Selbstauskunft=Zusage?

3 Antworten

Hallo,

macht Euch keine Sorgen, da passiert gar nichts, weil es gar nicht rechtens ist. In einem Vertrag kann vieles stehen, muß aber nicht richtig sein und wird deshalb ungültig. Im übrigen ist kein Mietvertrag zustande gekommen, wenn ich das richtig verstanden habe. Ohne Vertrag gibt es auch keine Ansprüche, die da verlangt werden. Es würde ihm sicherlich ziemlich schwer fallen einen finanziellen Verliust zu beweisen, weil ihr euch für eine andere Wohnung entschieden habt.

Das wäre ungefähr so, als wenn dein Vermieter verlangen würde das du im Haus eine rote Pudelmütze tragen müsstes...so etwas ist Unfug.

Also kein Panik. Rechnung abwarten, nichts weiter machen und Mahnung abwarten...die nicht kommen wird (da bin ich mir ziemlich sicher). Solltet ihr eine Rechtsschutz versicherung haben, die Mietangelegenheiten mit einbezieht, lasst einen Anwalt einen netten Brief an diesen sauberen Herrn schicken. Die Kosten dafür gehen dann zu seinen Lasten; so ein Brief wird dann schon mal um die 120,-€ kosten.

Mietverträge kommen nur durch übereinstmmende Willenserklärungen zustande. Habt ihr mit der Selbstauskunft keine Zusage erteilt, die Wohnung zu mieten oder wurde Schriftform eines Mietvertrags vereinbart, ist eben bis dahin gar kein Mietvertrag zustandegekommen, der diese Bestimmung, gar Forderung hergäbe.

Wartet auf die Rechnung - heftet sie säuberlich ab und wartet dann auf den Mahnbescheid, dem Ihr widersprecht. Wetten, da kommt nichts.

Was möchtest Du wissen?