Sind auch bei geringem Einkommen 25 Prozent Abgeltungssteuer fällig?

4 Antworten

Nein, dafür solltest du beim Finanzamt die Günstigerprüfung beantragen. Wenn der persönliche Steuersatz niedriger als die Abgeltungssteuer ist wird dieser entsprechend angepasst und du musst weniger zahlen.

ja, die sind fällig, aber:

  • Es gibt jedoch einen Sparerfreibetrag (801/ 1602 Euro pro Jahr).
  • Wenn du eine NV-Bescheinigung vom Finanzamt bekommen kannst.
  • bei der Steuererklärung kannst du prüfen lassen, ob du ggf. einen geringeren Steuersatz als die 25% + x bekommst. Dann sind weniger als die 25% fällig.

Zunächst gibt es ja den Sparerpauschbetrag den man durch Freistellungsauftrag bei seiner Bank geltend machen kann. In dieser Höhe erfolgt kein Steuerabzug. Wenn man das Einreichen eines Freistellungsauftrags versäumt hat oder mit den Einkünften darüber liegt, kann man durch Einreichen der Anlage KAP etwaig zu viel gezahlte Steuern erstattet bekommen.

Allerdings müssen die Einkünfte schon ganz pieselig klein sein, dass man unter 25% Grenzbelastung kommt:

http://www.nordkurier.de/sites/default/files/styles/artikel_bild_640px/public/dcx/2013/09/26/doc6c053d9cqg01c2bhxldo__file6c01ixtbviu1hcksjdtg.jpg?itok=28h4krh_

Gibt es für die Ausbildung zum Physiotherapeut eine finanzielle Unterstützung?

Hallo alle zusammen =) Mein Freund (25 Jahre alt) hat gerade eine schulische Ausbildung als Physiotehrapeut begonnen (Schulgeld ca. 300€). BAfög bekommt er nicht mehr, da ihm dadurch das ABI finanziert wurde und danach zuviele Semester an der Uni (allerdings ohne Abschluss). Er hat demnach keine eigenen Einkünfte. Um ihm seinen Neustart, also die Ausbildung überhaupt ermöglichen zu können, habe ich jetzt einen Studienkredit aufgenommen (ich studiere). Wir wohnen zusammen (er als Untermieter) und finanzieren uns momentan nur von meinen Einkünften (Studienkredit und monatl. Einkommen von meinen Eltern). Hat er ein Recht auf finanzielle Unterstützung (Wohngeld zum Beispiel?). Ich würde mich total über Anregungen freuen. LG Lizzy

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Darf die Krankenkasse für meine ausgezahlte Lebensversicherung nochmals Beitrage fordern

Nach 27 Jahren Einzahlung in eine Lebensversicherung kam mit 60 nun endlich die ersehnte Auszahlung. Die ersten 2 Jahre war ich angestellt und die Beiträge wurden als vermögenswirksame Leistungen eingezahlt. Danach zahlte ich 25 Jahre privat oft unter großen Schwierigkeiten weiter, da ich selbstständig war. Ich musste mit geringem Einkommen immer die Mindestbeiträge bei der Kasse zahlen, was bei mir dem 2-3-fachen des normalen Beitrags entsprach. Nun wird mir von der Krankenkasse der gesamte ausgezahlte Betrag der Lebensversicherungssumme die nächsten 10 Jahre als Einkommen angerechnet. Das heißt, dass jeden Monat über 400 Euro als Einkommen zusätzlich beitragspflichtig sind - 10 Jahre lang. Die Lebensversicherung ist außer einer Minirente aus früheren Zeiten, die ich ab 65 erhalte, meine einzige Lebensgrundlage fürs Alter. Nach meinen Internetrecherchen ist diese doppelte Beitragszahlung rechtlich abgesichert. Diverse Klagen vor Gerichten wurden abgewiesen - diese Regelung sei zumutbar. ODER WEISS IRGENDJEMAND ETWAS ANDERES ??????????????????????? Große Hoffnung hab ich nicht.

Gibt es jemand dem es ähnlich geht und der mehr darüber weiß ?

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Besteuerung einer deutschen Lebensversicherung von 1991 in Italien?

