Sind Dividendenzahlungen nicht eigentlich ein schlechtes Zeichen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Da ist viel Wahres dran. Wachstumsstarke Unternehmen zahlen keine Dividende, weil sie das Geld besser in ihr Geschäftsmodell reinvestieren. Die Aktionäre profitieren stark, davon weil der Aktienkurs aufgrund des Wachstum steigt (Bsp. Amazon, Google). Buffett und Munger sind damit reich geworden. Sie haben viel mehr auf das interne Wachstum einer Firma geachtet als auf die Dividendenzahlungen. Für wachstumsschwache Firmen sind hohe Dividendenzahlungen oft das letzte Mittel, um die Aktionäre noch bei Laune zu halten. (Bsp. Telekom, Banken). Weiteres gutes Beispiel Microsoft: als die Firma keine Dividende gezahlt hat, konnte man als Aktionär tausende von Prozent Kursgewinne einstreichen. Jetzt da eine Dividende gezahlt wird bewegt sich der Kurs seit Jahren nur noch seitwärts.

Nette Idee! Ist aber Unsinn. Aktiengesellschaften haben - wie andere Unternehmen auch - Eigentümer. Je nach Eigentümerstruktur sehen die Aktionäre das Unternehmen auch als "ihr" Unternehmen und wollen dafür, dass Sie in dem Unternehmen Geld investieren auch etwas haben.

Für Spekulanten ist die Dividende in Wirklichkeit tatsächlich spannend. Die machen aber - zum Glück - bei fast jedem Unternehmen nur einen kleinen Teil der Aktionäre aus.

Die Flicks, Quandts, Porsches, Piechs und Klattens dieser Welt aber auch die normalen z. B. Belegschafts- oder sonstigen Aktionäre aber natürlich auch beteiligte Unternehmen, Staaten und fast alle anderen finden das Geld aus das Dividende wichtig, weil sie ihre Anteile nicht verkaufen sondern aus strategischen Gründen behalten und mit dem Unternehmen alt werden wollen.

Zwischendurch wird immer wieder vergessen, dass der eigentliche Sinn der Aktie nicht das spekulieren damit war, sondern das Eigentum daran, verbunden mit einem Anteil am Gewinn des Unternehmens.

Wenn ein Unternehmen eine Dividende ausschüttet, beteiligt es die Anteilseigner damit am Gewinn.

Wenn problematisch, dann eher wenn auf Dividenden verzichtet wird, denn dann wird das Geld dringender im Unternehmen gebraucht.

ich seh das genauso!

die gewinnbeteiligung=dividende stellt ja den eigentlichen anreiz dar, sein geld in ein unternehmen zu investieren. die spekulation, die hingegen auf reinen kursgewinn setzt, verfällt leicht dem irrglauben, es gäbe so was wie ewiges wachstum... in manchen branchen gibt es nunmal kein grenzenloses wachstum mehr (versorger, telekom...). na und? das sind trotzdem solide unternehmen und die zahlen nicht selten eine ansehnliche dividende. gut so!

0

Die Dividende gehört zur Aktie wie die Butter zum Brot!

Wenn der Aktionär keine Dividende bekäme, wäre er bei Geldbedarf gezwungen, Aktien zu verkaufen und das dürfte auch nicht im Interesse der AG sein. Außerdem zeigt eine angemessene Dividende, dass es dem Unternehmen so gut geht, dass neben den Investitionen auch noch Geld für die Anteilseigner übrig ist.

Schädlich sind m.E. nur ständig überhöhte Dividenden, die aus der Substanz der Gesellschaft erfolgt.

wenn dem so wäre, hätten die meisten Daxwerte seit jahren keine investitionsideen und damit weder vergangenheit noch zukunft.

dividendenwerte zahlen eine ausschüttung, weil investoren genau das erwarten. viele investoren planen die dividenden ein in ihre strategie.

die aussage ist nicht werthaltig.

Was möchtest Du wissen?