Sind Bitcoins ein guter Inflationsschutz?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich rate von dem Bitcoin-Wahn ab. Hierbei handelt es sich um eine digitale Währung ohne realistischen Gegenwert. Natürlich kann man das von den aktuellen Papierwährungen auch behaupten. Aber mit dem Bitcoin hast du gar nichts mehr in der Hand. Und es ist erst einmal besser "Etwas" in der Hand zu haben als "gar nichts".

Investiere dein Geld lieber in Geldanlagen, mit denen in reale Sachgüter investiert wird. Greifbare Dinge haben nähmlich immer einen Wert, selbst nach einer Währungsreform. Als Beispiel: Nehmen wir an, man hat Vorräte an Edelmetallen angelegt und kurz darauf wird die aktuelle Geldwährung durch eine neue ersetzt - dann können die eigenen Edelmetalle in die neue Währung umgewandelt werden. Man bleibt also Finanziell auf dem grünen Ast.

Außerdem empfehle ich Fonds als Geldanlage. Diese gelten als ein besonders guter Inflationsschutz. Das besondere an Fonds ist es, das in mehrere Märkte investiert werden kann. Als Beispiel: Es gibt Fonds die in Unternehmen investieren und gleichzeitig mit einer Edelmetalldeckung ausgestattet sind, um den kompletten Kapitalverlusst zu verhindern.

Wenn du mehr über das Thema Fonds als Inflationsschutz wissen möchtest, so empfehle ich dir die Seite fondsfuchs24. Google einfach einmal nach "fondsfuchs24 Schutz vor Inflation – Geld richtig schützen". Dort findest du weitere Infos zu dem Thema.

Danke für den Tip investor. Doch ich verstehe immer noch nicht so recht, warum Bitcoins so schlecht sein sollen. Mit Fonds hat man doch auch nichts auf der Hand, sondern auch nur einen digitalen Verweis? Habe ich das richtig verstanden?

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Du hast es fast richtig verstanden. Wie schon erwähnt. Mit Fonds wird in reale Sachgüter investiert. Dazu gehören zum Beispiel Immobilien, Unternehmen und auch Edelmetalle als Kapitalschutz. Also in Dinge, die man Anfassen kann.

Im Gegensatz zu Bitcoins hast du einen Verweis, dass du im Notfall auf einen Sachwert zurückgreifen kannst, denn du hast in echte Dinge investiert und nicht nur in digitale Einsen und Nullen.

Und im Notfall kannst du von Einsen und Nullen nicht leben.

Außerdem sind Fonds als Sondervermögen geschützt und dort wo der Werte der Fonds gelagert wird, also bei den Depotbanken...diese werden von der Bafin überwacht und gehören zum Einlagensicherungsfonds.

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Ahhh... Vielen Dank. Ich stand etwas auf der Leitung. Jetzt habe ich es verstanden. Und wie kann ich in Fonds investieren?

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Du benötigst einen Fondsvermittler. Ich empfehle dafür einen Online Fondsdiscounter, dort hast du meist super Konditionen, du zahlst beim Fondskauf keinen Ausgabeaufschlag und bei einigen bekommst du auch noch einen Cashback auf die Fonds. Google einfach nach Fondsvermittler mit Cashback. Und achte auf versteckte Kosten.

Schau dir ein paar Fondsvermittler an. Die Einrichtung eines Depots ist eigentlich sehr einfach. Das ist in etwa so, als würdest du ein Konto bei einer Bank eröffnen. Auf diesem eingerichteten Fondsdepot werden dann die gewünschten Fonds gehandelt und gelagert.

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Du hast doch sicher den Verlauf des Bitcoin-Kurses verfolgt. Wer im Herbst 2017 inmitten der Hype in Bitcoins angelegt hat sitzt immer noch auf riesigen Verlusten. Werterhalt ist das ja nicht gerade.

Sofern es überhaupt einen Inflationsschutz geben kann eignen sich dafür allenfalls Sachwerte, wobei das natürlich ein Thema ist was man nicht in wenigen Worten abhandeln kann.

Hallo Privatier59, vielen Dank für deine Antwort. Kennst du eine gute Webseite, wo man die Kurse des Bitcoins verfolgen kann?

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Hier schreiben einige gefährliches Halbwissen. Ob und wie sich der Bitcoin Kurs in Zukunft entwickelt kann dir niemand sagen. Du kannst es mit Glücksspiel vergleichen, denn man hat weder Fakten noch sonst was, was auf die Wertveränderung im vorhinein schließen lässt.

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