Hallo und guten Tag. Meine 1991 abgeschlossene deutsche LV steht demnächst zur Auszahlung an. Ich bin deutscher Staatsbürger und seit ca 10 Jahren mit Wohnsitz und Einkommen in Italien ansässig. Damit auch steuerpflichtig in Italien. Ich habe nun aber recherchiert (bzw glaube es...), dass ich gemäß §25 des DBA Deutschland/Italien ("Gleichbehandlung") als deutscher Staatsbürger nicht schlechter gestellt werden darf, als wenn ich in Deutschland mein steuerliches Domizil hätte, demnach die Auszahlung der LV auch in Italien steuerfrei erfolgen kann. Mein lokaler Steuerberater hier meinte aber, ich sei mit 26% auf den Ertragsanteil steuerpflichtig.... wer hat denn nun Recht ? Ich würde mich sehr über eine fundierte Antwort freuen! Vielen Dank, Gruss Rob

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Verrechnung von Verlusten bei Verkauf eines Zertifikats mit Freistellungsauftrag und Gewinnen

Hallo,

ich habe am 03.09.2008 ein Zertifikat gekauft. Es fällt damit schon in den Bereich der Abgeltungssteuer. Aktuell steht das Papier ca. 1300€ im Minus. Ich werde im Jahr 2012 Aktien (Ablauf der Sperrfrist) mit einem Gewinn von ca. 800€ verkaufen. Zudem wird eine Anleihe mit einem Kursgewinn von ca. 500€ fällig. Ich bin Student und werde im Jahr 2012 (nahezu) kein zu versteuerndes Einkommen haben.

Wie würden nun die Verluste bei Verkauf des Zertifikats mit den beiden anderen Gewinnen verrechnet? Werden die Gewinne zunächst den Sparerfreibetrag belasten oder mit den Verlusten ausgeglichen? Macht es dabei einen Unterschied, ob zuerst die Gewinne oder zuerst die Verluste realisiert werden?

Da ich ohne Einkommen die Steuern am Jahresende sowieso wieder zurückbekommen würde, wäre es doch am besten, die Verluste aus dem Zertifikat würden nicht ausgeglichen - so könnte ich sie in späteren Jahren (wo ich wirklich Steuern zahlen muss) nutzen.

Wäre es klüger, das Zertifikat bis zum Berufseinstieg zu halten und dann erst die Verluste zu realisieren (die Schwankungen des Wertpapiers sollen dabei außer Acht gelassen werden)? Oder macht es Sinn, das Zertifikat in einem anderen Depot zu verkaufen, damit die Verluste getrennt sind und ich mir am Jahresende von der Bank eine Verlustbescheinigung geben lassen kann, die ich beim Finanzamt einreichen kann um mir die Verluste für die nächsten Jahre zu sichern?

vielen Dank für Eure Hilfe Thomas

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Hallo zusammen, kann ich hiermit Steuern sparen?

Zur Zeit bin ich Angestellter. Jetzt stell ich mir folgende Frage ob ich dadurch Steuern sparen könnte:

Als erstes Gründe ich die "Angestellten" UG. Ich "kündige" also meinen Job und mache den gleichen Job über die "Angestellten" UG. Von dieser UG würde ich auch ein Gehalt bekommen, welches ich wiederum Privat versteuer. Ich würde mir natürlich nicht alles auszahlen, sondern nur den Betrag, welchen man wirklich braucht. Die Mutter der "Angestellten" UG wird die "Holding" UG. Da ich eine Differenz von Einkommen (theoretischer Lohn des Arbeitgebers) und tatsächlich ausbezahlten Lohn an mich, also Ausgaben, habe wirft die "Angestellten" UG Gewinne habe. Diese UG hat allerdings einen Gewinnabtretungsvertrag mit der "Holding" UG, muss also nur die paar Prozent steuern auf diesen Gewinn zahlen. Da die Angestellten UG damit ja an sich keine Gewinne auf dem Papier erzielt muss ich auch nicht die obligatorischen 25% für die UG abtreten oder? Lediglich die "Holding" UG müsste 25% des Gewinnes abtreten?! So da wäre meine erste Frage, ab wann sich so ein Konstrukt lohnen würde. Habe mal etwas von ab 40.000€ gehört.

