegestufe 1 eingestuft. Meine Mutter, wie oben beschrieben, kriegt 250 EUR, plus zusätzlich etwas Sozialhilfe. Mutter ist 65, Oma ist 85 Jahre alt. meine Mutter pflegt meine Oma. beide leben zusammen. da meine Oma sehr schlecht isst, hat der Arzt Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, die aber von der AOK nicht bezahlt bzw erstattet werden. dies kostet ca all 2 Monate ca 200 EUR. also ca 1200 EUR im Jahr.

meine Frage: kann ich diese Ausgaben, die ich freiwillig für Oma übernehme noch in der Steuererklärung absetzen, und wenn ja, wo?

(ich möchte betonen, meine Bereitschaft, diese Kosten zu übernehmen, hängt nicht davon ab ob ich es steuerlich absetzen kann. ich bin ledig, 37 J. alt, ohne Kinder und Ehemann, und ohne sonstige Verpflichtungen)

ich habe bereits versucht zu googlen, aber finde nur ergebnisse, die sich auf die Unterhaltspflicht beziehen.

danke vorab.

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Frage zu Vereins-Finanzrecht - Welcher Verstoß liegt vor?!?

Wer kann mir bei folgendem Fall helfen? Der Vorstandsvorsitzende eines gemeinnützigen Musikvereins betätigte sich in seiner Freizeit ebenfalls im kommunalpolitischen Bereich, besser gesagt kämpfte er zusammen mit einer politischen Organisation gegen geplante Gebietsreformen seines Wohnortes. Da ihn diese pol. Org. als Privatperson nicht direkt finanziell unterstützen konnte, überwies diese einen Geldbetrag auf das Musik-Vereinskonto mit dem Vermerk "Spende für den Verein". Da der Vorst.vorsitzende im alleinigen Besitz der EC-Karte des Vereins war (nicht einmal der Finanzer hatte eine!!!), hob er einen etwas geringeren Teil des Geldes vom Konto ab und verwendete es privat für seinen politischen Kampf. Erst nach Aufdeckung des Falles rechtfertigte er die Handlung damit, dass ja der Verein einen gewissen Teil dabei verdient habe (Differenzbetrag zwischen Überweisung und Auszahlung am Automat, 1/5 der Gesamtsumme).

Jetzt meine Frage: Welche Verstöße gegen geltendes Recht hat die genannte Person zu verantworten? Geht es schon in Richtung Geldwäsche oder ähnliches, wenn die Partei bewusst den Umweg über das Vereinskonto nutzt? Oder liegt "nur" ein Verstoß vor, weil der Vorsitzende das Geld ohne Verwendungsnachweis vom Konto entfernt und privat verwendet hat? Ist es nicht auch rechtswidrig, dass ein gemeinnütziger Verein einen Gewinn aus einem Finanzgeschäft zieht, ohne dies steuerlich anzugeben (dies ist natürlich auch nicht geschehen). Ich brauche möglichst viele Infos, evl. geltende Paragraphen, zu diesem Fall, um eine evl. Amtsenthebung der betreffenden Person einleiten zu können, da dieser sich zu keinen persönlichen Maßnahmen bereit sieht. Es handelt sich traurigerweise um einen Kinder- und Jugendverein. Vielen Dank für Ihre Hilfe!!!

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