Sich schon 1 Jahr vor dem Studium ums Stipendium bewerben?

3 Antworten

schon 1 Jahr vor

Nein, möglicherweise noch viel eher, wenn die Sicherstellung der Finanzierung (in Form der Stipendiumzusage) eine von mehrerenZulassungsbedingungen für den geplanten Studiengang Deiner Ziel-Uni ist. Du mußt also rückwärts rechnen! Bei einer US-amerikanischen Ziel-Uni kommst Du locker auf 2 Jahre Vorlauf!

Ja, es ist so. Wieso es so ist, solltest Du bei dem fragen, der das Stipendium vergibt.

Die Entscheidungswege bei Stiftungen etc. sind recht lang. Außerdem mußt Du ja auch damit rechnen, Sprach- und Fachtests entsprechend Anforderungen zu absolvieren (z.B. TOEFL oder GRE). Das muß auch rechtzeitig ggf. schon vor einer Stipendiumsbewerbung passieren.

Bei Stipendien, die nicht von Unis selbst vergeben werden, sondern durch Stiftungen und ähnliche Einrichtungen, wird nicht eine bestimmte Universität gefördert, sondern die Studenten. Daher muß zum Zeitpunkt der Bewerbung für ein Stipendium zwar ein klarer Plan vorliegen, wo man sich bewerben will (z.B. Stanford, MIT, CMU und Imperial College), aber es muß keine Unversitätszulassung bestehen.

Wird Dir ein Stipendium zugesprochen, so kannst Du das insbesondere bei der normalerweise ja auch 9-15 Monate vor Beginn des Semesters/Quarters bei der Uni einzureichenden Bewerbung angeben, damit dort Deine Finanzierung klargestellt ist bzw. Dir klar ist, ob noch ein Uni-Stipendium oder Job (Assistantship für Grad Students) erforderlich wäre.

Ich mußte damals zwei Jahre vor Studienantritt beginnen, das Stipendium über die Uni zu organisieren, gut ein Jahr vorher war die Bewerbung für den Studienplatz einzureichen. Mit diesen ganzen Unterlagen bekam ich dann das Visum gerade noch rechtzeitig (USA erforderten damals noch Visa). Das will alles sorgfältig geplant sein, damit jeder Schritt die richtigen Voraussetzungen erfüllt hat.

Ich mußte damals zwei Jahre vor Studienantritt beginnen,

Das kann man sich kaum vorstellen, aber so ist es. Die Zusage des Stipendiums bedeutet keinen Freibrief für die Auswahl eines Studienganges an der (Auslands)Uni, wenn dort Zulassungsbeschränkungen bestehen. Hinzu kommt, dass man vielleicht schon bei der Bewerbung ums Stipendium spätere Zielunis angeben soll. Man sollte also rechtzeitig prüfen, ob diese Angabe eine bindende Wirkung hat.

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@LittleArrow

Der DAAD fördert generell Auslandsstudien, während Fulbright beispielsweise auch die Studienplätze vermittelt. Das kann Vorteile haben (eher für Undergrads) oder deutliche Nachteile (durch die Vermittlung an wenig renommierte Unis). Der flexibelste Weg ist der eines Reisestipendiums über DAAD oder andere Träger in Kombination mit einer Förderung durch die Zieluni in Form eines Assistantships mit Tuition-Übernahme. Dafür muß man über deutsche Kontakte Sponsoren an den Zielunis finden, die dann für Assistantships, Tuition-Nachlaß und Recommendations für das Zulassungsverfahren sorgen.

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Erste Steuererklärung nach dem Master

Hallo,

ich versuche mich gerade durch meine erste Steuererklärung zu wühlen und komme mit der Angabe meiner Studien nicht zurecht. Das ich zumindest meinen Master absetzen kann habe ich erst vor Kurzem erfahren... Ich wäre wahnsinnig über einen Hinweis in die richtige Richtung zu den folgenden Themen dankbar:

Zu meiner aktuellen Situation: Ich arbeite seit Ende November 2013, habe also so wenig Einkommen gehabt, dass ich unter der Freigrenze liege. Ich würde also gerne alle Kosten ins Jahr 2014 mitnehmen. Dazu aber später..

Kurz und knapp anbei ein Überblick meiner Studien mit den Fragen direkt dahinter:

März 2009 - Juli 2012: Bachelor in Deutschland - Hier ist nichts absetzbar, da Erststudium und weil ich keine vorgeschaltete Ausbildung vorweisen kann, richtig? Ich hatte in den Jahren keine Einnahmen. Juli 2010 - Dezember 2010: Auslandssemester in Australien: Hier habe ich Studiengebühren bezahlt, wovon ich einen Teil mit Bafög begleichen konnte September 2011 - Juli 2012: Double Degree -->, zweiter Bachelor Abschluss: Dies habe ich im Rahmen des Bachelors absolviert, es fielen Studiengebühren an, die ich mit einem Kredit bezahlt habe.

