Sind die Anwaltskosten in Ordnung??

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich könnte dir die direkte §-Quelle nennen - doch die versteht eh nur ein Profi.

Deshalb hier dieser Link: http://www.iww.de/rvgprof/archiv/streitwert-streitwertberechnung-in-mietsachen-f22206

Meines Erachtens hat dein Anwalt den richtigen Kostenansatz gewählt. Eine Jahresnettomiete als Streitwert ist also korrekt.

Dem ist vollumfänglich zuzustimmen.

Die Frage ist: warum gehst Du direkt zum Anwalt? Eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung hätte man doch auch selbst formulieren können. Du kannst natürlich versuchen, die Kosten von dem Vermieter erstattet zu bekommen, allerdings ist die Aussicht auf Erfolg meines Erachtens relativ gering...

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@UndertakerOWL

Naja zum Anwalt bin ich nur gegangen, weil ich wie gesagt zufällig in Kontakt mit Vormietern bekommen bin und von diesen habe ich erfahren, um was für eine miese Type es sich bei dem Vermieter handelt.

Alle Vormieter mit denen ich Kontakt hatte, hatten noch Monate, manche sogar Jahre später verschiedene Rechtsstreitigkeiten mit dem Vermieter. Er versucht wohl fast immer nach Beendigung eines Mietverhältnisses soviel Kohle aus den ehemaligen Mietern rauszuquetschen wie es nur geht.

Ich gehe auch davon aus, dass er noch irgendwelche Forderungen an mich stellen wird. Seine Masche ist dabei wohl immer, erst ein paar Monate abzuwarten und dann kommt überraschend Post von seinem Anwalt, der gleichzeitig auch sein Freund und Nachbar ist. Die beiden scheinen ein eingespieltes Team zu sein.

Kurz gesagt: Ich wollte da auf Nummer sicher gehen.

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