Sicher monatlich Geld zurücklegen?

5 Antworten

Du kannst nicht mit allen Banken sprechen, sondern bist darauf angewiesen, dass Du zielgerichtet Dir schnell eine oder zwei Banken für die nächsten Ansparungsmodelle findest. Siehe hierzu die Antwort von Luscinia. Ein täglich verfügbares, aber verzinsliches Tagesgeldkonto ist ein Muss. Vom Tagesgeldkonto zurück auf Dein Girokonto dauert es 1-2 Werktage, also meistens genug Zeit, um rechtzeitig Deinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Darüberhinaus könntest Du (s. Finanztest) auch eine noch höherverzinsliche Tagesgeldanlage (oder Festgeldanlage) suchen, wo die Verfügbarkeit auf bestimmte Fälligkeitstermine (z. B. bei Zinspilot der 1. bzw. 15. eines jeden Monats) oder auf Festgeldfälligkeit festgelegt ist. Da brauchst Du natürlich etwas länger bis zur effektiven Verfügbarkeit.

Bei zinspilot.de findest Du derzeit bei erstklassiger Einlagensicherung eine höchstverzinsliche Tagesgeldanlage bei der HSH Nordbank.

Beachte bei diesen Anlagemöglichkeiten, dass Du Deinen Sparerpauschbetrag von jährlich € 801 (für Kapitaleinkünfte) entsprechend aufteilen und nachhalten musst.

Die Banken handel in ihrem eigenen Interesse, nicht in deinem.

Erkundige dich mal nach Fonds, am besten eine Mischung aus Aktien, Renten und Immobilien.

Wie hoch der Risikofaktor dabei sein soll, kannst du durch den Aktienanteil bestimmen.

Und Fonds sind im Bedarfsfall kurzfristig in Bargeld umzuwandeln, falls man mal dringend Geld benötigen sollte. Das ist bei den meisten anderen Sparanlagen nicht der Fall.

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Zitat:" Die Banken handel in ihrem eigenen Interesse, nicht in deinem."

In dieser Verallgemeinerung ist Deine Aussage eine dumme oder bösartige Verleumdung.

Jeder Gewerbetreibender oder Selbständige handelt im eigenen Interesse. Das gilt nicht nur für Banken, sondern auch für selbständige Vermittler, Anlageberater und Vermögensverwalter. Zum Eigeninteresse gehört aber nicht die Maximierung des Gewinns aus einem einzelnen Geschäft, sondern vor allem das Bemühen, den Kunden gut zu bedienen. Schließlich soll dieser ja mit weiteren Bedürfnissen wiederkommen.

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@NasiGoreng

hm, erst sagst du, meine Aussage sei dumm.

Dann sagst du, ist doch klar, dass die wie andere auch in ihrem eigenen Interesse handeln.

Was denn nun ?

So dumm kann meine Aussage dann nicht sein.....

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BOAH...das ist mal wieder eine Knülleraussage ...kaum was geschrieben und trotzdem alles Katastrophal:D...warum gibst du Tipps zu Dingen von denen du offensichtlich null Ahnung hast!?

  1. Banken handeln im eigenen Interesse...dazu hat NasiGoreng sich schon geäußert, kann ich mich nur anschließen. Zudem was du dann "empfiehlst"...Fonds...wäre das nicht genau das, was Banken empfehlen:D!?
  2. "Wie hoch der Risikofaktor dabei sein soll, kannst du durch den Aktienanteil bestimmen"... was ist das bitte für ein Bullsh...!? 100% Hight Yield ANLEIHEN Fonds...hat der dann kein Risiko???
  3. Fonds sind schnell zu Geld zu machen, dass stimmt...dafür bekommst du 1 von 100 Punkten...! Wenn der Junge Mann anfängt zu sparen, sollte er in meinen Augen, auch einen Teil auf z.B. ein Tagesgeld sparen, das jederzeit und ohne Kosten verfügbar ist. Denn Fonds kurzfristig zu Geld zu machen, kann auch einen Verlust bringen.

Wichtig wäre dem Fragesteller klar zu machen, was sinnvolle Anlagen sind. Herr Bittsteller, sie sind Jung, sie können ruhig "ein wenig Risiko" eingehen. :)

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Du warst lange nicht mehr bei einer Bankberatung - oder?

Mit MIFID II hat sich das gesamte Umfeld für Berater und angebotene Produkte deutlich verändert.

Alle Marktteilnehmer müssen klar offen legen für wen sie geeignet sind und haften auch dafür. Also ein Fonds oder was auch immer kann nicht an jeden (jedenfalls über einen Berater) verkauft werden sondern er muss definieren für welchen Anlegertyp er geeignet ist. Der Berater hat einen sehr engen Korridor für Empfehlungen der sich anhand der Angaben des Kunden, seines Alters, seines Risikoprofils, seinen Zeithorizonten in der Beratung (die sehr standardisiert ist) heraus kristallisiert.

