Sind Aufstockungsbeträge zur Rente sinnvoll, wenn ich Beamtin bin? Bekomme aber nicht volle Pension?

2 Antworten

Lass Dir von der Personalabteilung Deine derzeitigen Vorsorgeansprüche mitteilen. Dies muss man schriftlich beantragen. Dann weisst Du zumindest wo Du derzeit stehst. Vorsorgen kann man immernoch. Muss aber keine Rentenversicherung sein, die lohnen sich nicht. Kannst anderweidig Geld fürs Alter ansparen. Einfach was zur Seite legen und das kontinuierlich.

Aufstockungen sind natürlich sinnvoll wenn sie tragbar sind. Deine Altersbezüge werden sowohl aus der Rente der DRV als auch aus dem Pensionsanteil bestehen.

Schließung Teilfonds DWS FlexPension- Wahl eines neuen Fonds. Was ist zu beachten?

Guten Tag, ich habe eine Frage an die LV-Versicherungsspezialisten hier. Ich wurde von der Aachen Münchener hinsichtlich meines LV Vertrages für das Garantiefondskonzeptes DWS Flex Pension angeschrieben. Die DeAM wird demnach die Teilfonds des Garantiefondskonzeptes DWS FlexPension mit geplantem Laufzeitende vorzeitig schließen. Hintergrund ist gem. Anschreiben, dass aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase keine Anlage in risiko- und ertragreichere Kapitalanlagen mehr möglich ist und künftige Wertsteigerungen daher praktisch ausgeschlossen sind. Konsequenz für den Vertrag ist, dass die Fondsanteile mit der Höchststandsgarantie am Stichtag 18.11.2016 bewertet und berechnet werden. Die Höchstandsgarantie zum 18.11. sei in vollem Umfang gewährleistet. Der Wert des Fondsguthabens kann ab 18.11. nicht mehr in das Garantiefondskonzept DWS FlexPension 2025 investiert werden. Ale Möglichkeit wird mir angeboten, entweder frei einen Fonds aus der Fondspalette zu wählen (darunter u.a. auch Aktienfonds) oder einen automatischen Fondswechsel in den DWS Flexizins Plus (Geldmarkt/geldmarktnahe Fonds). Nun meine Frage- was soll ich tun: Ich habe einen Einmalbetrag investiert. Künftige Einzahlungen sind nicht vorgesehen (bitte daher auch keine Meinungen in der Form, wie schlecht dieses Produkt ist - ich muss zum jetzigen Zeitpunkt das beste daraus machen). Kündigen ist vermutlich die schlechteste Alternative wenn ich das Geld derzeit nicht benötige. Welchen Unterschied macht es hinsichtlich meiner künftigen Auszahlung (Rente), ob ich einen risikoreicheren Aktienfonds wähle oder mit dem DWS Flexizins Plus ein defensiveres und derzeit wohl eher "totes" Produkt wähle (es gibt ja noch die Höchstandsgarantie zum 18.11.). Kann mir jemand die Zusammenhänge erläutern?

...zur Frage

VBL-Riester oder DWS Riesterrente Premium?

Hallo zusammen. Ich befinde mich zurzeit in einem befristeten Angestelltenverhältnis mit einer Bundesanstalt. Eine Festanstellung ist zurzeit nicht in Sicht. Mein letztes Jahreseinkommen lag bei circa 32000 €. Jetzt bin ich 30,5 Jahre alt und möchte etwas für meine Altersvorsorge tun, d.h. meine Rentenlücke schließen. Ich habe mich an einen unabhängige Finanzberater gewendet. Der Berater hat die DWS Riesterrente Premium empfohlen. Für die volle staatliche Zulage müsste ich pro Monat 93,83€ zahlen (Renteneintrittsalter: 67 Jahre). Die voraussichtliche Rente auf Basis der garantierten Versorgungsleistung beträgt 172€. DWS hat im Vertrag auch ein Totalverlust Risiko.

Allerdings hat mir eine Rentenberaterin meines Arbeitgebers zur „VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder“. Wenn ich dort einen Riester Rentenversicherung abschließe und aus dem öffentlichen Dienst ausscheide. Kann ich den Vertrag beibehalten und die Vorteile mitnehmen. Vorteile sind die sehr viel niedrigeren Verwaltungskosten, keine Abschlusskosten, erheblich höhere garantierte Versorgungsleistung etc.

Fragen:

1.Sind denn jemanden Vor- und Nachteile der VBL bekannt?

2.Ist die VBL wirklich besser und kostengünstiger als beispielsweise die DWS oder andere private Versicherer? Sie steht ja nur dem Personal im öffentlichen Dienst zur Verfügung.

