Sicher monatlich Geld zurücklegen?

4 Antworten

Du kannst nicht mit allen Banken sprechen, sondern bist darauf angewiesen, dass Du zielgerichtet Dir schnell eine oder zwei Banken für die nächsten Ansparungsmodelle findest. Siehe hierzu die Antwort von Luscinia. Ein täglich verfügbares, aber verzinsliches Tagesgeldkonto ist ein Muss. Vom Tagesgeldkonto zurück auf Dein Girokonto dauert es 1-2 Werktage, also meistens genug Zeit, um rechtzeitig Deinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Darüberhinaus könntest Du (s. Finanztest) auch eine noch höherverzinsliche Tagesgeldanlage (oder Festgeldanlage) suchen, wo die Verfügbarkeit auf bestimmte Fälligkeitstermine (z. B. bei Zinspilot der 1. bzw. 15. eines jeden Monats) oder auf Festgeldfälligkeit festgelegt ist. Da brauchst Du natürlich etwas länger bis zur effektiven Verfügbarkeit.

Bei zinspilot.de findest Du derzeit bei erstklassiger Einlagensicherung eine höchstverzinsliche Tagesgeldanlage bei der HSH Nordbank.

Beachte bei diesen Anlagemöglichkeiten, dass Du Deinen Sparerpauschbetrag von jährlich € 801 (für Kapitaleinkünfte) entsprechend aufteilen und nachhalten musst.

Die Banken handel in ihrem eigenen Interesse, nicht in deinem.

Erkundige dich mal nach Fonds, am besten eine Mischung aus Aktien, Renten und Immobilien.

Wie hoch der Risikofaktor dabei sein soll, kannst du durch den Aktienanteil bestimmen.

Und Fonds sind im Bedarfsfall kurzfristig in Bargeld umzuwandeln, falls man mal dringend Geld benötigen sollte. Das ist bei den meisten anderen Sparanlagen nicht der Fall.

Zitat:" Die Banken handel in ihrem eigenen Interesse, nicht in deinem."

In dieser Verallgemeinerung ist Deine Aussage eine dumme oder bösartige Verleumdung.

Jeder Gewerbetreibender oder Selbständige handelt im eigenen Interesse. Das gilt nicht nur für Banken, sondern auch für selbständige Vermittler, Anlageberater und Vermögensverwalter. Zum Eigeninteresse gehört aber nicht die Maximierung des Gewinns aus einem einzelnen Geschäft, sondern vor allem das Bemühen, den Kunden gut zu bedienen. Schließlich soll dieser ja mit weiteren Bedürfnissen wiederkommen.

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@NasiGoreng

hm, erst sagst du, meine Aussage sei dumm.

Dann sagst du, ist doch klar, dass die wie andere auch in ihrem eigenen Interesse handeln.

Was denn nun ?

So dumm kann meine Aussage dann nicht sein.....

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BOAH...das ist mal wieder eine Knülleraussage ...kaum was geschrieben und trotzdem alles Katastrophal:D...warum gibst du Tipps zu Dingen von denen du offensichtlich null Ahnung hast!?

  1. Banken handeln im eigenen Interesse...dazu hat NasiGoreng sich schon geäußert, kann ich mich nur anschließen. Zudem was du dann "empfiehlst"...Fonds...wäre das nicht genau das, was Banken empfehlen:D!?
  2. "Wie hoch der Risikofaktor dabei sein soll, kannst du durch den Aktienanteil bestimmen"... was ist das bitte für ein Bullsh...!? 100% Hight Yield ANLEIHEN Fonds...hat der dann kein Risiko???
  3. Fonds sind schnell zu Geld zu machen, dass stimmt...dafür bekommst du 1 von 100 Punkten...! Wenn der Junge Mann anfängt zu sparen, sollte er in meinen Augen, auch einen Teil auf z.B. ein Tagesgeld sparen, das jederzeit und ohne Kosten verfügbar ist. Denn Fonds kurzfristig zu Geld zu machen, kann auch einen Verlust bringen.

Wichtig wäre dem Fragesteller klar zu machen, was sinnvolle Anlagen sind. Herr Bittsteller, sie sind Jung, sie können ruhig "ein wenig Risiko" eingehen. :)

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Du warst lange nicht mehr bei einer Bankberatung - oder?

Mit MIFID II hat sich das gesamte Umfeld für Berater und angebotene Produkte deutlich verändert.

