Wie ist es mit dem Selbstbehalt bei Privatinsolvenz bei Bezug von Krankengeld?

4 Antworten

Der Pfändungsfreibetrag bleibt gleich. Also wird sich die Summe vermindern, die für die Schuldentilgung an den Treuhänder geht.

Du hast einen kleinen Denkfehler, denn nicht vom Selbstbehalt, sondern vom letzten Gehalt werden 70 % Krankengeld gezahlt.

Die Summe des Selbstbehaltes bleibt so wie sie ist. Liegt das Krankengeld darunter, ist für Deinen  Lebensgefährten alles im grünen Bereich. Nur bei höherem Krankengeld müsste er sich melden.

Ein Gläubiger kann seinen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss auch der Krankenkasse vorlegen und Auszahlung des pfändbaren Teils der dem Schuldner zustehenden Leistungen verlangen aber nur wenn die Einkünfte die pfändungsfreie Grenze ( seit Juli 2015 / 1.073,88 Euro ) übersteigen.

Privatinsolvenz: wie hoch ist Pfändungsfreibetrag für arbeitende alleinerziehende Mutter mit 1 Kind?

Kennt sich jemand mit Privatinsolvenz aus? Wie hoch ist da der Pfändungsfreibetrag für eine arbeitende (ist versicherungspflichtig beschäftigt) alleinerziehende Mutter mit 1 Kind?

...zur Frage

Anfrage wegen Krankengeld und EU- Rente

Bin seit Wochen krank und bekomme jetzt 70 % vom letzten Lohn. Da es mir schlecht geht, habe ich EU- Rente beantragt und glaube auch, dass sie genehmigt wird für 1 Jahr. Da ich relativ viel verdient habe bekomme ich gutes Krankengeld. Aber es wurde jetzt in den Öffentlichen Medien oft davon berichtet, dass jetzt die durchschnittlliche EU- Rente bei ca. 600 € liegen soll - vergangenes Jahr noch 760 €. Wird dann meine Rente mit dem gezahlten Krankengeld verrechnet, bzw. muss ich Krankengel zurück zahlen? Weiß das jemand? Danke für Hilfe

...zur Frage

Privatinsolvenz - Aufrechnung Beitragsforderung mit Krankengeld

Ich war vor einigen Jahren selbständig tätig. Aus dieser Zeit hat meine Krankenkasse noch Beitragsforderungen aus meiner freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung gegen mich. Seit 2007 stehe ich nun in einem Beschäftigungsverhältnis und bin bei meiner Krankenkasse pflichtversichert. Die Selbständigkeit ist beendet. Im Jahre 2008 habe ich Privatinsolvenz angemeldet. Die Beitragsforderung der Krankenkasse ist mit eingeflossen.

Aktuell bin ich seit Herbst arbeitsunfähig und beziehe Krankengeld. Nun zahlt mir die Krankenkasse aber nur 50% aus, da der Rest nach §51 Abs. 2 SGB I mit meiner offenen Beitragsschuld aufzurechnen sei.

Im Internet konnte ich zu meinem Fall ein paar Einträge finden. U.a. wird darauf hingewiesen, dass gem. §§ 94-96 InsO wohl nur dann eine Aufrechnung möglich ist, soweit eine Aufrechnungslage bereits zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung bestand.

Was ist unter dem Begriff " Aufrechnungslage" genau zu verstehen ? Reicht es aus, dass ich zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis mit grds. Krankengeldanspruch ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit gestanden habe oder hätte bereits schon damals tatsächlich Krankengeldzahlung erfolgt sein müssen?

...zur Frage

Pfändung der Spülmaschiene und des Trockners bei PI trotz 2 Kinder ?? möglich ??

Ist es wirklich war das ich eine Pfändung der Spülmaschiene und des Trockners bei PI trotz 2 Kinder ?? bekommen kann..Wert a 75€ laut Treuhänder,und die Geräte nicht mal begutachtet..uralt Geräte 8J und 13 J. und Aquarium 20J,uralt Scheiben zerkratzt und improviesiert. Pumpe wollte bald neu gebraucht kaufen..tztztz Pfändung 25 € möglich ?? Bin entsetzt !!!das Katzenklo wollte er nich haben ?? :-))

...zur Frage

Versicherungsschutz bei Kündigung während Krankheit

Seit April befinde ich mich im Krankenstand bis voraussichtlich noch Ende September. Nun bin ich von meinem Arbeitgeber zum 31. 07. gekündigt worden. Ich weiß, dass man erst mal noch einen Monat nach versichert ist. Nach Auskunft des Arbeitsamtes kann ich mich erst arbeitslos melden, wenn ich wieder arbeitsfähig bin. Meine Frage ist nun, wie bin ich bis dahin Krankenversichert? Ich beziehe derzeit Krankengeld von der Krankenkasse.

...zur Frage

Vater ist Pflegefall, hat hohe Rente und Ratenkredite ist Privatinsolvenz die Lösung?

Hallo, ich bin als Betreuer für meinen Vater vom Amtsgericht bestellt. Er hat nach einer OP Pfegestufe 1 und ist dement. Ich habe nun einen Heimplatz für ihn organisiert. Dafür ist eine Zuzahlung von ca. 1100 Euro nötig. Er bezieht Rente in Höhe von 1600 Euro, hat aber auch verschiedene Kredite mit 6 Jähr. Laufzeit mit einer monatl. Belastung von ca. 700 Euro. Mein Vater ist außerdem verheiratet, lebt aber mit dieser Frau seit ca. 7 Jahren nicht mehr zusammen. (sie 690 Euro Rente), ist aber auch nicht geschieden.

Sollte ich für meinen Vater eine Privatinsolvenz beantragen? Würde dann sein Pflegeheimplatz gesichert sein?

Besten Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?