SF-Klasse innerhalb Familie übertragbar?

2 Antworten

Ja, so etwas ist möglich.

Ein Auszug aus den Kfz - Versicherungsbedingungen:

Prinzipiell ist es möglich, dass man eine Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse, Prozente) auf eine Person übertragen kann. Grundsätzlich ist die SF-Klasse nicht fahrzeug- sondern personengebunden, weshalb die Übertragung von Person A auf Person B möglich ist. Allerdings gibt es dabei auch eine ganze Reihe von Dingen zu beachten und auch nicht jede Versicherungsgesellschaft spielt mit. Folgende Aspekte sollten Sie berücksichtigen:

Hier bitte weiterlesen: http://www.kfz-versicherungen.cc/ratgeber/schadenfreiheitsklasse-uebertragen.html

Alles richtig, was Du schreibst.

Allerdings ist der Link in einem Punkt nicht richtig:

Oftmals ist also eine 1:1 Rabattübertragung gar nicht möglich! Hat der "Überträger" beispielsweise die SF-Klasse 15 (entspricht 15 unfallfrei gefahrenen Jahren) und der "Empfänger" seit 7 Jahren den Führerschein, dann kann auch nur maximal die SF-Klasse 7 an ihn übertragen werden.

Das kann nie stimmen, dass jemand, der 7 Jahre den Führerschein hat, auch 7 Jahre übertragen bekommt. Das müsste mir der Verfasser einmal an Hand eines Beispiels erklären. Dann käme er vermutich ins Stottern. Das ginge nämlich nur, wenn das Austellungsdatum der Fahrerlaubnis der 1.1. gewesen wäre. Unwahrscheinlich!

1
@gammoncrack

Unwahrscheinlich!

Stimmt - sehr unwahrscheinlich!!

Ich finde es immer wieder super, dass ein Fachmann wie Du auf solche Details achtet

Danke für den Hinweis :-)

0

Unter Eheleuten überhaupt kein Problem. Übertragen wird der Anteil, den der Schwiegersohn entsprechend seiner Fahrerlaubnis selbst hätte erfahren können.

Der Vorteil bei einer Übertragung unter Eheleuten ist, dass wohl jeder (oder fast jeder) Versicherer eine Rückübertragung durchführt. Allerdings muss dann natürlich der Ehemann, wie jetzt die Ehefrau, zustimmen. Ansonsten ist der SFR weg.

Allerdings ist es bei Eheleuten im Regelfall unproblematisch, das alles über eine VN-/Haltergemeinschaft zu lösen. Der Ehemann wir Halter, die Frau Versicherungsnehmer mit ihrem SFR. Für das kleine Auto der Frau gibt es dann sogar eine Sondereinstufung als Zweitwage, wenn nicht gerade noch ein Kind mit dem Auto fährt.

Kann man Auskunft über SF-Klassen und Typ-Klasse bei Versicherung einholen die schon Jahre zurück liegen ?

Hallo,......ich muss mal ein wenig ausholen,

wir sind jahrelang bei einem Vers. Makler mit all unseren Vers. bei dem wir dachten dort gut aufgehoben zu sein. Ich und mein Mann haben nur ein Auto. Er empfahl uns mal vor vielen Jahren die KFZ Haftpflicht immer alle sieben Jahre zu wechseln. Das taten wir regelmäßig. Fragt mich nicht warum das so sein sollte. Nun hatten wir das Auto vor ca. 5 Jahren wieder auf mein Name versichern lassen. Mein Mann hatte die niedrigste SF-Klasse überhaupt. Heute waren wir bei einem anderen Vers. Unternehmen wegen etwas anderem. Nebenbei warf er ein Auge auf all unsere Vers. um zu schauen ob wir woanders günstiger kommen. Zu dieser Haftpflicht und den sieben Jahren Wechsel meinte er nur das hätten wir nie machen müssen. Wir wollen nun zu der neuen Vers. wechseln um das mein Mann wieder in die günstigste SF-Klasse kommt. Der Vers. Vertreter meinte er bräuchte einen alten Bescheid wo ersichtlich ist welche Klassen er denn nun hatte. Leider sind diese Unterlagen vor drei Jahren beim Wohnungsbrand verbrand. Ist es möglich bei der Versicherung wo er damals vor fünf Jahren ( bevor wir den Wechsel vornahmen) sich das noch mal bestätigen zu lassen? Hat diese Versicherung die Möglichkeit uns die Infos schriftlich auszuhändigen ?