Alle Marktteilnehmer müssen klar offen legen für wen sie geeignet sind und haften auch dafür. Also ein Fonds oder was auch immer kann nicht an jeden (jedenfalls über einen Berater) verkauft werden sondern er muss definieren für welchen Anlegertyp er geeignet ist. Der Berater hat einen sehr engen Korridor für Empfehlungen der sich anhand der Angaben des Kunden, seines Alters, seines Risikoprofils, seinen Zeithorizonten in der Beratung (die sehr standardisiert ist) heraus kristallisiert.

Die Dokumentationspflichten sind noch genauer geworden und die Aufklärung eines Kunden über die Empfehlung, wie der Berater zu diesem Ergebnis gekommen ist usw. ist genau definiert.

Natürlich gibt es immer Glaubenskriege ob nun ETF besser als Fonds sind oder umgekehrt und ob man besser global oder regional investiert. Und sicherlich gibt es gute und bessere Berater. Aber das an Bank oder selbstständigem Berater festzumachen wäre falsch.

Und Deine Aussage

"Und Fonds sind im Bedarfsfall kurzfristig in Bargeld umzuwandeln, falls man mal dringend Geld benötigen sollte. Das ist bei den meisten anderen Sparanlagen nicht der Fall"

ist nun wirklich komplett daneben. Es gibt keine Anlage die einem solchen Kunden angeboten werden kann die nicht genauso wie Fonds jederzeit verkauft werden kann. Investitionen in Schiffe oder Immobilien werden bei den meisten Beratern und bei allen Banken schon seit Jahren .nur noch wirklich vermögenden Kunden die zur Diversifizierung angeboten. So was hat unter MIFID II für normale Kunden keine Chance.

Jemand der nach eigenem Bekunden "keine Ahnung" hat sollte man niemals einen Investmentfonds oder einen ETF empfehlen. Jedenfalls nicht bevor er nicht durch einen Berater "eine Ahnung" oder besser ein genaueres Verständnis für die Auswirkungen seiner Entscheidung vermittelt bekommen hat. Andere Quellen der Erkenntnis sind auch immer sinnvoll.

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@detlef32

doch, ich war vor drei Wochen bei einer "Bankberatung", weil mein Geschäftskundenbetreuer uns unbedingt eins aufgedrängt hat.

Nach diesem Gespräch habe ich eine mail an seinen Vorgesetzten geschrieben, dass mich diese Person bitte nie wieder kontaktieren möchte.

Er hat sein eigenes Produkt verkaufen wollen, vermutlich weil es da gerade die höchste Provision gab.

Warum ich aber meine bisherige Anlage aufgeben/veräußern sollte konnte er mir nicht sagen.

Also komm mir bitte nicht mit Objektivität.

Und langfristige Sparanlagen lassen sich nicht kurzfristig in Bargeld umwandeln, das ist das was ich meinte.

Mir ist auch klar, dass nicht jeder in Immobilien und/oder Schiffen investieren sollte, von diesen Exoten kann in so einem Forum wohl auch kaum die Rede sein.

Denk einfach mal an den Normalbürger hier um die Ecke, nicht immer gleich so abgehoben bitte.

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Leider hast Du nichts darüber ausgesagt, welchem Zweck deine Anlage dienen soll und als erwartete Eigenschaften lediglich Sicherheit genannt. Dazu nur so viel:

  1. Es gibt keine sicheren Anlagen. Langfristig mit garantiertem Verlust sind die z.B. die als besonders sicher beschriebenen Bundesanleihen.  
  2. Rendite ist immer der Lohn für ein eingegangenes Risiko. Ohne Risiko gibt es keine reale Rendite.

Man darf unterstellen, dass ein lediger Jungakademiker eine Anlage wünscht, die

  • jederzeit ganz oder teilweise wieder liquidiert werden kann,
  • auf Sicht von sieben Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Ertrag abwirft, der über der Inflationsrate liegt,
  • durch breite internationale Streuung eine unterdurchschnittliche Volatilität hat, 
  • einen guten Inflationsschutz bietet, 
  • keine eigene Anlageerfahrung oder laufende Betreuung durch einen kostenpflichtigen Berater erfordert und
  • schließlich noch einen gewissen Unterhaltungswert hat.

Diesen Kriterien entspricht eigentlich nur die Anlage in einen aktiv verwalteten, international anlegenden, thesaurierenden Aktien- oder aktienlastigen Mischfonds.

Suche Dir einen Fonds mit langjährig überdurchschnittlicher Performance, ohne  Ausgabeaufschlag, ohne Erfolgsbeteiligung für das Fondsmanagement und mit einer Gesamtkostenquote (inklusive Transaktionskosten) von merklich unter 2% p.a.

