Sind Enkelkinder Pflichterben?

2 Antworten

Nur dann, wenn die Eltern der Enkel tot sind, dann treten die enkel an die Stelle ihrer Eltern.

Wenn aber alle Kinder des Erblassers noch leben, erben nur die (und natürlich Ehemann, bzw. Ehefrau, der Erblassers).

Dein Vater müßte sein Enkel extra begünstigen mit einem Testament. Das kann günstig sein, wenn das Erbe so hoch ist, dass die Freibeträge der Kinder nicht ausreichen. dann kann er einen Teil des Erbes gleich an die Enkel durchleiten und so deren freibeträge extra nutzen.

Man erbt immer vorwärts erst die Kinder dann die Enekl. D.h. wenn es keine Kinder mehr gibt, sind die Enkel Pflichterben. Erst wenn keine Vorwärtserben mehr da sind, erbt man rückwärts oder seitwärts.

Berliner Testament - Verhältnis Großeltern/Enkel nach Tod des Vaters

Guten Tag,

es liegt folgende Konstellation vor:

  • Eheleute vereinbarten ein Berliner Testament (ohne Formulierung einer Nacherberegelung)
  • Ehemann verstarb, die Witwe wurde Kraft Berliner Testament Alleinerbin, das Kind der Witwe erbt natürlich nichts
  • die Mutter des verstorbenen Ehemannes (also Großmutter des zuvor genannten Kindes) verstirbt einige Jahre nach diesem.

Wie ist die Erbregelung, wenn...

a.) die Großmutter (auch Witwe) in einem Testament vor Jahren den mittlerweile verstorbenen Sohn als Erben bedachte?

b) es kein Testament gibt und demnach die gesetzliche Erbfolge eintritt?

Inwiefern käme das anfangs genannte Berliner Testament noch zum Tragen? Bekäme die Mutter auch etwas vom Erbe oder nur das Kind?

Vielen Dank und viele Grüße

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Testamentsvollstrecker und Nachlassverwalter vom Gericht bestimmen lassen?

Kann man testamentarisch bestimmen, daß das Nachlaßgericht auf jeden Fall einen Testamentsvollstrecker und einen Nachlaßverwalter einsetzt? (Vermutlich ist es dieselbe Person, aber darum geht es jetzt nicht.) Vielleicht lebe ich noch 20 Jahre, und heute weiß ich nicht, wer die Aufgaben in 20 Jahren wahrnehmen könnte, so daß ich von mir aus gar keine Person bestimmen kann.

Es geht mir um folgendes: Es gibt keine Pflichterben. Ich möchte vermeiden, daß die Erben mit der Nachlaßverwaltung behelligt werden. Man soll ihnen lediglich die Geldbeträge auszahlen. Anders gesagt: Ich möchte nicht, daß die Erben in meine Wohnung kommen.

Im (bisher provisorischen) Testament habe ich festgelegt, daß alle Wertsachen und Wertpapiere verkauft werden sollen, so daß nur Geldbeträge übrigbleiben. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie bei dieser Bestimmung die Tätigkeiten von Testamentsvollstrecker und Nachlaßverwalter überhaupt getrennt werden können.

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Berliner Testament, wenn alle den Pflichtteil fordern?

Angenommen Herr und Frau Erb aus München haben das Berliner Testament in Köln rechtsgültig erstellt, wobei kurz nach der Testierung Frau Erb stirbt und alle 4 Kinder den Pflichteil fordern.

Damit müsste Herr Erb ja den Kindern die Hälfte des ihnen zustehenden Erbteils, also 1/16 je Kind auszahlen und bekäme 3/4 seiner Frau. wenn er aber jetzt später auch stirbt, bekommen doch alle Kinder ebenfalls nur den Pflichteil, also hier dann 1/8, wobei die Hälfte ja dann übrig bleibt. Würden die Kinder in dem Falle dann alles bekommen, oder dann nachrangige Erben wie z.B. Enkel oder Geschwister von Hernn Erb bei seinem Tod diese Hälfte erben?

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Berliner Testament ohne Angabe von Schlusserben - Erbfolge?

Guten Tag, Mein verstorbener Vater hat gemeinsam mit seiner 2. Frau ein Berliner Testament verfasst (ich bin sein Kind aus 1. Ehe). Sie haben sich gegenseitig zum Alleinerben erklärt, aber keinen Schlusserben angegeben.

Als ich die Frau meines Vaters darauf ansprach, meinte sie, als einziges leibliches Kind (sie selbst hat keine Kinder, dafür aber 2 Brüder) sei ich automatisch die Schlusserbin.

Jetzt lese ich aber überall, dass nach Verscheiden des 2. Ehegatten die gesetzliche Erbfolge eintritt - aber für wen? Für meine "Stiefmutter", die nur Erben 2. Grades (ihre Brüder) hätte oder auch für meinen Vater (der ja das Testament mitunterschrieben hat und dessen Tochter nun in gewisser Weise ausgeschlossen wurde)?

Nach dem was ich verstanden habe, wären die Brüder meiner Stiefmutter Schlusserben?

Das Testament wurde von ihnen ohne notarielle Beratung aufgesetzt. Dementsprechend weiß ich nicht, ob ich bewusst als Schlusserbin ausgegrenzt wurde oder ob sie einfach davon ausgingen, dass ein leibliches Kind, selbst wenn es vom erstverstorbenen Ehegatten stammt, automatisch erben würde. Ich weiß, dass ich einen Pflichtteil einfordern kann, aber ich möchte zunächst einmal sicher sein, was genau der letzte Wille meines Vaters war.

Vielen Dank im Voraus.

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Nachdem ich ein paar Fragen dazu schon gelesen habe, beschäftigt mich eine bestimmte Frage: Wenn ein Elternteil stirbt und es kein Testament gibt. Erben dann die Kinder automatisch? Muss der verbleibende Elternteil sein Vermögen offen darlegen und die Kinder auszahlen, wenn sonst keine Vereinbarung getroffen wurde? Was passiert mit dem Haus der Eltern? Wird das dann mit auf die Kinder umgeschrieben?

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FALL: Eine Großmutter bestimmt in ihrem Testament, dass ihre 3 Enkel (E1, E2, E3) im Todesfall "jeweils 2.000.- € erhalten sollen". "Aus dem dann verbleibenden Restvermögen" (von ca. 50.000.- €) soll ihre Tochter T1 (Mutter von E1 und E2) 1/3 erhalten, Tochter T2 (Mutter von E3) die restlichen 2/3. Die Tochter T1 stirbt vor der Großmutter. Die Großmutter stirbt. FRAGE: Welche Auswirkung hat der Tod von T1 auf den Anspruch von E1 und E2 aus dem Nachlass der Großmutter? Erhalten diese weiterhin je 2.000.- € und zusätzlich (als Erben von T1) je 1/6 des Restvermögens? Werden die 2.000.- €-Vermächtnisse mit dem nachträglich entstandenen Erbanspruch auf je 1/6 verrechnet? Gilt ggf. eine noch andere Regelung?

Danke im Voraus für alle Auskünfte, die helfen können, Klarheit zu schaffen.

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