3.Welches VBL Angebot ist besser? VBL klassik, VBL dynamik, VBL extra?

4.Welche jährliche Dynamik ist empfehlenswert? Die jeweilige Jahresinflation? Bei DWS war nur eine jährliche Anpassung der Beiträge um 5% möglich.

http://www.vbl.de/de/service/online_rechner/

...zur Frage

Wechsel der Riester-Fondspolice in einen reinen Riester-Fondssparplan sinnvoll?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema Riester. Ich besitzte aktuell einen ruhende Riester-Fondspolice der Zurich mit dem dahinterliegenden DWS-Premium-Modell. Aktuell denke ich darüber nach, wieder mit dem Riestersparen anzufangen. Vor allem aufgrund der Steuerersparnis (zur Info eine Entgeldumwandlung über den AG besteht schon). Aufgrund meines Alters (25 Jahre) möchte ich auch auf jeden fall eine Fondslösung beibehalten. Allerdings bin ich mir sehr unsicher, ob ich es wirklich Sinn macht die teurer Lösung der Zurich weiterzuführen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Vertrag bereits seit 2007 läuft und daher die "teuren" ersten Anfangsjahre bald vorüber sind. Ergänzend noch: Für die volle Förderung müsste ich den Höchstbeitrag zahlen.

Aus diesem Grund würde mich eure Meinung interessieren, ob es Sinn macht in eine reine Fondslösung ohne Versicherungsmantel zu wechseln und die erneuten Gebühren in Kauf zu nehmen.

Gemäß Testurteilen, kommen für eine solche Form ja fast nur zwei Anbieter in Frage: Die mir ja bekannte DWS-Premium-Rente (Nachteil höhrere Gebühren zu Beginn und häufiges Umschichten) oder die Uniprofirente (Nachteil: im schlechtesten Fall vollständige Umschichtung in Rentenfonds). Wie ihr seht, bin ich also von beiden auch nicht wirklich komplett überzeugt ;). Aber viele Alternativen scheint es ja nicht zu geben.

Neben der Riesterrente habe ich auf jeden Fall vor auch eigenständig in Wertpapiere zu investieren (Beispielsweise über die neue Cosmos Direkt Lösung Flexible Vorsorge Invest). Ich denke, damit wären so ziemlich alle Bausteine einer Altersvorsorge abgedeckt.

Vielen Dank vorab für eure Antworten!

Andre

...zur Frage

Zukünftige Anschlussfinanzierung für Eigentumswohnung bei älteren Eigentümern?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu eine Immobilienfinanzierung. Und zwar geht es um folgendes:

Eine Eigentumswohnung im Wert von rund 250.000 EUR wurde im Jahr 2013 durch ein älteres Ehepaar, (Er: Pensionär, aktuell 75 Jahre alt; Sie: Beamtin, aktuell 61 Jahre alt) gekauft und voll finanziert. Und per Annuitätendarlehen (150.000) und Hypothekendarlehen mit Endfälligkeit (Gegenfinanzierung durch Bausparvertrag, 100.000 EUR). Die Zinsbindungfrist des Annuitätendarlehen endet 2023. Hier sind dann noch ca. 100.000 EUR offen. Der Bausparvertrag löst zu dem Zeitpunkt das Hypothekendarlehen ab, hier ist also nichts zu tun.

Nun hat die Bank zum jetzigen Zeitpunkt einen Bausparvertrag (0,1 % Verzinsung in der Ansparphase, danach 2,7% eff. Jahreszins in der Darlehensphase, 1% Abschlussgebühr) über 50.000 EUR oder 100.000 EUR angeboten, der dann in 2023 zuteilungsreif ist und somit eine direkt Anschlussfinanzierung darstellt.

Nun ist die Frage, ob dieses aus eurer Sicht sinnvoll ist. Meine erste Einschätzung war hier: Alles Blödsinn, Bausparen macht im aktuellen Zinsumfeld keinen Sinn. Die Bank will nur Abschlussprovision kassieren.

Die Sache ist nur, dass 2017 beide natürlich noch etwas älter geworden sind und es für sie vermutlich aufgrund des Alters immer schwieriger werden wird, eine Anschlussfinanzierung zu erhalten, die zumindest einen einigermaßenen Zinssatz bietet. Oder wie seht ihr das? Ziel für die beiden ist es übrigens nicht, die Wohnung unbedingt noch abzubezahlen. Die zusätzliche Belastung für den 50.000 EUR Bausparer ist wohl zu stemmen, für den 100.000 EUR aber schon sehr grenzwertig (vor allem, wenn er vor 2023 sterben würde). Daher würde vermutlich maximal der 50.000 EUR in Frage kommen.

Danke für eure Einschätzungen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?