Googel mal die Wertpapierkennummer "A0YFQ7", dieser Fonds erfüllt die genannten Kriterien. Es gibt aber auch noch andere.

 

hm, sagte ich nicht in meiner dummen und bösartigen Verleumdung auch etwas von Fonds ?

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@Petz1900

Ja, das hast Du und daran gab es auch nichts zu kritisieren. Ganz im Gegenteil :-)

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Immobielenfinanzierung

Hallo, Ich versuche mein anliegen so gut wie möglich zu beschreiben habe dies bereits schon versucht allerings nie die antwort bekommen die ich hoeren wollte.

Meine Mutter und ich wollten uns ursprünglich ein Doppelhaus finanzieren, allerdings hatte dies nciht geklappt da uns gesagt worden ist das die Bank einen gewissen Betrag nicht anfassen darf da es vom Staat vorgeschrieben ist. Dies waren ca. 1300€ mit miete. Bei einem Elternteil und 2 Kindern.

Da wir nich weiterhin in einer Mietwohnung bleiben wollen da uns so einiges an eigenkapital flöten geht das man in eine eigentumswohnung stecken kann, wollen wir uns eine Eigentumswohnung besorgen. Allerdings moechte ich ungern mit fast 19 wieder zusammen in eine wohnung mit meine Mutter und schwester ziehen, da es bereits jetzt einige Spannungen aufgrund des engen zusammenlebens gibt.

Daher wollten wir uns 2 kleine Immobillien anschaffen die auf einen Kredit laufen. Somit waere die erste Frage, ob es moeglich ist 2 Immobilien mit einem Kredit zu kaufen`? Der 2 Punkt ist folgender. Da wir ja nicht mehr in miete wohnen muesste der Freibetrag den die Bank nicht anfassen darf sinken. Aber wie hoch waere er dann letzendlich?

Aktuell bekommt meine Mutter ein Gehalt von 700€ ,da sie nach der Elternpause erst wieder in ihren Beruf einsteigt. Allerdings dürfte dieses Gehalt in naechster Zeit steigen da sie Festangestellt werden soll. Zusätzlich dazu bekomm sie einen Unterhalt von 700-850€ Das waeren also 1400-1550 € Im Monat.

Für die Wohnung in der ich lebe wuerde ich die Nebenkosten tragen und je nachdem wieviel geld mri ncoh übrig bleibt auch was zum abbezahlen beisteuern. Mir stehen im Monat leider nur an die 700€ zu. Somit wuerde meine Mutter die Wohnung im endeffekt an mich vermieten und ihr sind die nebenkosten nicht anzurechnen.

Insgesamt wuerden die immobielien ca. 160 000 max. kosten Ein eigenkapital von 15.000 - 20 000 ist vorhanden. Laut Kredietrechner wuerde uns ein Kredit zustehen mit der Tilgung von 1% => 700€ im monat. Also nicht mehr als die aktuelle Miete die wir zahlen. Somit ist aus meiner sicht kein Problem in sicht... Oder irre ich mich da ? Denn aus finanzieller Sicht wuerde sich nciht viel aendern... .

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Lässt Inkassofirma mich in Ruhe, wenn alle Forderungen aus dem Brief beglichen werden?

Hallo,

die Inkassofirma Kohl GmbH & Co KG fordert von mir noch einen Betrag in Höhe von rund 1700€. Ich habe im Internet schon einige negative Berichte über die Kohl KG gelesen. Unter anderem schrieb jemand, dass er von Kohl trotz aller bezahlten Forderungen weitere Briefe von Kohl bekam, in der neue Forderungen drinstanden, die er bezahlen soll. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass mir soetwas auch passieren könnte. Ich möchte Euch deshalb nun zeigen, wie die Forderung der Kohl KG aufgebaut ist, damit Ihr mir eventuell sagen könnt, ob dort alle Forderungen schon drinstehen oder ob die nach Begleichung der Forderung plötzlich neue Forderungen an mich machen könnten. So ist der Brief aufgebaut:

"Sehr geehrter Herr xxx,

nach Buchung der Zahlungen von 1441,03 EUR steht noch ein Restbetrag von 1783,31 EUR offen.

Da ein Zahlungsverzug vorliegt, wurden Verbuchungen nach den Vorgaben des §367 BGB vorgenommen, d.h. zunächst auf Kosten, dann Zinsen und erst zuletzt auf den offenen Rechnungsbetrag.

Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass der aktuell ausstehende Betrag bis zum 21.03.2014 ausgeglichen wird, da wir andernfalls gehalten sind, das eingeleitete Verfahren weiter zu betreiben.

Hauptforderung EUR 1514,18
11,50% Zinsen bis Mahnbescheid EUR -
11,50% Zinsen ab Mahnbescheid EUR 269,13
vorgerichtliche Mahnkosten EUR -
Kosten des gerichtlichen Mahnverfahrens EUR -
4% Zinsen vom 06.08.2010 EUR -
bisherige Vollstreckungskosten EUR -

Gesamt EUR 1783,31

Mit freundlichen Grüßen
gez. Kohl"

Ich verstehe den Brief so, dass ich nurnoch die Hauptforderung und die Zinsen abbezahlen muss. Ist das korrekt? Und sind 11,5% Zinsen rechtlich gesehen überhaupt erlaubt? Wenn ich jetzt die kompletten 1783,31 EUR bezahlen würde, würde mich die Kohl KG dann in Ruhe lassen oder könnten die mir dann noch weitere Kosten reindrücken? Habe nämlich echt schonmal von einem Fall gehört, wo jemand nach Begleichung der kompletten Forderung einen neuen Brief der Kohl KG bekam mit einer neuen Forderung. Ich habe Angst, dass mir soetwas auch passieren könnte. Oder meint ihr, dass diese Person ein Einzelfall war und mir sowas nicht passiert? Ich würde dann nämlich die 1783,31€ komplett bezahlen diesen Monat, wenn die mich dafür dann für immer in Ruhe lassen und ich schuldenfrei bin. Also meine Frage nochmal: Kann die Kohl KG mir weitere Kosten reindrücken, wenn ich alle in dem Brief genannten offenen Forderungen bezahle oder nicht?

Danke im Voraus für Eure Antworten =)

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Mein Noch-Mann fordert eine vorgezogene Scheidung und Namensänderung

Hallo, mein Mann und ich haben uns Mitte März getrennt, Anfang April ist er dann ausgezogen. Unterhalt für unsere beiden gemeinsamen Kinder (6 und 5 Jahre alt) zahlt er noch nicht mit dem Hinweis, er hätte ja schließlich im April so viele Kosten gehabt. Die Berechnung hätte sein Anwalt schon fertig aber er MUSS noch auf den Mietvertrag warten und der ist noch nicht da (so die Aussage seit ca. 2 Wochen). Das ist ja auch ncht das Problem. Seit seinem Auszug terrosisiert und bedroht er mich im Wechselbad mit Beteuerungen von Liebe per SMS. Ich habe sogar schon die Polizei angerufen weil er mich nachts anrief und nach "ich bring Dich um Du Schlampe" dann wieder aufgelegt hat. Aber die konnten da nichts machen, wurde aber registriert. Er hat sich in die wahnwitzige Vorstellung verrant, ich hätte ihn betrogen, also erzählt er überall in dem Dorf wo ich wohne, er wäre ausgezogen, weil ich fremdgegangen wäre. Was nicht stimmt. Defintiv. Vergangenen Sonntag bekam ich dann wieder eine Sms, er fordert von mir eine vorgezogene Scheidung und vor allem fordert er, dass die Kinder und ich SEINEN Namen ablegen. Sonst "passiert was", oder "niet ich dich um", "gibt es Krieg" lauter solche hübschen Sachen. Mit der Scheidung haben ich kein Problem - sofern alles rechtlich seine Richtigkeit hat. Was ich nicht tun werde ist den Namen ablegen, weil die Kinder eh schon getresst genug sind. Ich bin fix und alle, weil ich versuche alles von ihnen fern zu halten. Er geht mit seiner Neuen (Wie neu mag ich nur spekulieren, nach 3 Wochen Zusammensein gehe ich mit keinem Mann ans andere Ende der Welt) nach Neuseeland, demnächste, einen genauen Termin habe ich nicht. Jedenfalls terrorisiert er mich jetzt tagtäglich per sms, mit der Ankündigung ich soll mitziehen, das wäre erst der Anfang. Ich möchte das aber nicht, speziell für die Kinder, denen er nicht einmal Auf Wiedersehen gesagt hat und jeglichen Kontakt zu ihnen abbricht; es sind nicht mehr seine Kinder und er wird das Sorgerecht ablegen, ich soll ihn mit "meinen Bälgern" in Ruhe lassen; was mit mir und den kindern ist und wird ist ihm egal, alles was ihn interessiere das ist er nur noch. Original Ton übrigens. Der dreht voll ab! Dazu muss ich sagen, dass er letzten September ein paar Wochen in der psychatirischen Klinik verbracht hat. Also alles rund läuft da schon lange nicht mehr. Nun wie kann ich mich wehren und MUSS ich dem zustimmen, dass die Kinder und ich meinen Geburtsnamen wieder annehmen, was ich nicht möchte. Soviel Bürokratie, Kosten und dann die Probleme mit "warum muss ich jetzt anders heißen", was sage ich denn da?! Was meinem Mann ja auch ein extremer Dorn im Auge ist, ist dass ich in seine Schublade nicht hineinkriehce, die er gebastelt hat. Ich war weder beim Jugendamt, noch beim Anwalt, ich beschimpfe ihn nicht, ich habe immer für alles Verständnis, ich verzeihe alles, ich habe ihn an Möbeln mitnehmen lassen was er wollte und ihm sogar beim heraustragen geholfen.