Die Dokumentationspflichten sind noch genauer geworden und die Aufklärung eines Kunden über die Empfehlung, wie der Berater zu diesem Ergebnis gekommen ist usw. ist genau definiert.

Natürlich gibt es immer Glaubenskriege ob nun ETF besser als Fonds sind oder umgekehrt und ob man besser global oder regional investiert. Und sicherlich gibt es gute und bessere Berater. Aber das an Bank oder selbstständigem Berater festzumachen wäre falsch.

Und Deine Aussage

"Und Fonds sind im Bedarfsfall kurzfristig in Bargeld umzuwandeln, falls man mal dringend Geld benötigen sollte. Das ist bei den meisten anderen Sparanlagen nicht der Fall"

ist nun wirklich komplett daneben. Es gibt keine Anlage die einem solchen Kunden angeboten werden kann die nicht genauso wie Fonds jederzeit verkauft werden kann. Investitionen in Schiffe oder Immobilien werden bei den meisten Beratern und bei allen Banken schon seit Jahren .nur noch wirklich vermögenden Kunden die zur Diversifizierung angeboten. So was hat unter MIFID II für normale Kunden keine Chance.

Jemand der nach eigenem Bekunden "keine Ahnung" hat sollte man niemals einen Investmentfonds oder einen ETF empfehlen. Jedenfalls nicht bevor er nicht durch einen Berater "eine Ahnung" oder besser ein genaueres Verständnis für die Auswirkungen seiner Entscheidung vermittelt bekommen hat. Andere Quellen der Erkenntnis sind auch immer sinnvoll.

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@detlef32

doch, ich war vor drei Wochen bei einer "Bankberatung", weil mein Geschäftskundenbetreuer uns unbedingt eins aufgedrängt hat.

Nach diesem Gespräch habe ich eine mail an seinen Vorgesetzten geschrieben, dass mich diese Person bitte nie wieder kontaktieren möchte.

Er hat sein eigenes Produkt verkaufen wollen, vermutlich weil es da gerade die höchste Provision gab.

Warum ich aber meine bisherige Anlage aufgeben/veräußern sollte konnte er mir nicht sagen.

Also komm mir bitte nicht mit Objektivität.

Und langfristige Sparanlagen lassen sich nicht kurzfristig in Bargeld umwandeln, das ist das was ich meinte.

Mir ist auch klar, dass nicht jeder in Immobilien und/oder Schiffen investieren sollte, von diesen Exoten kann in so einem Forum wohl auch kaum die Rede sein.

Denk einfach mal an den Normalbürger hier um die Ecke, nicht immer gleich so abgehoben bitte.

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Als Ergänzung:
Für den Anfang auch erst mal ein paar Tausend auf einem Tagesgeldkonto (empfehlenswerte stehen z.B. in der Finanzest) parken, für Notfälle, z.B. Auto/Waschmaschine kaputt etc.

Rat zum Kauf meines Elternhauses

Meine Mutter hat uns (meinem Freund und mir) das Angebot unterbreitet mein Elternhaus zu kaufen. Der Wert liegt bei ca. 250.000 Euro und es ist abbezahlt. Nach Abzug meines Erbteils (mein Vater ist bereits verstorben) und des "Tochter-Bonus" will sie insgesamt 170.000 Euro für das Haus von uns bekommen. Davon möchte sie mindestens 50.000 Euro direkt und weitere 120.000 Euro über mehrere Jahre pro Monat abbezahlt haben.

Ich bin noch recht jung und in finanziellen Dingen (noch) nicht sehr bewandert. Mein Freund und ich können zur Zeit für einen Kredit ca. 750 Euro im Monat aufbringen. Kein Eigenkapital. Allerdings bessert sich unsere Finanzielle Lange Ende nächstes Jahr, und wir könnten von da an ca. 1000 Euro für das abbezahlen des Hauses aufbringen. Wir würden das Haus bewohnen. Ich möchte aus persönlichen Gründen und da sie dann auch schon recht alt wäre nicht 20 Jahre lang bei meiner Mutter abbezahlen.

Wäre es daher sinvoll zu aktuellen Konditionen mehr Geld als Kredit aufzunehmen und gleich zu bezahlen? Welche Kosten fallen in diesem Fall noch an und wie realistisch ist die das ganze? Wie könnte man die Gewichtung von Kredit und dem mtl. Abbezahlen vornehmen? Bekommen wir mit Sicherheit einen Kredit, wenn wir das Haus als Sicherheit haben?

Vielen Dank für eure Antworten!

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