Sind Dividendenzahlungen nicht eigentlich ein schlechtes Zeichen?

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Da ist viel Wahres dran. Wachstumsstarke Unternehmen zahlen keine Dividende, weil sie das Geld besser in ihr Geschäftsmodell reinvestieren. Die Aktionäre profitieren stark, davon weil der Aktienkurs aufgrund des Wachstum steigt (Bsp. Amazon, Google). Buffett und Munger sind damit reich geworden. Sie haben viel mehr auf das interne Wachstum einer Firma geachtet als auf die Dividendenzahlungen. Für wachstumsschwache Firmen sind hohe Dividendenzahlungen oft das letzte Mittel, um die Aktionäre noch bei Laune zu halten. (Bsp. Telekom, Banken). Weiteres gutes Beispiel Microsoft: als die Firma keine Dividende gezahlt hat, konnte man als Aktionär tausende von Prozent Kursgewinne einstreichen. Jetzt da eine Dividende gezahlt wird bewegt sich der Kurs seit Jahren nur noch seitwärts.

Nette Idee! Ist aber Unsinn. Aktiengesellschaften haben - wie andere Unternehmen auch - Eigentümer. Je nach Eigentümerstruktur sehen die Aktionäre das Unternehmen auch als "ihr" Unternehmen und wollen dafür, dass Sie in dem Unternehmen Geld investieren auch etwas haben.

Für Spekulanten ist die Dividende in Wirklichkeit tatsächlich spannend. Die machen aber - zum Glück - bei fast jedem Unternehmen nur einen kleinen Teil der Aktionäre aus.

Die Flicks, Quandts, Porsches, Piechs und Klattens dieser Welt aber auch die normalen z. B. Belegschafts- oder sonstigen Aktionäre aber natürlich auch beteiligte Unternehmen, Staaten und fast alle anderen finden das Geld aus das Dividende wichtig, weil sie ihre Anteile nicht verkaufen sondern aus strategischen Gründen behalten und mit dem Unternehmen alt werden wollen.

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