Die Holding geht jetzt aber weiter: Ich gründe eine 3. "Immobilien" UG. Zweck dieser Immobilien UG ist es immobilen zu vermieten. Über diese UG kaufe ich also Immobilien, welche vermietet werden. Mal angenommen es bleibt ein kleiner Gewinn über (nach Darlehnen, Zinsen, Immobilienkosten etc.) und es besteht ebenfalls ein Gewinnabtretungsvertrag mit der Holding, müssten doch hier ebenfalls lediglich die paar Prozent abgetreten werden oder? Selbst im Falle einer Veräußerung der Immobilie (und es wird mit dem Verkauf Gewinn erzielt) erwirtschaftet die Immobilien UG letztendlich keinen Gewinn, weil sie diesen an die Holding weitergibt. Die Holding UG zahlt also den kleinen Prozentsatz steuern und tritt (solange die 25.000€) nicht erreicht sind 25% ab?

Ziel des ganzen ist nicht, dass ich Real mehr im Portmonee habe, sondern mir im Hinterstübchen leichter Kapital aufbauen kann, welches ich Re-Investiere. Meine "Lebenskosten" wären durch mein Geschäftsführer Gehalt der Angestellten UG gedeckt.

Alternativ bleibt natürlich das "klassische" Konstrukt: Ich bleibe weiterhin Angestellter und vermiete Immobilien nebenbei Privat.

Ich hoffe ihr versteht wie ich mir das Konstrukt vorgestellt habe 😃

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Warum wird mein Verlustvortrag nie aufgebraucht?

Hallo, ich bin ein armer Student. Ich bin so arm dass jeder Sozialhilfeempfänger mich auslachen würde, weil ich so geringe Einkünfte habe. http://2.bp.blogspot.com/-16Jn89KIuso/TadIowyC-4I/AAAAAAAAAzY/KpgXWncT944/s640/wein_smiley_01.jpg
Und wenn ich im Fernsehen mitbekomme wie manche hartz4-Bezieher sich darüber beklagen, sie kämen mit 600 oder 1000 oder mehr Euro im Monat nicht aus, dann kann ich nur den Kopf darüber schütteln. Der einzige Lichtblick in meinem traurigen finanziellen Dasein stellen meine geringen Kapitaleinkünfte dar, in deren Erzielung ich viel Zeit investiere. Nun zu meiner [b]Frage:[/b] seit 2008 bekomme ich jedes Jahr mit dem Est-Bescheid vom Finanzamt eine Mitteilung: verbleibender Verlustvortrag zum 31.12. = 10587 Euro Jedes Jahr das gleiche: obwohl ich immer Gewinne erziele, vermindern sich dies 10587 Euro nicht. Beispiel: Einkommensteuererklärung für 2012 = Einkommen aus selbst. Tätigkeit +3000 Euro - 4000 Euro Sonderausgaben - 1500 Euro Kapitalerträge + 2000 Euro Gewinne aus Veräußerung von Kapitalanlagen. Die 2000 Euro Gewinne kommen ungefähr hin. Meine Kapitalerträge betrugen aber nicht -1500 Euro, sondern +1200 Euro (Zinsen, Divi usw) Lt. Einkommensteuerbescheid musste ich keine Est zahlen, sondern habe noch 700 Euro Kap.ertr.steuer zurück bekommen. Ich beklage mich darüber nicht, sondern bin froh darüber dass so ein armer Schlucker wie ich die Kap.ertr.steuer immer zurück bekomme. Aber da jetzt dieser Verlustvortrag zum 31.12.2013 verfallen soll, frage ich mich, warum der bisher noch nie aufgebraucht wurde. Zinsen+Divi habe ich pro Jahr ca. 1000-2000 Euro und Spekugewinne sinds ungefähr 2000-5000. Eigentlich hätte doch in den Jahren seit 2008 der Verlustvortrag aufgebraucht sein müssen, oder? Für informative Antowrten bedanke ich mich im Voraus !

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