September 2012 - September 2013: Master im Ausland: Hier habe ich 7500 Pfund Studiengebühren bezahlt, sowie 6297 Pfund Kosten für die Unterkunft gehabt. Teilweise konnte ich die Kosten durch Bafög tragen. Kosten für Flüge, Lehrmittel usw müsst ich hier auch absetzen können? Mein Erstwohnsitz war zu der Zeit bei meinen Eltern.

Für die vorgeschaltete Ausbildung habe ich die Hoffnung für die Absetzung eigentlich aufgegeben. Hat hier eventuell noch jemand einen Tipp ob hier doch noch was geht? Den Master müsste ich, da dieser als Fortbildung gilt, absetzen können. Hierzu ein paar Fragen:

  • Die Studiengebühren (7500 Pfund) habe ich in Pfund bezahlt. Wie kann ich dies in der Erklärung angeben?
  • Kann ich die 7500 Pfund überhaupt komplett im Jahr 2013 geltend machen, oder geht dies nur anteilig in 2012 und 2013?
  • Wie beweise ich die Gebühren? Ich habe die Studiengebühren zusammen mit den Wohnungskosten in einem Betrag monatlich von meinem britischen Konto bezahlt. Eine großen Anteil davon habe ich im Jahr 2012 schon bezahlt.
  • Sollte ich daher meine Erklärung für 2012 nachreichen und die Studiengebühren komplett dort angeben? Kann man auch die Kosten von 2012 vortragen?

Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe. Den Weg zu einem Steuerberater möchte ich mir erst einmal sparen, da der Rest meiner Steuererklärung fertig ist. Nur zum Studium habe ich offene Fragen.

Vielen Dank!

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Nachweis, dass Auslandssemester notwendig war

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich hab in meiner letzten Steuererklärung mein Auslandsstudium als Werbungskosten geltend machen wollen. Daraufhin kam ein Brief vom Finanzamt, dass ich bitte nachweisen soll, dass ein Auslandssemester notwendig ist.

Das Auslandssemester selbst ist in meinem Studium (Masterstudium, BWL) nicht verpflichtend. Ich habe es gemacht, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Es wird heutzutage doch aber auch so empfohlen, ein Auslandssemester zu machen. Außerdem kann ich es nirgendwo schriftlich finden, dass ein Auslandssemester Pflicht sein muss, damit man die Ausgaben dafür steuerlich geltend machen kann.

Meine Frage: Ist es richtig, dass ein Auslandssemester "notwendig" sein muss, um die Ausgaben dafür steuerlich geltend machen zu können?

Ich konnte im Internet bisher noch keine passende Antwort auf meine Frage finden. Daher bitte ich euch, nicht gleich zu schreiben, dass es dazu schon mehrere Threads gibt.

Vielen Dank.

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Schwangerschaft, kein Hartz IV- was steht mir zu?

Hallo, ich hoffe, dass hier vielleicht jemand Rat weiß... Ich befinde mich derzeit in einer etwas schwierigen Situation und wüsste gar nicht, zu welcher Beratungsstelle ich mit meinen Fragen gehen sollte. Ich habe im Sommer mein Abi nachgeholt und hatte damit gerechnet, zum Wintersemester mit meinem Psychologiestudium anfangen zu können. Habe mich also an drei Unis beworben von denen ich bis Mitte August eine Ab- bzw. Zusage erwarte. Jetzt bin ich in der Zwischenzeit ungeplant schwanger geworden und inzwischen im 5. Monat. Hinsichtlich unserer finanziellen Situation lohnt es sich überhaupt nicht Hartz IV zu beantragen, da mein Freund gerade so viel verdient, dass ich nichts bekommen würde und wir zusammenleben, daher also eine Bedarfsgemeinschaft sind. Da wir dem Amt also für nichts und wieder nichts unsere gesamte finanzielle Situation aufschlüsseln und wahrscheinlich in regelmäßigen Abständen dort vorstellig werden müssten, haben wir uns dagegen entschieden Hartz IV zu beantragen. Meiner Krankenkasse habe ich meien Statuswechsel noch gar nicht mitgeteilt, da ich von einem gleitenden Übergang in den Studentenstatus ausgegangen bin. Jetzt meine Fragen:

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    ich falls mich eine Uni annimmt ein Studium antreten und direkt für ein Jahr aussetzen nur um den entsprechenden Status zu haben?

Ich wär auch über einen Tipp zu allgemeineren Anlaufstellen für solche Fragen dankbar! Vielen Dank im Voraus! Jane

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