Sharpe Ratio- Sicherer Zins

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2 Antworten

Ich kenne hierbei nur die Anwendung des risikofreien Geldmarktzinses. Über die Laufzeit läßt sich streiten. Da es sich um eine vergangenheitsbezogene Kennzahl handelt, kann man ruhig den 12-Monats-Geldsatz nehmen.

Soweit der Sharpe-Ratio nicht von Dir persönlich ermittelt wird, muß man den entsprechenden Berechner dieser Kennzahl fragen, welchen Zins er genommen hat.

Welches Land für den Zinssatz bestimmend ist, hängt von dem Portfolio-Inhalt ab; dies erfordert möglicherweise eine Entscheidung zwischen Euro, USD, GBP oder CHF und dann eine entsprechende Umrechnung. Bei einem einzelnen Wertpapier, z. B. Aktienfonds, würde ich die jeweilige Fondswährung wählen; es macht wenig Sinn, bei der Kennzahlermittlung für einen USD-denominierten Aktienfonds einen risikolosen CHF-Zins zuwählen.

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Der risikolose Zins einer Periode muß entsprechend gewählt werden, daß es wirklich paßt. Man kann beispielsweise die Rendite deutscher Staatsanleihen hernehmen. Was meinst Du mit dem letzten Satz? Der sichere Zinssatz ergibt sich aus den Marktgegebenheiten. Im Prinzip könntest Du - gegegen die Basisdaten eines Investments - natürlich auch den risikofreien Zins, der zugrundegelegt wurde, umgekehrt wieder aus dem Sharpe Ratio berechnen, aber was sollte das bewirken?

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damian89 12.08.2013, 16:54

Danke für die Antwort.

Mit dem letzten Satz meinte ich wo man den Sicheren Zins hernhemen sollte. Festgeld, Tagesgeld oder Staatsanleihen? Dann sollte man den Sicheren Zinssatz von den Staatsanleihen hernehmen? Und kommt es darauf an welches Land man hier hernimmt? Also wenn man in Spanien wohnt, sollte man die Rendite von Spanischen Staatsanleihen zur Berechnung des Sharpe Ratios hernehmen?

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