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Welche Möglichkeiten für Ausbildungsfinanzierung (duale Ausbildung) gibt es noch?

Hallo,

ich habe im September eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Berlin begonnen. Da ich in meinem Heimatort keine Ausbildungsstelle fand und wegen gesundheitlichen Gründen (GdB 50 ist vorhanden, durch neu dazu gekommene Probleme, könnte es ab Sommer auf GdB 60 steigen) fiel ein anderer Beruf aus, da das Arbeitsamt mir nur diesen gestattet. Da ich nicht wieder arbeitslos sein wollte, bewarb ich mich auf Anraten der Maßnahmenbetreuung des Arbeitsamtes deutschlandweit, nachdem sie mir versicherte, dass mir mit einer eigenen Wohnung auf jeden Fall Stütze zusteht.

Nun hatte ich BAB beantragt, was abgelehnt wurde, da der Verdienst meines Vaters zu hoch ist. Aus diesem Grund hatte ich keinen Anspruch auf Hilfe vom jobcenter und als Azubi steht mir kein Wohngeld zu, wie sie mir bei der Wohngeldstelle erklärten. Bisher hatte ich wenigstens 180 € Kindergeld, doch jetzt bin ich 25 geworden, so dass das weg fällt. Ich dachte, da ich mit 25 ja eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und somit das Einkommen meiner Eltern nicht mehr zählt, würde ich nun etwas bekommen, doch schon als ich die Anträge abholen wollte, wurde ich gleich fortgeschickt mit der Begründung, bei Azubis zählt auch nach 25 das Einkommen der Eltern. Ich bin nun echt verzweifelt. Ich bekomme im Monat 505,00 € brutto (400,00 € netto) und die Miete kostet 371 € (inkl. Heiz- Strom und Wasserkosten) im Monat. Zudem bin ich mittlerweile mit über 3000 € verschuldet, da ich die ganze Zeit fast alles allein stemmen muss. Meine Eltern wollen mir nun monatlich rund 200 € geben (meine Eltern müssen auch meine kleine Schwester finanziell unterstützen und mein Bruder ist noch Schüler, für den müssen sie also auch zahlen), aber mit 600€ kommt man in Berlin nicht weit, selbst wenn man sparsam lebt :(

Bevor der Vorschlag Nebenjob kommt: Das würde ich gesundheitlich nicht packen. Ich bin eigentlich dauerhaft nur 30h/Woche einsatzfähig. In der Ausbildung habe ich 41h/Woche und das bringt mich schon an meine Grenzen. Würde ich nun noch einen Nebenjob machen, würde meine Gesundheit (epileptische Anfälle, psychische/psychosomatische Probleme) wieder steil bergab machen, was wieder Unmengen an Medikamenten und dann schließlich arbeitsunfähigkeit bedeuten würde (hatte das schon einmal durch und dann fast 9 Monate Ausfall, gefolgt von 1 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit - das will ich nicht nocheinmal durchmachen >_<).

Gibt es noch irgendeine Möglichkeit, irgendwo finanzielle Unterstützung bekommen? Ich will mich nicht noch weiter verschulden, doch das Lehrlingsgeld steigt im zweiten Jahr gerade mal um 10€, heißt, ich müsste noch ca. 1 1/2 Jahre so weitermachen und ich weiß nicht, ob ich das schaffe, da mein Kreditlimit bei 5000 € liegt und das will ich auch ungern ausschöpfen. Muss jetzt schon monatlich 100 € Kredit abbezahlen :(

Also ich wäre für jede Hilfe/Hinweis dankbar!

Liebe Grüße

Anne

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