Sichere Anlage über 12 Jahre

7 Antworten

Hey, da hat sich ja eine lebhafte Diskussion aufgetan :-)

ad Kinder: ja, ich habe auch für meine Kinder Konten seit 2009 eingerichtet. Mit einem Sparplan von dem ein kleiner Teil in ein Tagesgeldkonto geht und einem größeren Teil, der in einen Fonds investiert. Das Verhältnis mag sich ändern, wenn die Zinsen steigen. Bisher passt die Rendite. Wie sich Kinder entwickeln, ist doch immer ein Risiko, aber erstens ist man daran als Eltern nicht ganz unschuldig, und zweitens kann ich auf diese Weise eine Rücklage zu bilden, die die Kinder irgendwann benötigen.

ad Sicherheit: auf den Horizont von 12 Jahren sehe ich deutlich höhere Zinsen, d.h. es kommen eigentlich nur garantierte Erträge ohne Verlustrisiko in Frage. Das wären Lebensversicherungen und verzinste Anlagen. Fondssparpläne haben immer Risiken und würde ich daher in diesem Fall nicht empfehlen - auch wenn ich persönlich dieses Instrument durchaus nutze.

ad Lebensversicherung: es gibt Mindestalter von Kindern, für die man eine Lebensversicherung abschließen kann. Das ist u.U. also überhaupt nicht möglich. Weiterhin ist zwar die heutige Lebensversicherung nicht mehr per se steuerfrei in der Auszahlung, wohl aber kann es sein, daß durch Fehlen anderer Einkünfte die Lebensversicherung des Kindes ausbezahlt wird und es fallen keine Steuern an. Bei einer Verzinsung von 3,5-5% ist das durchaus ok. Abgezogen davon werden jedoch die z.T. hohen Gebühren für den Abschluß und die Verwaltung der Lebensversicherung, weshalb dieses Instrument dann wieder ggf. nicht so interessant ist. Das wäre durchzurechnen, wobei Überschußbeteiligungen in der Zukunft unklar sind, d.h. mit einem etwas erhöhten Garantiezins zu rechnen wäre.

ad Sparplan: ein Sparbrief oder Festgeld erforden einen Einmalbetrag, nicht einen monatlichen Betrag. Also haben wir per def. einen Sparplan, der von monatlichen Einzahlungen gespeist wird. Der Betrag kann in eine variabele verzinsliche Form laufen und sich ansammeln. Wenn die Zinsen nun steigen, kann man sich diese zumindest mit Inflation und Leitzinsen etwas mitlaufenden Zinsen für eine kurzfristige Anlage hernehmen, um dann nach 3-4 Jahren z.B. die Umschichtung in einen höherverzinslichen Sparbrief oder Festgeld zu prüfen. Wenn man kein Emittentenrisiko scheut, dann kann das auch in eine höherverzinsliche Obligation, ein Stufenzinsmodell etc. gehen. Mit den verbleibenden 8-10 Jahren kann man noch viel anfangen.

ad Steuern: damit der Steuervorteil des Kindes genutzt werden kann, muss das Konto auf das Kind laufen.

Danke für die ausführlichen Schilderungen. Es ist allerdings so, dass nicht ich persönlich das Geld einzahlen werde, sondern die Großeltern der Kleinen. Es soll also irgendwas symbolisches sein, für das jeden Monat per Dauerauftrag etwas eingezahlt wird. Ich kann leider schlecht sagen: Überweist mir das Geld und ich schau dann alle 2 Jahre mal, wo ich es anlege.

Am einfachsten wäre es natürlich, wenn es eine Anlageform wäre, die ich über die Hausbank oder den Versicherer abschließen kann. Aber von derartigen Produkten kann man nicht viel erwarten, oder?

Kapitallebensversicherungen und Bausparverträge werden oft genannt, aber diese wären von den Kosten insgesamt wahrscheinlich zu teuer. Die Verzinsung ist nicht sehr attraktiv.

Mit einem Sparbrief hast Du zwar die Möglichkeit, den Zins über eine längere Zeit (z.B. 10 Jahre) zu sichern, aber das wäre momentan eher ungünstig, da die Zinsen steigen.

Es gäbe also die Variante eines Banksparplans mit variablem Zins nach Marktlage (Tagesgeldkonto) bzw. nach einiger Zeit, wenn die Zinsen interessant sind, kann man ja irgendwann in den 12 Jahren den angesammelten Betrag auch umschichten und in einen Sparbrief oder Festgeld stecken.

Wichtig ist, daß das Konto wirklich auf die Tochter läuft und daß der Freistellungsauftrag erteilt wird. Idealerweise wäre das Konto, über das die Abwicklung erfolgt, kostenfrei, d.h. würde keine laufenden Kosten verursachen.

Nur mal ein kleiner Hinweis. Aktuell - man glaubt es kaum - ist die Verzinsung bei einer LV auf Hybridbasis bei garantierten 4,8 Prozent. Damit will ich sagen, dass es durchaus zumindest einen Blick wert ist sich eine LV anzusehen.

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@alfalfa

Die 4,8% beziehen sich auf den Sparanteil. Die tatsächliche Rendite liegt bei etwas über 3%.

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gandalf, ich würde nie empfehlen, einen Banksparplan oder andere Anlagen auf ein Kind abzuschließen. Weißt du wie sich das Kind entwickelt? Ich spreche aus vielen Jahren Bankerfahrung. Bei manchen Kinderentwicklungen wird es einem schlecht.

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