Sind Immobilien die beste Art reich zu werden?

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Fraglich ist ja schon mal, was die "beste Art" sein könnte. Wenn ich mal unterstelle, es soll die wahrscheinlichste Art sein, so lautet die Antwort: Nein.

Bei vermieteten Immobilien (und auch bei sonstigen Anlagen) ist der Einstandspreis ganz entscheidend sowie die verbundenen Risiken bzgl. Instandhaltung, Mietausfallrisiko, Finanzierung. Nur wer nicht zu teuer einsteigt (max. das 17-20-fache einer Jahresnettomiete) und bei guter Lage, kann mit akzeptabler Rendite rechnen.

Mehr als 3-4% p.a. an Mietrendite sind aber nach Kosten kaum zu erzielen. Angesichts des hohen Beschäftigungsgrades mit einer vermieteten Immobilie kein toller Wert.

Nach den historischen Daten der letzten 100 Jahre sind Aktien die profitabelste Anlageklasse, mit dem - für viele leider abschreckenden - Begleitumstand, dass deren Kurse stark schwanken. Das braucht aber niemanden abzuschrecken, der ebenso lange investiert ist wie überlicherweise mit einer Immobilie, also mehr als 10 Jahre, denn langfristig wird man entschädigt mit einer hohen Risikoprämie von 6-9% p.a. Damit kann man also viel wahrscheinlicher sein Vermögen ausbauen.

Von dem geringen Teil von ca. 5% der Bevölkerung abgesehen, die eine große Karriere machen oder eine erfolgreiche Selbständigkeit erreichen, gilt wohl eher:

"Wer nichts erheirat oder erbt, bleibt ein armer Teufel, bis er sterbt."

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

Fraglich ist ja schon mal, was die "beste Art" sein könnte.

Daran habe ich auch eine Weile herumgerätselt, wollte schon einen Lottogewinn vorschlagen ;-).

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Nein. Immobilien sind ein beständiger Sachwert, der auch Krisen überdauert. Eine signifikante Wertsteigerung bei Immobilien ist eher die Ausnahme, denn das geht meist auch mit erforderlichen Investitionen einher.

Wer schnell reich werden will, muß eine gute Geschäftsidee haben und diese gut vermarkten. Der Weg über ein eigenes Unternehmen ist immer noch der einfachste und schnellste Weg zu Wohlstand.

"Reich" werden bedeutet nämlich, daß man nicht beliebige Risiken in Kauf nimmt, um das Ziel zu erreichen. Sonst wären der Banküberfall mit deutlicher Beute im achtstelligen Bereich oder das Zocken mit hoch gehebelten Derivaten nämlich das Mittel der Wahl - allerdings bestehen bei beiden Varianten gewisse vehemente Risiken.

PS: Es ist Betongold, nicht Betongeld.

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