Sicherheit der Bank - Immobillienwert

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5 Antworten

Unser:

Eine Anmerkung zum "Betrug" in der Antwort von „HilfeHilfe“:

Bläht der Manipulant den Kaufpreis für die Immobilie künstlich auf um Maklercourtage, Zubehör über 15 % und weitere Kosten, und zahlt deshalb auch aus dem erhöhten Preis die Notarkosten, die Grundbuchkosten und die Grunderwerbsteuer, darf er sich nicht wundern, von der Bank zu erfahren, dass z. B. nur 70 % des beantragten Darlehen möglich sind entsprechend des von ihr bereinigten, geringer angesetzten Kaufpreises. Selbst wenn die Bank das Objekt durch einen Beauftragten nicht besichtigen und untersuchen lässt, verfügt sie über eine ganze Reihe von Prüfmöglichkeiten und Plausibilitäts-Kontrollen (ich kenne immerhin fünf), die den Schlaumeier überraschen dürften.

Zahlt der Käufer z. B. einen stark übersetzten Liebhaberpreis, wird sich die Bank auch am aktuellen Marktwert orientieren.

Mir geht es eigentlich mehr um die Bank.

Der Bänker will ja eine Sicherheit haben wenn er ein Darlehen ausbezahlt.

Reicht es ihm aus wenn er z.b. ein Darlehen von 150.000 ausbezahlt , wenn dieses Haus dann auch einen Wert von 150.000 EUR hat ? also das Haus soviel Wert ist wie er ausbezahlt , dann hätte er ja seine Sicherheit.

oder schaut er da ganz genau , ob das Haus wirklich die 280.000 eur Wert ist auch wenn er nur 150.000 Darlehen ausbezahlt ?

Normalerweise sollte es ihm doch reichen wenn er für seine 150.000 ausbezahlten eine Sicherheit im Wert des Hauses hat , oder ?

VLlt ist ja ein Eigenheim für einen Käufer aus bestimmten Dingen einfach viel mehr Wert wie für einen Bänker der das nur kalt auf dem Papier anschaut....

Hallo,

eine Bank prüft immer den Wert der Immobilie, da die Konditionen die für ein Darlehen gewährt werden, abhängig von dem Verhältnis zwischen dem Wert der Immobilie und der Darlehenssumme sind. Der Wert der Immobilie ist auch nicht davon abhängig, wie der Besitzer es sieht. Es zählen einzig und allein die Markt- und Bewertungsfaktoren. In Ihrem Fall wäre es eine 50 bzw. 60 prozentige Beleihung. D.h. hierfür würde es die Bestkonditionen geben. Das muß aber natürlich auch stimmen. Ob das stimmt, wird die Bank aber ohnehin feststellen.

Dann meinst du kann es gut vorkommen , das mir ein Haus wirklich 280.000 wert ist.ich will es kaufen. hab 140.000 EK , aber die Bank sagt Sie geben mir kein Darlehen für die restlichen 140.000 weil das Haus für Sie nur 200.000 EUR an Wert hat z.B.

Für mich aber auf Grund der super Lage und traumhaften Grundstück und großen Nachfrage am Objekt 269.000 wert ist.

Kann es dann echt vorkomme das die Bank sagt nein , für dieses Objekt gibt es kein darlehen obwohl ich ein gutes Einkommen habe und viel Eigenkapital ?

hab sowas im Bekanntenkreis noch nie gehört...

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@User201305

Nein, das mein ich nicht. Der Verkehrswert eines Hauses setzt sich aus verschiedenen Kriterien zusammen. Dazu gehört auch die Nachfrage. Es kann aber durchaus sein, dass in verschiedenen Lagen, Kaufpreise gezahlt werden, die deutlich über dem eigentlichen Wert der Immobilie liegen. Das führt aber nicht dazu, dass man kein Darlehen bekommt. Man muß halt das, was den Wert der Immobilie übersteigt mit Eigenkapital ausgleichen, oder wenn der Darlehenswunsch noch innerhalb des Beleihungsrahmen der Bank liegt, mit höheren Zinsen rechnen. Weil die die Beleihung höher ist. An deinem Beispiel: Du zahlst 269.000 Euro für das Objekt und hast 140.000 Euro Eigenkapital. Du brauchst also 129.000 Euro an Darlehen. Das wäre eine Beleihung von unter 50 %, wenn man davon ausgeht, dass Kaufpreis gleich Objektwert ist. Das ergäbe bei den Banken die Bestkonditionen. Sieht die Bank es nun anders und stellt einen Wert von z.B. nur 200.000 Euro fest, läge die Beleihung bei ca. 65 %. Das würde aber nicht dazu führen, dass du das Darlehen nicht bekommst, sondern nur, dass die Konditionen evtl. teurer werden würden. Beste Grüße

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@baufibemu

ok , vielen dank für deine schnelle und freundliche Antwort.

Das heisst ja eigentlich , wenn ein Käufer einen gewissen Teil von sagen wir ca. 30-40% an Eigenkapital hat , dann ist die chance sehr groß das er ein Darlehen für die Immobilie bekommt , auch wenn die Bank den tatsächlichen Wert weit unter dem Betrag sieht den der Käufer bereit ist zu zahlen. Er muss dann eben einfach höhere Zinsen usw. zahlen.

Aber die Bank leht sowas dann normal nicht komplett ab ? oder kommt sowas auch oft vor auch wenn der Käufer ein gutes Einkommen und wie gesagt einiges an EK mitbringt ?

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@User201305

So sieht es aus, ja. Wenn das Einkommen stimmt, das Eigenkapital stimmt und die Immobilie keine Ruine ist, dann gibt es auch keinen Grund die Finanzierung abzulehnen. Die Banken leben ja von der Vergabe von Krediten.

Beste Grüße

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Eine Bank prüft immer die Plausibilität der angebotenen Sicherheit.

Hallo

Grundsätzlich nimmt die Bank eine Bewertung der Immobillie vor. Dafür gibt es speziele Programme und Datenbanken. Es muss nicht wirklich jemand rausfahren. Es kann natrülich sein das die Bank einen "fairen Wert" von zb 260k ermittelt und du zahlst 280k. Das wirst du nie erfahren. Die Bank wird für die Konditionsermittlung den Kaufpreis (abzgl. Mobiliar) gegen das Darlehen stellen.

Und seien wir mal ehrlich wer bescheisst bei einem Kauf wo er selbst 150k EK einsetzt. "Betrogen" wird meist bei einer Vollfinanzierung wo zB eine Maklerprovison auf EK draufgeschlagen wird um diese mitzufinanzieren.

meist bei einer Vollfinanzierung

Du kennst Dich aber gut aus!-)

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