Sind die Compliance-Richtlinien in allen deutschen Unternehmen gleich?

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3 Antworten

Compliance bedeutet zunächst mal nur, daß man sich im Einklang mit Gesetzen und Richtlinien verhält. Governance ist die Komponente der Unternehmensführung, die dafür sorgen soll, daß man sich "compliant" verhält.

Man muß also konkret sagen, worauf sich Compliance bezieht.

  • Auf Gesetze, Verordnungen und Regulierungen: das ist überall gleich und in der EU sogar vielfach einheitlich

  • Auf Branchen- oder Verbandsverordnungen und -richtlinien: hier besteht eine gewisse Optionalität, jedoch sind diese dann wieder für alle, die sich hier unterwerfen, gleich

  • Auf Betriebsvereinbarungen: diese werden unternehmensspezifisch festgelegt, jedoch dann für einen gewissen Geltungsbereich einheitlich umgesetzt

  • Auf Unternehmensrichtlinien, "Rules of Conduct", "Honor Codes": diese sind unternehmensindividuell definiert und spezifizieren auch, für wen sie gelten.

Compliance kann also das korrekte Verhalten im Sinne von Steuergesetzen oder Arbeitssicherheitsvorschriften sein. Compliance kann sich aber auch auf die unternehmenseigenen IT-Security-Richtlinien, auf Projektdokumentationen, Reisekostenabrechnungen, Budgetgenehmigungen, die korrekte Verwendung von Corporate Designs etc. beziehen.

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Die Richtlinien unterscheiden sich in den einzelnen Unternehmen, bewegen sich aber generell in einem gewissen Rahmen.

Normalerweise hat jedes Unternehmen eine Person benannt, die für Compliance und der Umsetzung und Überwachung verantwortlich ist.

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die Richtlinien sind genauso wenig gleich wie es die Datenschutz- oder Reisekostenrichtlinien sind oder auch eine ISO-Zertifizierung.

Die Regeln werden aufgesetzt von einem Beauftragten.

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