Sind Kaufaufträge während der Privatinsolvenz rechtskräftig?

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2 Antworten

Natürlich sind bestellungen, Käufe in der Wohlverhaltensphase retskräftig. Sonst könnte der ja nicht mal ein Paar Schuh schicken lassen.

Bestellen udn nicht zahlen hätte allerdings fatale Folgen:

  • Strafbarkeit "Warenkreditbetrug"

  • keine Restschuldbefreiung im Insolvenzverfahren.

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Die Kaufaufträge sind selbstverständlich rechtskräftig.

Wenn der Käufer allerdings Dinge bestellt, die er erkennbar nicht wird bezahlen können, wenn er hier also neue Schulden macht oder etwa auf Kredit kauft, dann verstösst er gegen seine "Wohlverhaltenspflichten", die Restschuldbefreiung ist geplatzt, er muss alle Schulden wieder bedienen und sich mit dem Gerichtsvollzieher herumärgern.

Eine neue Privatinsolvenz kann er dann frühestens nach zehn Jahren beantragen.

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