Sind die Gesundheitsfragen immer gleich bei den Versicherungen?

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5 Antworten

Die Gesundheitsfragen (bei BU, Krankenversicherungen, Risikolebesversicherungen) unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen und sind natuerlich auch von der Art Versicherung abhaengig.

  • wenn Vorerkrankungen bestehen, ist es sinnvoll die Gesundheitsfragen zu vergleichen.

  • Die Versicherungen bewerten Vorerkrankungen unterschiedlich. Unter Umstaenden muss man noch weitere Boegen mit spezifischeren Fragen ausfuellen oder Versicherung holt Auskuenfte bei den Aerzten ein.

  • Man muss u.U. angeben, ob man schon einmal abgelehnt wurde. Deshalb ist es riskant, einfach Antraege an verschiedene Versicherungen abzuschicken.

  • Bei Vorerkrankungen wuerde ich eine Risikovoranfrage bei verschiedenen Versicherungen empfehlen, um herauszufinden wie die Versicherung mit Deinen Einschraenkugen umgeht, ohne dies dann in Antraegen angeben zu muessen. Dies kannst Du allerdings nicht selber, sondern nur ueber einen Makler/Vermittler machen.

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Anmerkung: Wenn man die gleiche Frage bei unterschiedlichen Versicherungen beantwortet, wird die Antwort oftmals auch unterschiedlich bewertet. Das ist beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung der Fall: Hier können Vorerkrankungen bei verschiedenen Versicherungen unterschiedliche Auswirkungen auf den Vertrag haben.

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Ja, sie unterscheiden sich von Versicherung zu Versicherung und von Versicherung zu Versicherung.

Du wirst also bei manchen Fragen eine Versicherung finden, die diese Frage so stellt, dass du nicht nach deinem Problem gefragt wirst und vielleicht auch so, dass du es gar nicht angeben musst. Bei anderen "Themen" (der Großteil der Themen) hast du aber keine Chance.

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Zitterbacke 16.01.2014, 14:13

Manche Versicherung "fragt" aber auch erst im Leistungsfall !!

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Candlejack 17.01.2014, 08:39
@Zitterbacke

Was soll das heißen, Zitterbacke ?

Das VVG sagt eindeutig, dass der Versicherer alle Fragen stellen muss, die für eine Beurteilung zu stellen sind und nichts angemotzt werden kann, was nicht oder ungenau gefragt wurde. Und hinterher schonmal gar nicht.

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Zitterbacke 17.01.2014, 09:28
@Candlejack

@Candle... .Wenn er das macht .

Ich meine aber z. B. die Auslegung sogenannter Bagatellerkrankungen . Landgericht Karlsruhe (AZ: 6 O 375/10)

Wenn z. B. ein Vermittler die Vorerkrankungen als nicht "gravierend" oder "erheblich" ansieht, schließlich müsse nicht jeder "Husten und Schnupfen" angegeben werden. Hierbei wird nun erst im Leistungsfall genauer hingesehen .

Ich hoffe das sind Ausnahmen .

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Candlejack 18.01.2014, 22:06
@Zitterbacke

Wenn er das macht .

Wenn er was macht ? Er hat alle Fragen zu stellen, die für eine Beurteilung wichtig sind.

Ich sage immer wieder Kollegen, dass es keine Rolle spielt, was sie als "nicht gravierend" oder "erheblich" ansehen. Es zählt, was der Kunden hatte und wenn da eine Grippe oder ein Schnupfen war, weswegen er in Behandlung war, dann kommt der rein. Wie oft schreibe ich in die Anträge "Grippe in xx/20xx, mit verschriebenen Medikamenten ohne Folgen ausgeheilt." Es gab NIE Probleme, NIE Aufschläge oder Ausschlüsse, aber es steht drin und später kommt keiner auf die Idee, dass was unterschlagen wurde. Aber ICH entscheide NICHT, was "nicht gravierend" oder "erheblich" ist, denn am Ende muss es der Kunde ausbaden.

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Magst Du uns mitteilen, von welcher Versicherung Du sprichst?

Erst wenn wir das wissen, können wir präzise Antworten geben.

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Also , meine Haftpflichtversicherungsgesellschaft hat nicht nach Herz- und Augenschmerzen gefragt .

Gruß Z... .

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MoserAndi 16.01.2014, 13:41

wenn du keine Antwort weißt, behalt doch den sonstigen Gedankenerguss auch bei Dir..

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Candlejack 17.01.2014, 08:41
@MoserAndi

Wenn Du die Frage nicht vernünftig stellen kann, dann behalte doch bitte solche Kommentare bei Dir ;-)

Denn was Zitterbacke Dir etwas ironisch versucht beizubiegen ist, dass es Gesundheitsfragen bei Krankenversicherung, BU, Rentenversicherung, Unfallversicherung... gibt, die jeweils verschieden sind und es für eine ordentliche Antwort besser wäre, zu wissen, WELCHE Du meinst.

Ironie ist vielleicht nicht für jeden was, aber anpampen muss man deswegen keinen.

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