Vielen Dank für eure Tips

LG Liesa

...zur Frage

Ab welcher Schadenssumme ist man bei KFZ Versicherung Großschadenverursacher?

Ich hoffe ein paar Antworten auf Vers. Fragen zu bekommen, denn und kommt so einiges bei unserer Auto Vers. komisch vor. Mein Mann ist seit fast 40 Jahren bei der gleichen Vers. 

Im Jahr 2001 hatte er einen Unfall – er ist bei tiefstehender Sonne in Spanien auf einen schrottreifen PKW an der Ampel aufgefahren und der wiederum auf einen vor ihm stehenden Schrotti. Der einzige Schaden der wirklich entstanden ist, war an unserem PKW- die 2 vor uns stehenden Bauern mit Uralt Kastenwagen wollten noch nicht einmal warten bis die Polizei kam, sondern fuhren weiter. Wir notierten zwar die Autokennzeichen und meldeten den Schaden bei der Vers. in Deutschland und wurden hochgestuft. 

Im Jahr 2003 - fast 3  Jahre später- rief dann die Schadensabteilung der Vers. Bei uns an und teilte uns mit- es wurde niemals ein Schaden reguliert, denn die Unfallgegner hätten sich nie gemeldet. Wir wurden wieder in die alte SF Klasse gestuft und bekamen das zu viel gezahlte Geld zurück bzw. es wurde verrechnet. 

Nach 10 Jahren in denen alles reibungslos und ohne weitere Schäden ablief, haben wir den Schriftverkehr von damals vernichtet, was ein Fehler war, wie wir jetzt wissen.

 Ende 2016 wollten wir ein neues Auto kaufen und riefen mal vorab bei der Vers. an, was das Auto, welches wir ins Auge gefasst hatten, bei Vollkasko kosten würde. Die Dame am Telefon sagte uns, sie bekommen von uns überhaupt keine Vollkasko, denn sie sind ja „Großschaden Verursacher“. Näheres wollte man uns nicht sagen. 

Wir schrieben daraufhin eine Vorstandsbeschwerde und baten um Aufklärung- die kam nur sehr unvollständig- man behauptete, man hätte nach Ablauf der Verjährung doch noch an die Unfallgegner bezahlt und zwar so viel, dass es eben ein Großschaden über 20.000€ gewesen sei, alles wäre im Rahmen der Nachhaftung geschehen .Man hätte uns nur aus Kulanz nicht damit belastet. 

Dies ist uns völlig unverständlich, denn die beiden Karren waren zusammen noch nicht einmal 3000 € wert und wir hätten ja lediglich den Schaden für einen zahlen müssen. Die Polizei wollte den Unfall noch nicht mal aufnehmen wir mussten bitten den Unfall aufzunehmen. Weiter gefahren sind die Bauern- nach der Vermutung des Polizisten- weil sie selber keine Versicherung hatten, dies war 2001 noch sehr häufig in Spanien. 

Nun hatten wir wieder einen sehr kleinen Schaden, wir sind beim Rückwärtsfahren gegen einen anderen Wagen gefahren- Schaden 1100€ . Wir hatten mit der Vers. vereinbart, dass wir –je nach Höhe des Schadens- selber zahlen wollten bzw. eine Rückerstattung an die Vers. vornehmen wollten. Wir bekamen ein Schreiben, sie werden zurück gestuft von SF 22 auf SF 11, selber zahlen macht keinen Sinn. 

Als mein Mann anrief, wurde ihm gesagt, was das bringen solle, er wäre doch schon 70, das würde sich nicht rentieren und außerdem sei er ja der bekannte „Großschaden-Verursacher“. Nun zahlen wir an höheren Vers. Beiträgen fast 2000€ mehr. Ist das alles rechtens?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?